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2017-01-18 16:00:00

Ekström als Audi-Werksfahrer in der DTM und WRX

Ekström als Audi-Werksfahrer in der DTM und WRX

Das Rallycross-Projekt EKS von DTM-Pilot Mattias Ekström wird künftig werkseitig von Audi unterstützt. Parallel zum Werksengagement in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft bleibt Ekström Audi auch als DTM-Fahrer erhalten. Der Schwede hat seinen Fahrervertrag verlängert und nimmt 2017 seine 17. DTM-Saison in Angriff. „Ich habe in der DTM gute Perspektiven und möchte zum dritten Mal Meister werden“, sagt der DTM-Champion von 2004 und 2007.

Der langjährige Audi-Werksfahrer Ekström hatte EKS Anfang 2014 gegründet und innerhalb von nur drei Jahren mit großem persönlichen Engagement an die Weltspitze geführt. In der Saison 2016 gewann EKS mit dem Audi S1 EKS RX quattro sowohl die Fahrer- als auch die Team-Weltmeisterschaft gegen starke Konkurrenz von Ford, Peugeot, Volkswagen und zahlreichen Privatteams. „Uns ist klar, dass es für EKS immer schwieriger wird, gegen die Werksteams zu bestehen, daher haben wir uns für ein verstärktes Engagement in der World RX entschieden“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass.

Ekström sieht sein Engagement bestätigt: „Wir haben in drei Jahren als Team viel aufgebaut, wichtige Erfahrungen gesammelt und mit EKS neue Maßstäbe gesetzt. Aber uns war auch klar, dass wir für die Zukunft Unterstützung benötigen, um auf diesem Level weitermachen zu können. Dass EKS nun von Audi werkseitig unterstützt wird, freut mich sehr. Ich bin überzeugt, dass Rallycross eine große Zukunft hat, auch im Hinblick auf eine mögliche Elektrifizierung.“

2016-12-12 08:30:00

Zwei Neue im Audi-DTM-Fahrerkader für 2017

  • Loïc Duval
  • René Rast
  • Mattias Ekström und Nico Müller
  • Jamie Green und Mike Rockenfeller

Drei Tage nachdem BMW seinen Fahrerkader für die DTM-Saison 2017 bekanntgegeben hat, zieht Audi nach. Im Gegensatz zu den Münchenern versucht es Audi in der kommenden Saison mit zwei neuen Gesichtern: der Franzose Loïc Duval und der bisherige DTM-Ersatzmann René Rast werden 2017 im neuen Audi RS 5 DTM an den Start gehen. Mattias Ekström, Jamie Green, Nico Müller und Mike Rockenfeller komplettieren das Ingolstädter Aufgebot.

„Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „René hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird. Und mit Loïc haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben.“

DTM-Neuzugang Loïc Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und gewann 2013 die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34-Jähirige bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem DTM-Auto absolvierte Loïc Duval Anfang Dezember beim Young Driver Test im spanischen Jerez und überzeugte auf ganzer Linie.

Der 30-jährige René Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv, zählt inzwischen zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Starke Eindrücke,  die Rast in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM bestätigte: Bei seinem zweiten DTM-Rennen fuhr Rast im Oktober in Hockenheim auf Platz sechs, holte seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. „Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen.“

 

 

2016-12-06 09:00:00

Winterpause – letzter DTM-Test in 2016 beendet

  • Der 2017er-Testträger von BMW.
  • Der 2017er-Testträger von Mercedes-AMG.
  • Die Piloten des Young-Driver-Tests absolvierten ihre Runden in den 2016er-Modellen - wie dem BMW M4 DTM.

Die DTM-Autos der vergangenen Saison und die 2017er-Testträger haben ihren Dienst für das Jahr 2016 beendet. Im Spanischen Jerez absolvierten die Hersteller Audi, BMW und Mercedes-AMG vom 26. November bis 2. Dezember einen letzten Test vor der Winterpause. Dabei standen nicht nur die technischen Neuentwicklungen für die kommende Saison im Mittelpunkt. Unter wechselhaften Bedingungen durften sich auch Motorsportler aus anderen Rennserien beim Young-Driver-Test beweisen. Während regnerisches Wetter das Entwicklungsprogramm der drei DTM-Hersteller teilweise behinderte, kamen die ‚Young-Driver’ in den Genuss, die DTM-Boliden unter nassen und trockenen Bedingungen kennenlernen zu dürfen.

