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2016-12-06 09:00:00

Winterpause – letzter DTM-Test in 2016 beendet

  • Der 2017er-Testträger von BMW.
  • Der 2017er-Testträger von Mercedes-AMG.
  • Die Piloten des Young-Driver-Tests absolvierten ihre Runden in den 2016er-Modellen - wie dem BMW M4 DTM.

Die DTM-Autos der vergangenen Saison und die 2017er-Testträger haben ihren Dienst für das Jahr 2016 beendet. Im Spanischen Jerez absolvierten die Hersteller Audi, BMW und Mercedes-AMG vom 26. November bis 2. Dezember einen letzten Test vor der Winterpause. Dabei standen nicht nur die technischen Neuentwicklungen für die kommende Saison im Mittelpunkt. Unter wechselhaften Bedingungen durften sich auch Motorsportler aus anderen Rennserien beim Young-Driver-Test beweisen. Während regnerisches Wetter das Entwicklungsprogramm der drei DTM-Hersteller teilweise behinderte, kamen die ‚Young-Driver’ in den Genuss, die DTM-Boliden unter nassen und trockenen Bedingungen kennenlernen zu dürfen.

So wie der Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Loïc Duval. Der Franzose spulte gemeinsam mit Nyck de Vries, Kelvin van der Linde und Dion von Moltke im 2016er-Audi RS 5 DTM insgesamt 2.387 Kilometer ab. Im BMW M4 DTM begaben sich derweil Ricky Collard, Joel Eriksson und John Edwards auf den spanischen Kurs. „Es war eine fantastische Erfahrung - ich liebe einfach den Klang des BMW M4 DTM. Das Auto hat mehr Downforce, als ich es aus der Britischen Formel 3 gewohnt bin, zudem ist es viel komplexer als alle Autos, die ich bisher gefahren bin“, schwärmte der 20-jährige Collard.

Bei Mercedes-AMG durften Maro Engel und Maximilian Günther im DTM-Cockpit Platz nehmen. „Das waren zwei richtig coole Tage in diesem Mega-Auto. Jedes Mal, wenn ich aus dem Wagen ausgestiegen bin, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtet Günther, der erstmals einen Mercedes-AMG C63 DTM steuerte. Das galt auch für Edoardo Mortara, der in Jerez seinen Einstand im neuen Team gab. Der Italo-Schweizer setzte die Referenzzeiten und hat sich nach seinem Wechsel von Audi zu den Stuttgartern bereits gut eingelebt: „Natürlich ist es ein neues Umfeld für mich. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich noch dieses Jahr meine ersten Runden im Mercedes-AMG C63 DTM absolvieren durfte. Ich habe mich sofort wie zuhause gefühlt und merke, dass die Teammitglieder alles unternehmen, damit ich mich wohl fühle.“

Für die Entwicklungsarbeit waren jedoch andere Piloten zuständig. Robert Wickens und Gary Paffett (beide Mercedes-AMG), Bruno Spengler und Augusto Farfus (beide BMW) sowie Jamie Green und Mattias Ekström (beide Audi) sammelten auf ihren unzähligen Runden wichtige Daten für die kommende Saison. "Im Großen und Ganzen bin ich mit den bisherigen Tests für die Saison 2017 sehr zufrieden. Unser Fokus lag dabei auf der Arbeit mit den neuen Hankook-Reifen sowie dem Fahrwerk. Wir haben viele Kilometer und Erfahrungen gesammelt und werden für die kommenden Tests noch an einigen Stellschrauben drehen. Wo wir aber im Vergleich zum Wettbewerb stehen, wissen wir natürlich aufgrund der neuen Homologation im kommenden Jahr noch nicht", resümiert Audi-DTM-Leiter Dieter Gass.

Nun haben die Ingenieure der Hersteller viel Zeit, um die gewonnen Erkenntnisse in den heimischen Garagen zu nutzen und die Fahrzeuge für die Saison 2017 auf den richtigen Weg zu bringen. Eine Arbeit, die Mitte Februar in Portimão erneut auf den Prüfstand gestellt wird. In Portugal werden die ersten Tests des Jahres 2017 stattfinden und gleichzeitig die heiße Phase in der Vorbereitung auf die kommende Saison eröffnen.

