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30.04.2012
DTM in der Lausitz: Audi kommt als Titelverteidiger und Vorjahressieger
Englische Woche in der DTM: Nur sieben Tage nach dem fulminanten Auftakt auf dem Hockenheimring gastiert die populärste internationale Tourenwagen-Rennserie auf dem Lausitzring, 130 Kilometer südlich von Berlin. Audi kommt als Titelverteidiger und Vorjahressieger nach Ostdeutschland.
Der Start der neuen DTM-Ära am vergangenen Wochenende hat Lust gemacht auf mehr: Der Prestige-Wettbewerb der drei deutschen Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz mit ihren spektakulären Coupés verspricht, ein echter Knüller zu werden. 142.000 Zuschauer erlebten die Premiere auf dem Hockenheimring, 1,28 Millionen verfolgten die Live-Übertragung der ARD, bei der eine Menge geboten wurde: knallharte Duelle, Kollisionen und drei Marken, die auf Augenhöhe miteinander kämpfen.
Titelverteidiger Audi holte mit dem neuen A5 DTM die erste Pole-Position der neuen DTM-Ära und am Renntag mit dem zweifachen DTM-Champion Mattias Ekström ein Podiumsresultat. Der Schwede bezeichnet den Lausitzring als eine der Strecken, die er am besten kennt und auf der er schon zwei DTM-Rennen gewonnen hat: 2004 im Premierenjahr des A4 DTM und ein Jahr später nach einem unvergessenen Duell mit Hockenheim-Sieger Gary Paffett.
Audi kommt nicht nur als Titelverteidiger in die Lausitz, sondern auch als Vorjahressieger: Martin Tomczyk und Timo Scheider sorgten 2011 auf dem Lausitzring für einen Doppelsieg der Marke mit den vier Ringen. Für Tomczyk war es ein wichtiger Schritt in Richtung Meistertitel. Daran möchte die Mannschaft um Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich am ersten Mai-Wochenende anknüpfen.
Nach dem Auftaktrennen in Hockenheim bleibt den Teams nur wenig Zeit, die Einsatzfahrzeuge für das Rennen auf dem Lausitzring vorzubereiten. Ein großer Teil der Mannschaft reist am Dienstag direkt von Hockenheim in die Lausitz. Beim ersten Freien Training am Freitag wird es dann vor allem darum gehen, auf Basis der vielen Daten, die in Hockenheim gesammelt wurden, ein optimales Setup für das Rennen am Sonntag zu erarbeiten, das um 14 Uhr gestartet wird - voraussichtlich vor einer ähnlich eindrucksvollen Kulisse wie am vergangenen Sonntag.









