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13.03.2012

Das BMW Team RMG im Porträt

Das Team RMG von Stefan Reinhold, das beim Comeback von BMW in der DTM-Saison 2012 mit den Fahrern Martin Tomczyk und Joey Hand an den Start geht, mag ein Neuling sein – die Mannschaft ist es keineswegs. „Das Personal stammt aus allen Bereichen des professionellen Motorsports“, erklärt Reinhold. „Aus dem GT-Sport und der Rallye-WM genauso wie aus der DTM und der Formel 1. Fast alle Mitarbeiter haben Erfahrungen aus mehreren Motorsportbereichen. Sie sind es gewohnt, auf höchstem Niveau zu arbeiten. Klare Kommunikation, das optimale Nutzen von Erfahrung und Ressourcen sowie ein kompromissloser Einsatz sind selbstverständlich für die Mannschaft. Unser Kapital sind eindeutig die Menschen in unserem Team.“

Dabei entstand die Teamstruktur auf einem leeren Blatt Papier. Reinhold nahm sich Zeit, um die individuellen Stärken seiner Crew zu analysieren und baute das Team auf dieser Basis Schritt für Schritt auf. Seit Jahresbeginn 2012 sind 25 Ingenieure und Techniker am DTM-Projekt beteiligt.

Reinhold selbst sammelte unter anderem in der Formel 1 und im GT-Sport Motorsporterfahrung und spielte schon lange mit dem Gedanken, ein eigenes Rennteam auf die Beine zu stellen. Mit der Bekanntgabe von BMW, in die DTM zurückzukehren, nahm diese Idee Form an. „Im Spätsommer 2010 starteten wir mit den konkreten Planungen und bewarben uns im Herbst mit unserem Konzept“, erinnert sich Reinhold. „Dass wir BMW Motorsport damit überzeugen konnten, ist die perfekte Belohnung für unsere harte Arbeit in dieser Phase.“

Das Team hat sein Hauptquartier in Niederzissen bezogen. Nicht nur wegen des nahegelegenen Nürburgrings ist der Motorsport auf dem Gelände des Teams allgegenwärtig, sondern auch aufgrund seines prominenten Vormieters: Zuvor operierte das Team von Zakspeed an diesem Standort.

Beim DTM-Auftakt auf dem Hockenheimring wollen Reinhold und seine Mannschaft mit dem BMW M3 DTM voll angreifen. „Bei uns wird von der Unterlegscheibe bis zum Sattelauflieger alles neu sein“, meint der Teamchef. „Das sehe ich jedoch keineswegs als Nachteil. Wir sind sehr motiviert, es mit den etablierten DTM-Teams aufzunehmen und gemeinsam mit unserem Partner BMW so rasch wie möglich konkurrenzfähig zu sein.“