2016-11-29 11:00:00

Young Driver- und DTM-Test in Jerez

  • Joel Eriksson
  • Maximilan Günther
  • Kelvin van der Linde und René Rast
  • Augusto Farfus und Bruno Spengler

Nach Oschersleben und Portimão absolvieren Audi, BMW und Mercedes-AMG in Jerez de la Frontera bereits die dritte Testphase zur DTM-Saison 2017. Während die arrivierten DTM-Piloten zwischen dem 29. November und 2. Dezember wichtige Kilometer für die Entwicklung der 2017er-Autos zurücklegen, bekommen in Spanien gleichzeitig Motorsport-Talente die Chance, sich in den DTM-Autos zu empfehlen und Erfahrungen zu sammeln. Beim Young Driver Test schicken die drei DTM-Hersteller potenzielle Kandidaten für die Zukunft auf den Kurs in Andalusien. Hilfestellung erhalten sie dabei unter anderem von aktuellen DTM-Fahrern, die zudem die Referenzzeiten liefern.   

Young Driver bei BMW
Die Münchener lassen in Jerez unter anderem zwei junge Formel-3-Talente zum Zug kommen. Joel Eriksson und Ricky Collard werden in Spanien die Chance bekommen, ausgiebige Erfahrungen am Steuer des BMW M4 DTM zu sammeln. Der 18-jährige Eriksson sorgte in der vergangenen Saison der Formel-3-Europameisterschaft für Aufsehen. Der Schwede beendete die Saison als Fünfter, war damit bester Rookie und gewann zudem das prestigeträchtige ‚Zandvoort Masters of Formula 3’ im August. Der 20-jährige Collard ist Teil des BMW Motorsport Junior Programms, ging auf der Nürburgring-Nordschleife im Rahmen der VLN in einem BMW M235i Racing an den Start und überzeugte mit dem Vize-Titel in der Britischen Formel 3. Im Gegensatz zum Briten ist für Eriksson das DTM-Cockpit nicht gänzlich unbekannt. Der Schwede durfte in der vergangenen Saison während einiger DTM-Wochenenden bereits Runden im Renntaxi drehen. Neben den beiden Formel-3-Talenten darf sich John Edwards erstmals im DTM-BMW beweisen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist BMW-Werksfahrer und startete 2016 für das BMW Team RLL in einem BMW M6 GTLM in der IWSC in Nordamerika.

Young Driver bei Audi
Im Audi dürfen sich Nyck de Vries, Kelvin van der Linde, Dion von Moltke und Loïc Duval beweisen. Der 21-jährige Niederländer de Vries ist zweifacher Kart-Weltmeister (2010 und 2011), feierte nach drei Jahren im Formel Renault 2.0 Eurocup den Gesamtsieg (2014) und beendete die GP3-Saison 2016 als Rookie auf einem guten sechsten Platz. Der 20-jährige Südafrikaner van der Linde gewann 2014 als Rookie mit René Rast – der in Jerez als Referenzfahrer am Start ist - das ADAC GT Masters und ist seitdem der Serie treu geblieben. Der 26-jährige US-Amerikaner von Moltke war 2016 im Audi R8 LMS in der IWSC in Nordamerika erfolgreich am Start. Mit dem 34-jährigen Franzosen Duval komplettiert ein erfahrener Pilot das Quartett. Duval ist seit 2014 in der Formel E aktiv, fuhr zudem seit 2012 in der WEC, die er 2013 gewann.

Young Driver bei Mercedes-AMG
Bei Mercedes-AMG werden sich hingegen vertrautere Gesichter im Cockpit widerfinden. Zum einen wird der ehemalige DTM-Pilot (2008 bis 2011) Maro Engel, der seither im GT3 in diversen Rennserien am Start war, einige Kilometer in Spanien absolvieren.  Zudem kommt der 19-jährige Maximilian Günther zum Zug, der 2016 seine zweite Saison in Formel-3-Europameisterschaft bestritt und diese als Vizemeister beendete. Außerdem wird der Neue im Team, Edoardo Mortara, die Gelegenheit bekommen, sich an die Autos seines neuen Arbeitgebers zu gewöhnen.

Die Testpiloten
Während alle Piloten des Young Driver Tests ihre Runden in den DTM-Autos der vergangenen Saison absolvieren, werden Jamie Green, Mattias Ekström (beide Audi), Bruno Spengler, Augusto Farfus (beide BMW), Robert Wickens, Gary Paffett und Lucas Auer (alle Mercedes-AMG) die Neuentwicklungen ihrer Hersteller in Andalusien auf den Prüfstand stellen. 

