DRS Das Drag Reduction System (DRS) ist ein Klappflügel, der kurzzeitig einen höheren Top-Speed ermöglicht. Ab der Saison 2013 soll dieses System für bessere Überholmöglichkeiten sorgen. Aktiviert wird das System, wenn an der Start/Ziel-Linie der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug weniger als zwei Sekunden beträgt. In der darauffolgenden Runde darf das System an jeder beliebigen Stelle der Rennstrecke einmal verwendet werden und deaktiviert sich automatisch etwa beim Tritt auf das Bremspedal. In den ersten drei Runden nach dem Start oder nach einer Safety-Car-Phase und in den letzten drei Runden vor dem Zieleinlauf darf DRS nicht genutzt werden.

Los geht’s Nach dem stehenden Start sucht jeder Fahrer die beste Linie
Pflicht-Boxenstopps Jedes DTM-Rennen umfasst zwei Pflicht-Boxenstopps, bei denen jeweils alle vier Reifen gewechselt werden müssen. Nachtanken ist seit Beginn der Saison 2012 nicht mehr erlaubt.
Punktesystem Die Punkte für die Plätze eins bis zehn eines DTM-Rennens werden nach dem Schema 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1 vergeben. Es gibt keine Streichresultate oder zusätzliche Punkte für die Pole-Position oder die schnellste Rennrunde. Qualifying Das Qualifying wird in einem mehrstufigen Modus ausgetragen. Die Piloten fahren die Startplätze in vier Durchgängen (Q1 bis Q4) aus. In Q1 des „Shoot-out“ haben alle 22 Fahrer 16 Minuten Zeit, beliebig viele schnelle Wertungsrunden zu drehen. Die schnellsten 16 Piloten qualifizieren sich für Durchgang zwei, die langsamsten sechs belegen die Startränge 17 bis 22. In Q2 jagen die Fahrer elf Minuten nach Bestzeiten. Die schnellsten zehn Fahrer rücken in den dritten Durchgang vor, der Rest belegt die Startränge elf bis 16. In Q3 haben die Fahrer erneut elf Minuten für ihre Runden Zeit. Die langsamsten sechs belegen die Startränge fünf bis zehn. Die schnellsten vier Piloten qualifizieren sich für Durchgang vier. Dieser unterscheidet sich vom Ablauf von den ersten Sessions. Die Top Vier bestreiten nacheinander ein Einzelzeitfahren aus Einführungsrunde (out lap), Zeitrunde (time lap) und Auslaufrunde (in lap) in umgekehrter Reihenfolge der Bestzeiten aus Durchgang drei. Entsprechend den gefahrenen Zeiten in den Zeitrunden ergeben sich die Startränge eins bis vier. Der Schnellste in diesem Abschnitt beansprucht die Pole-Position für sich.
Reifen Jeder Fahrer hat für ein gesamtes DTM-Rennwochenende, bestehend aus Freiem Training, Qualifying und Rennen, nur eine bestimmte Anzahl an Slick-Reifen und Regenreifen des Typs Hankook Ventus zur Verfügung. Die Reifen werden den Teilnehmern durch die Technischen Kommissare am Tag des Veranstaltungsbeginns (in der Regel freitags) zugelost. Ausschließlich für das Rennen steht ein Satz weicherer, sogenannter Options-Reifen zur Verfügung, der einmal eingesetzt werden muss. Die Teams müssen nach dem Qualifying bekannt geben, mit welchem der beiden Reifentypen sie das Rennen beginnen wollen.
Rennunterbrechung Ein DTM-Rennen wird auch bei schweren Zwischenfällen nicht mehr abgebrochen. Es erfolgt lediglich eine Unterbrechung, bei der die Fahrzeuge hinter dem Gesamtführenden in einer Reihe vor der Ziellinie anhalten. Zur Wiederaufnahme des unterbrochenen Rennens wird das Safety Car eingesetzt. Dieses führt die Teilnehmer eine Runde um die Rennstrecke, am Ende dieser Runde wird das Rennen an der Startlinie wieder freigegeben und regulär fortgesetzt.
Safety Car Das Safety Car wird abwechselnd von den in der DTM engagierten Herstellern gestellt. Es wird eingesetzt, um Rennabbrüche zu vermeiden. Wenn die Anweisung zum Einsatz des Safety Cars gegeben wird, zeigen alle Streckenposten bis zum Ende des Einsatzes geschwenkte gelbe Flaggen und ein Schild „SC“. Das Safety Car fährt mit eingeschalteten Leuchten auf die Strecke und setzt sich vor das führende Auto. Überholen ist verboten. Start Gestartet wird in der DTM stehend. Die Startaufstellung erfolgt in versetzten Startreihen. Vor dem Start wird eine Einführungsrunde absolviert, bei der die Rennwagen in der Reihenfolge der Startaufstellung eine Runde vor dem offiziellen Rennstart um den Kurs fahren. Die Fahrer bringen dabei ihre Reifen und Bremsen auf Betriebstemperatur. Überholen ist verboten.
Tempolimit Während der gesamten Veranstaltung beträgt die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse 80 km/h. Ausnahmen gibt es für besonders enge Boxengassen wie die am Norisring, in Zandvoort und in Brands Hatch (jeweils nur 60 km/h).
Testfahrten Die Anzahl der Testtage ist in der DTM limitiert, selbst Taxifahrten, Kamerafahrten und Funktionstests müssen beim DMSB angemeldet werden.
Unfalldatenschreiber Alle Fahrzeuge der aktuellen Generation müssen mit einem Unfalldatenschreiber ausgerüstet sein. Die Teilnehmer sind verpflichtet, den Technischen Kommissaren jederzeit das Auslesen der Einheitsdatenschreiber zu ermöglichen.

Neuheit Seit dieser Saison gibt es neben dem Standard- auch einen Options-Reifen von Hankook
Wertungen In der DTM gibt es drei Jahreswertungen. Der Titel „DTM-Champion“ wird an den Fahrer vergeben, der die höchste Punktzahl erreicht hat. Der Titel „DTM-Team-Meister“ wird an das Team vergeben, dessen zwei Fahrer in der Addition die meisten Punkte haben. Für den Titel „DTM-Marken-Meister“ zählen jeweils die sechs besten Fahrer einer Marke, die sich unter den besten Zehn eines Rennens platziert haben.
Tempolimit Während der gesamten Veranstaltung beträgt die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse 80 km/h. Ausnahmen gibt es für besonders enge Boxengassen wie die am Norisring, in Zandvoort und in Brands Hatch (jeweils nur 60 km/h).
Testfahrten Die Anzahl der Testtage ist in der DTM limitiert, selbst Taxifahrten, Kamerafahrten und Funktionstests müssen beim DMSB angemeldet werden.
Unfalldatenschreiber Alle Fahrzeuge der aktuellen Generation müssen mit einem Unfalldatenschreiber ausgerüstet sein. Die Teilnehmer sind verpflichtet, den Technischen Kommissaren jederzeit das Auslesen der Einheitsdatenschreiber zu ermöglichen.
Wertungen In der DTM gibt es drei Jahreswertungen. Der Titel „DTM-Champion“ wird an den Fahrer vergeben, der die höchste Punktzahl erreicht hat. Der Titel „DTM-Team-Meister“ wird an das Team vergeben, dessen zwei Fahrer in der Addition die meisten Punkte haben. Für den Titel „DTM-Marken-Meister“ zählen jeweils die sechs besten Fahrer einer Marke, die sich unter den besten Zehn eines Rennens platziert haben.