So wie der Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Loïc Duval. Der Franzose spulte gemeinsam mit Nyck de Vries, Kelvin van der Linde und Dion von Moltke im 2016er-Audi RS 5 DTM insgesamt 2.387 Kilometer ab. Im BMW M4 DTM begaben sich derweil Ricky Collard, Joel Eriksson und John Edwards auf den spanischen Kurs. „Es war eine fantastische Erfahrung - ich liebe einfach den Klang des BMW M4 DTM. Das Auto hat mehr Downforce, als ich es aus der Britischen Formel 3 gewohnt bin, zudem ist es viel komplexer als alle Autos, die ich bisher gefahren bin“, schwärmte der 20-jährige Collard.

Bei Mercedes-AMG durften Maro Engel und Maximilian Günther im DTM-Cockpit Platz nehmen. „Das waren zwei richtig coole Tage in diesem Mega-Auto. Jedes Mal, wenn ich aus dem Wagen ausgestiegen bin, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtet Günther, der erstmals einen Mercedes-AMG C63 DTM steuerte. Das galt auch für Edoardo Mortara, der in Jerez seinen Einstand im neuen Team gab. Der Italo-Schweizer setzte die Referenzzeiten und hat sich nach seinem Wechsel von Audi zu den Stuttgartern bereits gut eingelebt: „Natürlich ist es ein neues Umfeld für mich. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich noch dieses Jahr meine ersten Runden im Mercedes-AMG C63 DTM absolvieren durfte. Ich habe mich sofort wie zuhause gefühlt und merke, dass die Teammitglieder alles unternehmen, damit ich mich wohl fühle.“

Für die Entwicklungsarbeit waren jedoch andere Piloten zuständig. Robert Wickens und Gary Paffett (beide Mercedes-AMG), Bruno Spengler und Augusto Farfus (beide BMW) sowie Jamie Green und Mattias Ekström (beide Audi) sammelten auf ihren unzähligen Runden wichtige Daten für die kommende Saison. "Im Großen und Ganzen bin ich mit den bisherigen Tests für die Saison 2017 sehr zufrieden. Unser Fokus lag dabei auf der Arbeit mit den neuen Hankook-Reifen sowie dem Fahrwerk. Wir haben viele Kilometer und Erfahrungen gesammelt und werden für die kommenden Tests noch an einigen Stellschrauben drehen. Wo wir aber im Vergleich zum Wettbewerb stehen, wissen wir natürlich aufgrund der neuen Homologation im kommenden Jahr noch nicht", resümiert Audi-DTM-Leiter Dieter Gass.

Nun haben die Ingenieure der Hersteller viel Zeit, um die gewonnen Erkenntnisse in den heimischen Garagen zu nutzen und die Fahrzeuge für die Saison 2017 auf den richtigen Weg zu bringen. Eine Arbeit, die Mitte Februar in Portimão erneut auf den Prüfstand gestellt wird. In Portugal werden die ersten Tests des Jahres 2017 stattfinden und gleichzeitig die heiße Phase in der Vorbereitung auf die kommende Saison eröffnen.

2016-11-29 11:00:00

Young Driver- und DTM-Test in Jerez

  • Joel Eriksson
  • Maximilan Günther
  • Kelvin van der Linde und René Rast
  • Augusto Farfus und Bruno Spengler

Nach Oschersleben und Portimão absolvieren Audi, BMW und Mercedes-AMG in Jerez de la Frontera bereits die dritte Testphase zur DTM-Saison 2017. Während die arrivierten DTM-Piloten zwischen dem 29. November und 2. Dezember wichtige Kilometer für die Entwicklung der 2017er-Autos zurücklegen, bekommen in Spanien gleichzeitig Motorsport-Talente die Chance, sich in den DTM-Autos zu empfehlen und Erfahrungen zu sammeln. Beim Young Driver Test schicken die drei DTM-Hersteller potenzielle Kandidaten für die Zukunft auf den Kurs in Andalusien. Hilfestellung erhalten sie dabei unter anderem von aktuellen DTM-Fahrern, die zudem die Referenzzeiten liefern.   