2016-11-28 12:00:00

Wittmann feiert in Bathurst – Ekström holt zweiten WM-Titel

Mattias Ekström feiert mit seinem EKS-Team

Grund zum Feiern hatten in der vergangenen Woche Marco Wittmann und Mattias Ekström. Der DTM-Champion ist am Donnerstag (24. November) 27 Jahre alt geworden und erlebte diesen Tag auf der anderen Seite des Erdballs. Auf dem legendären Mount Panorama Circuit in Australien absolvierte Wittmann Testkilometer für das 12h-Rennen von Bathurst, bei dem er am 5. Februar im BMW M6 GT3 seine Premiere geben wird. Auch Ekström war tausende Kilometer von seiner Heimat entfernt im Renneinsatz. Der Schwede setzte im argentinischen Rosario seiner Rallycross-Weltmeisterschaftssaison die Krone auf. Als Titelträger war er nach Südamerika gereist und sicherte sich mit seinem Rallyecross-Team EKS beim Saisonfinale auch die Teamweltmeisterschaft.

„Mir fehlen die Worte – und das kommt selten vor“, sagte Ekström. „Dieser Titel bedeutet dem Team und mir extrem viel. Als wir vor drei Jahren mit EKS angefangen haben, gab es gar nichts. Jetzt sind wir Fahrer- und Teamweltmeister.“ Für EKS endet in Argentinien eine Saison, die das Team aus Schweden vom ersten Tag an dominiert hat. Seit dem Saisonauftakt in Portugal lag die Mannschaft in der Gesamtwertung an der Spitze und gab diese Führung nicht mehr ab. Gemeinsam gewannen Ekström und sein Teamkollege Toomas Heikkinen 44 ihrer insgesamt 131 Rennen. Viermal stand Ekström im Laufe der Saison ganz oben auf dem Podium. Bei den insgesamt zwölf Rennwochenenden in Europa, Kanada und Argentinien feierte EKS fünf weitere Podestplätze – Höhepunkt war der Doppelsieg im Rahmen der DTM in Hockenheim. „Wir haben das Maximum rausgeholt und uns auch gegen die Werksteams von Peugeot und Ford durchgesetzt“, sagte ein glücklicher Schwede, der mit Heikkinen und seinem Team beide Titel ausgelassen feierte. Übrigens: Timo Scheider war in Argentinien auch am Start und besiegte im Seat Ibiza den Weltmeister: Scheider wurde vor Ekström Vierter.

Geburtstag mit Kängurus und Koalas
„Die Location für meinen Geburtstag könnte schlechter sein“, twitterte Wittmann kurz nach seiner Ankunft in Australien sah sich an seinem Geburtstag in seiner Annahme bestätigt:

Die Vorfreude auf sein Debüt beim legendären Rennen in Down Under ist groß. „Die Strecke ist Kult“, sagte Wittmann, der diese vor den Testfahrten jedoch nur aus Computerspielen kannte. „In erster Linie ging es uns darum, das Auto und die Strecke besser kennenzulernen und uns gut auf das Rennen im Februar vorzubereiten. Die Rundenzeiten kommen momentan noch an zweiter Stelle.“ Mit Timo Glock wird am 5. Februar eine weiterer DTM-Pilot seine Premiere auf dem Mount Panorama Circuit feiern. „Ich freue mich auf die Herausforderung – einfach fantastisch“, sagt Glock, dem die ersten Testkilometer im BMW M6 GT3 noch bevorstehen.

 

2016-11-24 09:15:00

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. In den vergangenen zwei Wochen beschäftigte die DTM-Piloten in erster Linie aber zwei Dinge: Die DTM-Tests in Portimao und der Grand-Prix in Macau. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

 

Ein vorfreudiger Bruno Spengler:

 

Mattias Ekström muss sich entscheiden:

 

Edoardo Mortara reist luxuriös:

 

Travelling in style. On my way to Hong Kong ! See ya #macaugtworldcup #edo48 #edo7 #macaugp

Ein von Edoardo Mortara (@edomortara) gepostetes Foto am

 

Nico Müller entdeckt in China besondere Leckerbissen:

 

António Félix da Costa jubelt:

 

Daniel Juncadella gönnt sich eine kleine Auszeit:

 

Gary Paffett sammelt begeisternde Eindrücke:

