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30.11.2012

DTM-Stars auf der Essen Motor Show – Marquardt, Spengler, Frey und Vietoris bei der Eröffnung

BMW hat in der Comeback-Saison in der DTM auf Anhieb alle Titel geholt, da ist es kein Wunder, dass Motorsport Direktor Jens Marquardt ein positives Fazit der Saison 2012 zieht. „Unabhängig von diesem Erfolg war es für BMW die absolut richtige Entscheidung, wieder in die DTM einzusteigen. Mit der Plattform sind wir sehr zufrieden. Die Möglichkeit, sich in der DTM im Premiumsegment zu präsentieren, ist genau das, was wir wollen“, sagte Marquardt am Eröffnungstag der Essen Motor Show, auf der die DTM vom 1. bis 9. Dezember mit einem großen Stand in Halle 3 vertreten ist.

Gemeinsam mit seinem schnellsten Piloten, dem aktuellen DTM-Champion Bruno Spengler sowie Rahel Frey (Audi) und Christian Vietoris (Mercedes-Benz) zählte Marquardt am Freitag zu den hochkarätigen Gästen in Essen und sprach über das perfekte BMW-Jahr, das Spengler selbst als „Traum-Saison“ bezeichnete. Ein Geheimnis für den Erfolg habe es nicht gegeben, sagte Marquardt. „Der Reglement-Wechsel war ein wichtiger Faktor, da alle drei Hersteller technisch mit ähnlichen Voraussetzungen angetreten sind“, erklärte er: „Ein Schlüssel war aber auch, dass wir Rennen für Rennen genommen, jedes davon analysiert und dann einen Schritt nach dem anderen gemacht haben. Jetzt sind wir im nächsten Jahr der Titelverteidiger. Aber in diesem Umfeld dürfen wir uns nicht zurücklehnen oder eine Pause einlegen.“

Spengler lobte vor allem die Fortschritte, die BMW im Laufe der Saison gemacht hat. „Zu Beginn des Jahres hat mein Team für Boxenstopps vier Sekunden gebraucht, beim Saisonfinale waren es dann unter höchstem Druck 2,9 Sekunden“, meinte der Kanadier. „Für die Zuschauer konnte es dann am Ende nicht besser sein, als in Hockenheim so einen Showdown zu erleben. Gary Paffett war ein großer Gegner“, sagte Spengler, der auf der Essen Motor Show begeistert mit dem Smartphone einige skurrile Autos ablichtete.

Rahel Frey blickt ebenfalls auf eine erfolgreiche Saison zurück. „Ich hatte in diesem Jahr einige tolle Momente und eine gute Steigerung in der zweiten Saisonhälfte“, sagte die Schweizerin, die ihr Highlight in Valencia gefeiert hatte: „Ich habe meine ersten Punkte eingefahren, nach einem tollen Fight. Sich gegen die Jungs zur Wehr zu setzen, das ist Leidenschaft pur, dafür leben wir.“ Dass ihr die männlichen Kollegen als Gentlemen freie Fahrt gewähren würden, wäre ihr gar nicht recht: „Ich möchte ihnen ja auch keine Vorfahrt gewähren.“

Christian Vietoris war mit seinem Abschneiden als drittbester Mercedes-Benz-Pilot hinter Gary Paffett und Jamie Green zufrieden. „Das war mein Mindestziel. Es war meine erste Saison im Werksteam, da musste ich mich erst einmal einleben“, sagte der frühere GP2-Pilot, der die Entscheidung, sich ganz auf die DTM zu konzentrieren, nicht bereut. „Ich bin lieber in der DTM und habe ein siegfähiges Auto als in der Formel 1 im Mittelfeld zu fahren. Die DTM ist die beste Serie, die man sich als junger Fahrer wünschen kann“, sagte Vietoris, der wie Rahel Frey am 1. und 2. Dezember um 12:00 Uhr und 15:00 Uhr auf dem DTM-Stand Autogramme schreiben wird.

Fotoalbum: Motor Show 2012