Young Driver bei BMW
Die Münchener lassen in Jerez unter anderem zwei junge Formel-3-Talente zum Zug kommen. Joel Eriksson und Ricky Collard werden in Spanien die Chance bekommen, ausgiebige Erfahrungen am Steuer des BMW M4 DTM zu sammeln. Der 18-jährige Eriksson sorgte in der vergangenen Saison der Formel-3-Europameisterschaft für Aufsehen. Der Schwede beendete die Saison als Fünfter, war damit bester Rookie und gewann zudem das prestigeträchtige ‚Zandvoort Masters of Formula 3’ im August. Der 20-jährige Collard ist Teil des BMW Motorsport Junior Programms, ging auf der Nürburgring-Nordschleife im Rahmen der VLN in einem BMW M235i Racing an den Start und überzeugte mit dem Vize-Titel in der Britischen Formel 3. Im Gegensatz zum Briten ist für Eriksson das DTM-Cockpit nicht gänzlich unbekannt. Der Schwede durfte in der vergangenen Saison während einiger DTM-Wochenenden bereits Runden im Renntaxi drehen. Neben den beiden Formel-3-Talenten darf sich John Edwards erstmals im DTM-BMW beweisen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist BMW-Werksfahrer und startete 2016 für das BMW Team RLL in einem BMW M6 GTLM in der IWSC in Nordamerika.

Young Driver bei Audi
Im Audi dürfen sich Nyck de Vries, Kelvin van der Linde, Dion von Moltke und Loïc Duval beweisen. Der 21-jährige Niederländer de Vries ist zweifacher Kart-Weltmeister (2010 und 2011), feierte nach drei Jahren im Formel Renault 2.0 Eurocup den Gesamtsieg (2014) und beendete die GP3-Saison 2016 als Rookie auf einem guten sechsten Platz. Der 20-jährige Südafrikaner van der Linde gewann 2014 als Rookie mit René Rast – der in Jerez als Referenzfahrer am Start ist - das ADAC GT Masters und ist seitdem der Serie treu geblieben. Der 26-jährige US-Amerikaner von Moltke war 2016 im Audi R8 LMS in der IWSC in Nordamerika erfolgreich am Start. Mit dem 34-jährigen Franzosen Duval komplettiert ein erfahrener Pilot das Quartett. Duval ist seit 2014 in der Formel E aktiv, fuhr zudem seit 2012 in der WEC, die er 2013 gewann.

Young Driver bei Mercedes-AMG
Bei Mercedes-AMG werden sich hingegen vertrautere Gesichter im Cockpit widerfinden. Zum einen wird der ehemalige DTM-Pilot (2008 bis 2011) Maro Engel, der seither im GT3 in diversen Rennserien am Start war, einige Kilometer in Spanien absolvieren.  Zudem kommt der 19-jährige Maximilian Günther zum Zug, der 2016 seine zweite Saison in Formel-3-Europameisterschaft bestritt und diese als Vizemeister beendete. Außerdem wird der Neue im Team, Edoardo Mortara, die Gelegenheit bekommen, sich an die Autos seines neuen Arbeitgebers zu gewöhnen.

Die Testpiloten
Während alle Piloten des Young Driver Tests ihre Runden in den DTM-Autos der vergangenen Saison absolvieren, werden Jamie Green, Mattias Ekström (beide Audi), Bruno Spengler, Augusto Farfus (beide BMW), Robert Wickens, Gary Paffett und Lucas Auer (alle Mercedes-AMG) die Neuentwicklungen ihrer Hersteller in Andalusien auf den Prüfstand stellen. 

2016-11-28 12:00:00

Wittmann feiert in Bathurst – Ekström holt zweiten WM-Titel

Mattias Ekström feiert mit seinem EKS-Team

Grund zum Feiern hatten in der vergangenen Woche Marco Wittmann und Mattias Ekström. Der DTM-Champion ist am Donnerstag (24. November) 27 Jahre alt geworden und erlebte diesen Tag auf der anderen Seite des Erdballs. Auf dem legendären Mount Panorama Circuit in Australien absolvierte Wittmann Testkilometer für das 12h-Rennen von Bathurst, bei dem er am 5. Februar im BMW M6 GT3 seine Premiere geben wird. Auch Ekström war tausende Kilometer von seiner Heimat entfernt im Renneinsatz. Der Schwede setzte im argentinischen Rosario seiner Rallycross-Weltmeisterschaftssaison die Krone auf. Als Titelträger war er nach Südamerika gereist und sicherte sich mit seinem Rallyecross-Team EKS beim Saisonfinale auch die Teamweltmeisterschaft.