2016-11-11 12:00:00

Piloten-Posts – Teil 1: Von Glücksspiel und Hundekämpfen

Piloten-Posts – Teil 1: Von Glücksspiel und Hundekämpfen

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

Robert Wickens feuert mit Freundin den Kumpel auf der Tanzfläche an:

Maxime Martin und Augusto Farfus setzten gegen die Bank:

Mattias Ekström bereitet seinen Sohn auf die Zukunft vor:

Adrien Tambay gräbt in der Vergangenheit und blickt dabei in die Zukunft:

 

 

Maximilian Götz veranstaltet Hundekämpfe der besonderen Art:

 

 

What a hard fight... !! .... and the Winner is Brösel #brösel #MG84 #dog #fighter #socute #sweed #family #funny #loveit

Ein von Maximilian Götz (@maximilian_goetz) gepostetes Video am

 

Felix Rosenqvist verrät Markenkollege Daniel Juncadella:

 

 

Bruno Spengler verwandelt die Box in einen Friseursalon:

 

 

Für die #DrivelikeBruno Damen muss die Frisur sitzen!#DriveLikeBruno2016 #GoodHairDay #LaBiosthetique #TimSchaedlich

Ein von Bruno Spengler (@spenglerbruno) gepostetes Foto am

 

 

2016-10-31 15:30:00

Gemeinsamer DTM-Test in Oschersleben

Einer der Testpiloten in Oschersleben: Mike Rockenfeller

Nicht mal zwei Wochen waren nach dem DTM-Finale in Hockenheim vergangen, da drehten schon wieder DTM-Boliden ihre Runden. Die Vorbereitungen für die kommende DTM-Saison laufen auf Hochtouren und in Oschersleben testeten die drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes-AMG zwischen dem 25. und 28. Oktober ihre Entwicklungsträger für die kommende Saison. Alle drei Hersteller setzten Hybriden – eine Mischung aus dem 2016er- und dem neuen 2017er-Auto – ein. Äußerlich waren keine Veränderungen zu erkennen, komplett neu war hingegen der Unterbau, alles Fahrwerkskomponenten, die in der kommenden Saison zu den Einheitsbauteilen zählen werden.

So lag der Fokus aller drei Hersteller auf der Zuverlässigkeit, dem neuen Fahrwerk sowie den Reifen. Testkilometer spulten unter anderem Lucas Auer und Felix Rosenqvist (beide Mercedes-AMG), Marco Wittmann und Timo Glock (beide BMW) sowie Mattias Ekström und Mike Rockenfeller (beide Audi) ab.

„Es war sehr spannend für mich, zum ersten Mal die verschiedenen Reifenmischungen zu fahren, die für die Saison 2017 zur Auswahl stehen. Auch das Auto war nicht mehr das, das wir beim Saisonfinale gefahren sind, sondern ein Zwitter. Oschersleben ist eine gute Strecke, das Material hart ranzunehmen – das ist in diesem Stadium sehr wichtig, weil es darum geht, die neuen Teile auf Haltbarkeit zu testen. Aus meiner Sicht war es ein sehr guter Test“, sagte Rockenfeller, der am Montag (31. Oktober) nach den Tests mit positiven Eindrücken im Gepäck seinen 33. Geburtstag feiern konnte. „Es gibt im nächsten Jahr viele neue Herausforderungen, durch die sich die DTM meiner Meinung nach sehr gut entwickeln wird.“

 

 

 

 

 

2016-10-28 14:15:00

Audis Weg zum Titel – Teil 2

  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt
  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die acht Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im zweiten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen elf bis 18.

Audis Weg zum Titel – Teil 1 

Moskau: Auf dem Moscow Raceway musste Audi einen Rückschlag im Kampf um die Herstellerwertung hinnehmen – am Samstag dominierte Mercedes-AMG im Regen, am trockenen Sonntag drückte BMW dem Rennen seinen Stempel auf. Da aber sowohl Edoardo Mortara (Samstag, Platz 8/Sonntag, Platz 6) als Auch Mattias Ekström (Samstag Platz 5/Sonntag Platz 9) in beiden Rennen punkteten, verlor das Team Abt Sporstline in der Teamwertung nur wenig an Boden. Außerdem sorgten Jamie Green (Platz 7) und Timo Schieder (Platz 9) am Samstag für Audi-Punkte, am Sontag fuhren zudem Nico Müller und Adrien Tambay (Platz 7 und 8) unter die Top-Ten.
Herstellerwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW, 436; 2. Audi, 390 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 386 Punkte
Teamwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW Team RMG, 178 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 170 Punkte; 3. BMW Team RBM, 142 Punkte

