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DTM-IceChallenge 2017

DTM-Fahrer begeben sich aufs Glatteis

Für sechs der 18 DTM-Piloten fing die Saison in diesem Jahr nicht erst beim Auftaktrennen in Hockenheim an: Im Rahmen der IceChallenge 2017 reisten Lucas Auer, Maro Engel, Augusto Farfus, Jamie Green, René Rast und Marco Wittmann nach Schweden. Die Herausforderung in der Renudden Lake Area nahe der schwedischen Stadt Arvidsjaur: auf Schnee und Eis die Gegner bezwingen und den ersten DTM-Sieg 2017 einfahren.

Die IceChallenge der DTM war bei strahlendem Sonnenschein und perfekter Winteridylle ein Spektakel sondergleichen. Im direkten Duell absolvierten die Piloten mit sportlichen Serienfahrzeugen ihrer jeweiligen Hersteller auf ungewöhnlichem Terrain Racing-Duelle Mann gegen Mann. Dabei stand der Spaß zwar im Vordergrund, da es sich bei den DTM-Fahrern jedoch zweifelsohne um Alphatiere handelt, ließ der Ehrgeiz nicht lange auf sich warten. Und am Ende war es kaum möglich, die DTM-Stars wieder vom Eis zu bekommen...

Fremdgehen erwünscht

Die Möglichkeit, auf ungewöhnlichem Untergrund die sportlichen Serienmodelle der Marktbegleiter zu fahren, war für die DTM-Profis eine willkommene Abwechslung im sonst eher markentreuen Rennfahreralltag. Die Fahrzeuge selbst - Audi S5 Sportback, BMW M4 und Mercedes-AMG C 63 S Coupé - waren dabei völlig unterschiedlicher Natur: unterschiedliche Reifen und Spikes sowie Allrad- und Heckantrieb. Die Herausforderung bestand darin, sich schnell auf die unterschiedlichen Gegebenheiten einzuschießen.

„Ich musste mich erst an den Heckantrieb gewöhnen.“


Rast nach einigen Runden im Mercedes-AMG

Das Auto ist komplett anders zu fahren als der Audi mit quattro, ich habe mich langsam ans Limit herangetastet. Alles in allem hatte ich irre viel Spaß.

Marco Wittmann gewinnt die DTM-IceChallenge 2017

Auch auf Schnee und Eis war der amtierende DTM-Champion nicht zu stoppen: Marco Wittmann fuhr seinen ersten DTM-Sieg der Saison 2017 ein.

„Das Jahr fängt auf jeden Fall gut an. Von mir aus kann das gerne so weitergehen.“


Marco Wittmann

Auf der 45 Zentimeter dicken Eisschicht dominierten die Farben weiß und blau. Wittmann setzte sich im Finale gegen DTM-Heimkehrer Maro Engel durch. Jeweils fünf Runden waren von beiden in den drei sportlichen Serienmodellen von Audi, BMW und Mercedes-AMG zu absolvieren. Und Wittmann machte bereits nach dem zweiten Durchgang alles klar.

Die Location


65°37'27.4"N 19°09'16.1"E
Die DTM IceChallenge 2017 findet in der Renudden Lake Area nahe der schwedischen Stadt Arvidsjaur in der Provinz Norrbottens län statt.

„Der Audi in Durchgang eins war für uns beide unbekanntes Terrain“, sagte er. „Danach habe ich eiskalt meinen Vorteil genutzt, den M4 kenne ich schließlich wie meine Westentasche.“ Augenzwinkernd fügte er hinzu: „Mit diesem Sieg in der Tasche gehe ich jetzt gestärkt in die DTM-Saison. Die Pause war lang, die ersten Tests liegen hinter uns und ich kann es kaum erwarten, bis es in Hockenheim endlich wieder losgeht.“

Der Unterlegene gratulierte

Engel nahm seine Niederlage gelassen: „Gratulation an Marco! Mit Spikes auf Eis zu fahren, hat jede Menge Spaß gemacht – wie Geburtstag und Weihnachten an einem Tag.“

„Jetzt wo es vorbei ist, freue ich mich am meisten auf den Besuch in der Sauna heute Abend. Denn auch wenn das Wetter fantastisch war, war es verdammt kalt.“


Maro Engel

Die mit Abstand beste Rennzeit über fünf Runden gelang übrigens Augusto Farfus im BMW M4, der sich im Halbfinale dann aber geschlagen geben musste.

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