„Mir fehlen die Worte – und das kommt selten vor“, sagte Ekström. „Dieser Titel bedeutet dem Team und mir extrem viel. Als wir vor drei Jahren mit EKS angefangen haben, gab es gar nichts. Jetzt sind wir Fahrer- und Teamweltmeister.“ Für EKS endet in Argentinien eine Saison, die das Team aus Schweden vom ersten Tag an dominiert hat. Seit dem Saisonauftakt in Portugal lag die Mannschaft in der Gesamtwertung an der Spitze und gab diese Führung nicht mehr ab. Gemeinsam gewannen Ekström und sein Teamkollege Toomas Heikkinen 44 ihrer insgesamt 131 Rennen. Viermal stand Ekström im Laufe der Saison ganz oben auf dem Podium. Bei den insgesamt zwölf Rennwochenenden in Europa, Kanada und Argentinien feierte EKS fünf weitere Podestplätze – Höhepunkt war der Doppelsieg im Rahmen der DTM in Hockenheim. „Wir haben das Maximum rausgeholt und uns auch gegen die Werksteams von Peugeot und Ford durchgesetzt“, sagte ein glücklicher Schwede, der mit Heikkinen und seinem Team beide Titel ausgelassen feierte. Übrigens: Timo Scheider war in Argentinien auch am Start und besiegte im Seat Ibiza den Weltmeister: Scheider wurde vor Ekström Vierter.

Geburtstag mit Kängurus und Koalas
„Die Location für meinen Geburtstag könnte schlechter sein“, twitterte Wittmann kurz nach seiner Ankunft in Australien sah sich an seinem Geburtstag in seiner Annahme bestätigt:

Die Vorfreude auf sein Debüt beim legendären Rennen in Down Under ist groß. „Die Strecke ist Kult“, sagte Wittmann, der diese vor den Testfahrten jedoch nur aus Computerspielen kannte. „In erster Linie ging es uns darum, das Auto und die Strecke besser kennenzulernen und uns gut auf das Rennen im Februar vorzubereiten. Die Rundenzeiten kommen momentan noch an zweiter Stelle.“ Mit Timo Glock wird am 5. Februar eine weiterer DTM-Pilot seine Premiere auf dem Mount Panorama Circuit feiern. „Ich freue mich auf die Herausforderung – einfach fantastisch“, sagt Glock, dem die ersten Testkilometer im BMW M6 GT3 noch bevorstehen.

 

2016-11-24 09:15:00

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. In den vergangenen zwei Wochen beschäftigte die DTM-Piloten in erster Linie aber zwei Dinge: Die DTM-Tests in Portimao und der Grand-Prix in Macau. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

 

Ein vorfreudiger Bruno Spengler:

 

Mattias Ekström muss sich entscheiden:

 

Edoardo Mortara reist luxuriös:

 

Travelling in style. On my way to Hong Kong ! See ya #macaugtworldcup #edo48 #edo7 #macaugp

Ein von Edoardo Mortara (@edomortara) gepostetes Foto am

 

Nico Müller entdeckt in China besondere Leckerbissen:

 

António Félix da Costa jubelt:

 

Daniel Juncadella gönnt sich eine kleine Auszeit:

 

Gary Paffett sammelt begeisternde Eindrücke:

2016-11-11 12:00:00

Piloten-Posts – Teil 1: Von Glücksspiel und Hundekämpfen

Piloten-Posts – Teil 1: Von Glücksspiel und Hundekämpfen

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

Robert Wickens feuert mit Freundin den Kumpel auf der Tanzfläche an:

Maxime Martin und Augusto Farfus setzten gegen die Bank:

Mattias Ekström bereitet seinen Sohn auf die Zukunft vor:

Adrien Tambay gräbt in der Vergangenheit und blickt dabei in die Zukunft:

 

 

Maximilian Götz veranstaltet Hundekämpfe der besonderen Art:

 

 