Nürburgring: In der Eifel verlor Audi im Vergleich zu BMW in beiden Wertungen weiter an Boden. Am Samstag sorgten Jamie Green und Edoardo Mortara mit den Plätzen drei und vier für die einzigen Audi-Zähler. Am Sonntag trumpfte Mortara groß auf, feierte seinen dritten Saisonsieg. Außerdem besserten Mattias Ekström und Nico Müller besserten mit den Plätzen vier und fünf das Audi-Konto auf. „Der tolle Rennsonntag kompensiert den für uns etwas enttäuschenden Samstag. Wir tun uns nach wie vor im Qualifying schwer, in der einen entscheidenden Runde das volle Potenzial des Reifens abzurufen. Das ist ein Nachteil. Aber im Rennen haben wir dadurch einen Vorteil, weil wir mit unserem Audi RS 5 DTM länger und konstanter fahren können als unsere Wettbewerber“, resümierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach 14 Rennen: 1. BMW, 521 Punkte; 2. Audi, 464 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 429 Punkte
Teamwertung nach 14 Rennen: 1. BMW Team RMG, 228 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 219 Punkte; 3. BMW Team RBM, 169 Punkte

Budapest: Der Ausflug in die ungarische Hauptstadt wird den Ingolstädtern in guter Erinnerung bleiben. Von 196 Punkten, die ein Hersteller an einem Rennwochenende maximal gewinnen kann, holten die Audi-Piloten auf dem Hungaroring 145. Nach dem historischen Qualifying-Ergebnis – alle acht Audi standen am Samstag in den ersten vier Startreihen – belegten Edoardo Mortara, Jamie Green, Miguel Molina, Mike Rockenfeller, Nico Müller und Adrien Tambay die Plätze eins bis sechs, Timo Scheider wurde Neunter. Am Sonntag betrieb BMW Schadensbegrenzung, konnte jedoch nicht verhindern, dass Mattias Ekström und Tambay einen Audi-Doppelsieg feierten. Timo Scheider (Platz 6) und Mike Rockenfeller (Platz 8) fuhren ebenfalls in die Punkte. Nach einem dominanten Wochenende stürmte Audi in beiden Wertungen an die Spitze.
Herstellerwertung nach 16 Rennen: 1. Audi, 609 Punkte; 2. BMW, 572 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 435 Punkte
Teamwertung nach 16 Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 269 Punkte; 2. BMW Team RMG, 244 Punkte; 3. BMW Team RBM, 187 Punkte

Hockenheim-Finale: Beim Finale ließen sich die Audi-Piloten die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, konnten in beiden Wertungen ihren Vorsprung sogar noch ein wenig ausbauen. Das tröstete ein wenig über den hauchdünn verpassten Fahrertitel hinweg. Edoardo Mortara kämpfte wie ein Löwe, gewann nach Platz drei am Samstag das Sonntagsrennen. Miguel Molina siegte am Samstag, einem Rennen, in dem auch Mike Rockenfeller (Platz 5), René Rast (Platz 6) und Jamie Green als Achter in die Punkte fuhren. Ein Resultat, welches Green am Sonntag ebenfalls erreichte. „Auch wenn wir den Fahrertitel so knapp verpasst haben, war es insgesamt eine starke DTM-Saison für Audi“, so die abschließende Bilanz von Dieter Gass. „Wir hatten das stärkste Paket und zwei der drei möglichen Titel gewonnen.“
Herstellerwertung zum Saisonende: 1. Audi, 700 Punkte; 2. BMW, 647 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 471 Punkte
Teamwertung zum Saisonende: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 319 Punkte; 2. BMW Team RMG, 290 Punkte; 3. BMW Team RBM, 203 Punkte

 

 

2016-10-28 14:00:00

Audis Weg zum Titel – Teil 1

  • Nico Müller and Edoardo Mortara
  • Edoardo Mortara and Hans-Jürgen Abt
  • Jamie Green

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die achte Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im ersten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen eins bis zehn.

Hockenheim-Auftakt: Es war zunächst nahezu ein Start nach Maß: Edoardo Mortara gewann das Auftaktrennen und Audi sammelte durch die Top-Ten-Platzierungen von Nico Müller (Platz 3), Mattias Ekström (Platz 9) und Miguel Molina (Platz 10) mehr Punkte als die Konkurrenz. Der Sonntag jedoch verlief alles andere als nach Plan. Müller sorgte als Siebter für das beste Audi-Resultat, Mike Rockenfeller schaffte es als Zehnter in die Punkte. Das Audi Sport Team Abt Sportsline – mit Mortara und Ekström – ging nach 27 Punkten zum Auftakt am Sonntag leer aus. „Nach dem guten Auftakt am Samstag hätten wir uns heute natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport nach dem zweiten Rennen am Sonntag. „Leider waren wir heute im Qualifying zu langsam. Wenn das beste Auto auf Startplatz elf steht, wird es schwierig.“
Herstellerwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG, 87 Punkte; 2. BMW, 65 Punkte; 3. Audi, 50 Punkte
Teamwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG Team HWA I (Di Resta/Götz), 37 Punkte; 2. Mercedes-AMG Team HWA II (Wickens/Juncadella), 28 Punkte; 3. BMW Team RBM (Blomqvist/Martin) und Das Audi Sport Team Abt Sportsline (Mortara/Ekström), beide 27 Punkte

Spielberg: Die BMW waren in der österreichischen Alpenkulisse nur schwer zu schlagen. Audi versuchte jedoch mit allen Mittel dagegenzuhalten, was am Ende auch belohnt wurde. Edoardo Mortara fuhr am Samstag als Dritter aufs Podium, während Adrien Tambay (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10) ebenfalls in den Punkte-Rängen ins Ziel kamen. Am Sonntag lief es noch besser. Mattias Ekström sammelte als Zweiter satte Punkte für Audi und das Team Abt Sportsline, Jamie Green fuhr auf Platz drei, Mike Rockenfeller auf Platz acht und Timo Schieder auf Rang zehn. „Natürlich hätten wir in Spielberg gerne gewonnen. Aber man muss anerkennen, dass BMW hier sehr stark war. Von daher glaube ich, dass wir mit drei von sechs möglichen Podiumsplatzierungen im Grunde genommen zufrieden sein dürfen“, bilanzierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach vier Rennen: 1. BMW, 203 Punkte; 2. Audi, 108 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 93 Punkte
Teamwertung nach vier Rennen: 1. BMW Team RMG (Wittmann/Glock), 72 Punkte; 2. BMW Team RBM, 71 Punkte, 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 60 Punkte

Lausitzring: Mercedes-AMG und BMW hatten zuvor jeweils ein Wochenende dominieren können. Die Lausitz verließ nun Audi als erfolreichster Hersteller – von Dominanz konnte jedoch keine Rede sein. Nach dem dürftigen Abschneiden in Spielberg lieferte die Mercedes-AMG-Truppe ebenfalls eine starke Vorstellung und holte insgesamt nur drei Punkte weniger als die Ingolstädter. Die bejubelten am Samstag den Doppelsieg von Miguel Molina und Jamie Green sowie die Top-Ten-Platzierungen von Mattias Ekström (Platz 6), Edoardo Mortara (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10). Am Sonntag fuhr Ekström auf Platz zwei und spülte somit an diesem Wochenende satte 26 Zähler auf das Konto des Teams Abt Sportsline. Jamie Green kam als Vierter und Nico Müller als Achter ins Ziel.
Herstellerwertung nach sechs Rennen: 1. BMW, 228 Punkte; 2. Audi, 198 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 180 Punkte
Teamwertung nach sechs Rennen: 1. BMW Team RMG, 93 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 90 Punkte; 3. BMW Team RBM, 73 Punkte

Norisring: Edoardo Mortara siegt am Samstag, Nico Müller am Sonntag. Audi hatte auf dem Stadtkurs jede Menge Grund zu feiern, waren es doch die ersten Heimerfolge seit Laurent Aiello im Jahr 2002 im Abt-TT triumphierte. Mannschaftlich geschlossener präsentierten sich jedoch die BMW in den Punkten, holten auf dem Norisring vier Punkte mehr als die Ingolstädter und behaupteten die Führung in der Herstellerwertung. Während die Ausbeute mit Jamie Green (Platz 2) und Adrien Tambay (Platz 7) noch recht üppig ausfiel, schaffte es am Sonntag neben Müller nur noch Mortara in die Punkte. Mit seinem Sieg und einem achten Platz sorgte er jedoch im Alleingang dafür, dass sein Team Abt Sportsline auf den ersten Platz der Teamwertung kletterte.
Herstellerwertung nach acht Rennen: 1. BMW, 310 Punkte; 2. Audi, 276 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 222 Punkte
Teamwertung nach acht Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 119 Punkte; 2. BMW Team RMG, 115 Punkte; 3. BMW Team RBM, 114 Punkte

Zandvoort: Auch in den niederländischen Dünen blieb es dabei – Audi präsentierte sich stark, aber nicht dominant. Der Abstand zu BMW schmolz am fünften in de Herstellerwertung zwar erneut ein wenig zusammen, doch in der Teamwertung waren die Ingolstädter den Spitzenrang wieder los. Für die meisten Audi-Punkte sorgte Jamie Green, der nach dem vierten Platz am Samstag im zehnten Rennen des Jahres zum Sieg fuhr. Mattias Ekström fuhr ebenfalls zweimal unter die Top-Ten, wurde am Samstag und Sonntag Siebter. Edoardo Mortara (Platz 3) und Nico Müller (Platz 5) komplettierten einen starken Gesamtauftritt im zweiten Rennen von Zandvoort.
Herstellerwertung nach zehn Rennen: 1. BMW, 358 Punkte; 2. Audi, 348 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 304 Punkte
Teamwertung nach zehn Rennen: 1. BMW Team RMG, 153 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 146 Punkte; 3. BMW Team RBM, 116 Punkte

2016-10-18 13:15:00

Mattias Ekström feiert Rallycross-Weltmeisterschaft

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Mattias Ekström hat sich mit einem fünften Platz auf dem Estering vorzeitig den Titel in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft gesichert. Der Schwede hatte für den vorletzten WM-Lauf der Saison 2016 auf das DTM-Finale in Hockenheim verzichtet und damit zum ersten Mal in seiner 16-jährigen DTM-Karriere ein Rennen verpasst.

„Ein ganz besonderer Tag in meiner Motorsport-Karriere“, jubelte der Schwede. „Wir haben vor drei Jahren bei null angefangen. Im Oktober 2013 gab es gar nichts. Was mein Team und ich in dieser Zeit aufgebaut haben, können sich nur die Wenigsten vorstellen. Ein großer Dank gebührt natürlich auch meinem Arbeitgeber Audi Sport. Meine Chefs haben mir erlaubt, auf dem Estering an den Start zu gehen, um die Chancen auf den Titelgewinn so groß wie möglich zu halten. Das war nicht selbstverständlich und ich bin sehr, sehr dankbar dafür. Hoffentlich kann ich ihnen mit dem WM-Titel auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern.“

Ekström hat mit dem Titelgewinn einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er einer der komplettesten Rennfahrer der Welt ist. Seit 2001 hat er 177 DTM-Rennen für das Audi Sport Team Abt Sportsline bestritten und dabei 22 Siege und zweimal den Titel gefeiert (2004, 2007). Ekström ist damit der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot der Geschichte. In seiner Karriere triumphierte der 38-Jährige auch viermal beim Race of Champions – einmal in der Teamwertung mit Tom Kristensen (2005) sowie dreimal in der Einzelwertung (2006, 2007, 2009). Dabei besiegte er unter anderem den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher.

Beim abschließenden WRX-Lauf im argentinischen Rosario, am 26. und 27. November, kämpfen Ekström und Toomas Heikkinen aber noch um den Titel in der Teamwertung. Derzeit hat EKS einen Vorsprung von 17 Punkten auf das zweitplatzierte Werksteam Peugeot Hansen.

 

 

2016-10-12 15:15:00

Rückblick: Die engsten Entscheidungen im Titelkampf

  • Das Jahr 1987: Eric van de Poele gewinnt nach einem chaotischen Finale
  • Das Jahr 1990: Hans-Joachim Stuck sorgt für Audis perfekten DTM-Einstand.
  • Das Jahr 1991: Frank Biela kürt sich dank einem furiosen Schlussspurt zum DTM-Champion
  • Das Jahr 2007: Mattias Ekström gewinnt den finalen Schlagabtausch gegen Bruno Spengler.
  • Das Jahr 2012: Bruno Spengler verdrängt beim Finale Gary Paffett vom Spitzenrang.

Das DTM-Finale 2016 verspricht jede Menge Spannung. Das Duell zwischen Marco Wittmann und Edoardo Mortara wird aller Voraussicht nach erst im letzten Rennen des Jahres entschieden – die aktuelle Saison könnte als eine der engsten Entscheidungen in die Geschichtsbücher der Serie eingehen. Es wäre jedoch längst nicht das erste Mal, dass sich der Titelkampf erst im letzten Rennen einer Saison entscheidet. Besonders dramatisch endeten beispielsweise die DTM-Jahre 1987, 1990, 1991, 2007 und 2012.  

1987: Der Belgier Eric van der Pole ließ sich am Ende der Saison 1987 als DTM-Champion feiern. Es war die Konstanz, die letztlich den Ausschlag gab, denn van der Pole konnte keines der zehn Rennen gewinnen fuhr lediglich drei Mal aufs Podium. Dennoch reichte ein zehnter Rang beim Saisonfinale auf dem Salzburgring zum Titel, weil BMW-Teamkollege Marc Hessel einen gewaltigen Bock schoss. Hessel, van der Pole und Manuel Reuter hatten am Salzburgring beste Titelchancen. Ein Reifenschaden an Reuters Ford Sierra Cosworth zerstörte jedoch alle Hoffnungen. Hessel, klar auf Titelkurs, stoppte jedoch kurz vor der Ziellinie und ließ einige Konkurrenten passieren, weil er der Meinung war, dass BMW nur auf diese Weise den Titel holen könnte – das damals komplizierte Punktesystem inklusive Streichresultate hatte ihn verwirrt. So schenkte Hessel seinen Titel van de Poele (127 Punkte) und wurde selbst noch hinter Reuter (124 Punkte) mit einem Punkt weniger Dritter.

1990: Nach 20 Rennen ging Johnny Cecotto als Gesamtführender in die beiden finalen Rennen am Hockenheimring. Als das Feld jedoch in die erste Kurve des ersten Rennens einbog, machte ihm Michael Schumacher einen dicken Strich durch die Rechnung. Als Gaststarter räumte der spätere siebenfache Formel-1-Weltmeister den Gesamtführenden von der Strecke. Beim Neustart musste Cecotto im Ersatzauto von ganz hinten beginnen. So war der Weg für Hans-Joachim Stuck frei. Er gewann beide Rennen, wurde dabei von seinen Audi-Teamkollegen Frank Jelinski und Walter Röhrl gegen die Verfolger abgeschirmt und feierte im Premierenjahr der Ingolstädter den Titel. 

1991: Durch einen fulminanten Endspurt sicherte sich Frank Biela den Titel. Drei der letzten vier von insgesamt 20 Rennen konnte der Audi-Pilot gewinnen. Klaus Ludwig, der die Gesamtwertung zuvor anführte, verpasste in diesen Läufen jedoch stets das Podium. So gaben letztlich acht Punkte den Ausschlag zugunsten Bielas.

2007: Zwei Punkte trennten Mattias Ekström und Bruno Spengler vor dem Finale – die Entscheidung fiel im direkten Duell auf der Strecke. In den letzten Runden des Rennens wurde es dramatisch. Im Mercedes machte Spengler auf den drittplatzierten Ekström Meter um Meter gut, verkleinerte den Abstand von knapp drei auf unter eine Sekunde. Letztlich rettet der Schwede im Audi 0,4 Sekunden ins Ziel und feierte den Titel. Hätte Spengler seinen Kontrahenten noch überholt, wäre er der Champion des Jahres 2007 gewesen.

2012: Seit dem ersten Rennen hatte Gary Paffett die Führung in der Fahrerwertung inne. Und auch beim Finale hatte der Brite im Mercedes zunächst den Vorteil, stellte sich hinter Pole-Setter Augusto Farfus und vor seinem Konkurrenten Bruno Spengler in die erste Startreihe. Doch schon am Start zog Spengler im BMW an Paffett vorbei. Das Duo – Spengler hatte vor dem Finale drei Punkte Rückstand - blieb über die gesamte Renndistanz eng zusammen und lieferten sich ein Duell um den Sieg und den Titel. Paffett versuchte alles, fand jedoch keinen Weg an Spengler vorbei, der das Rennen gewann und sich zum DTM-Champion 2012 krönte.

 

 

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