What a hard fight... !! .... and the Winner is Brösel #brösel #MG84 #dog #fighter #socute #sweed #family #funny #loveit

Ein von Maximilian Götz (@maximilian_goetz) gepostetes Video am

 

Felix Rosenqvist verrät Markenkollege Daniel Juncadella:

 

 

Bruno Spengler verwandelt die Box in einen Friseursalon:

 

 

Für die #DrivelikeBruno Damen muss die Frisur sitzen!#DriveLikeBruno2016 #GoodHairDay #LaBiosthetique #TimSchaedlich

Ein von Bruno Spengler (@spenglerbruno) gepostetes Foto am

 

 

2016-10-31 15:30:00

Gemeinsamer DTM-Test in Oschersleben

Einer der Testpiloten in Oschersleben: Mike Rockenfeller

Nicht mal zwei Wochen waren nach dem DTM-Finale in Hockenheim vergangen, da drehten schon wieder DTM-Boliden ihre Runden. Die Vorbereitungen für die kommende DTM-Saison laufen auf Hochtouren und in Oschersleben testeten die drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes-AMG zwischen dem 25. und 28. Oktober ihre Entwicklungsträger für die kommende Saison. Alle drei Hersteller setzten Hybriden – eine Mischung aus dem 2016er- und dem neuen 2017er-Auto – ein. Äußerlich waren keine Veränderungen zu erkennen, komplett neu war hingegen der Unterbau, alles Fahrwerkskomponenten, die in der kommenden Saison zu den Einheitsbauteilen zählen werden.

So lag der Fokus aller drei Hersteller auf der Zuverlässigkeit, dem neuen Fahrwerk sowie den Reifen. Testkilometer spulten unter anderem Lucas Auer und Felix Rosenqvist (beide Mercedes-AMG), Marco Wittmann und Timo Glock (beide BMW) sowie Mattias Ekström und Mike Rockenfeller (beide Audi) ab.

„Es war sehr spannend für mich, zum ersten Mal die verschiedenen Reifenmischungen zu fahren, die für die Saison 2017 zur Auswahl stehen. Auch das Auto war nicht mehr das, das wir beim Saisonfinale gefahren sind, sondern ein Zwitter. Oschersleben ist eine gute Strecke, das Material hart ranzunehmen – das ist in diesem Stadium sehr wichtig, weil es darum geht, die neuen Teile auf Haltbarkeit zu testen. Aus meiner Sicht war es ein sehr guter Test“, sagte Rockenfeller, der am Montag (31. Oktober) nach den Tests mit positiven Eindrücken im Gepäck seinen 33. Geburtstag feiern konnte. „Es gibt im nächsten Jahr viele neue Herausforderungen, durch die sich die DTM meiner Meinung nach sehr gut entwickeln wird.“

 

 

 

 

 

2016-10-28 14:15:00

Audis Weg zum Titel – Teil 2

  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt
  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die acht Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im zweiten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen elf bis 18.

Audis Weg zum Titel – Teil 1 

Moskau: Auf dem Moscow Raceway musste Audi einen Rückschlag im Kampf um die Herstellerwertung hinnehmen – am Samstag dominierte Mercedes-AMG im Regen, am trockenen Sonntag drückte BMW dem Rennen seinen Stempel auf. Da aber sowohl Edoardo Mortara (Samstag, Platz 8/Sonntag, Platz 6) als Auch Mattias Ekström (Samstag Platz 5/Sonntag Platz 9) in beiden Rennen punkteten, verlor das Team Abt Sporstline in der Teamwertung nur wenig an Boden. Außerdem sorgten Jamie Green (Platz 7) und Timo Schieder (Platz 9) am Samstag für Audi-Punkte, am Sontag fuhren zudem Nico Müller und Adrien Tambay (Platz 7 und 8) unter die Top-Ten.
Herstellerwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW, 436; 2. Audi, 390 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 386 Punkte
Teamwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW Team RMG, 178 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 170 Punkte; 3. BMW Team RBM, 142 Punkte

Nürburgring: In der Eifel verlor Audi im Vergleich zu BMW in beiden Wertungen weiter an Boden. Am Samstag sorgten Jamie Green und Edoardo Mortara mit den Plätzen drei und vier für die einzigen Audi-Zähler. Am Sonntag trumpfte Mortara groß auf, feierte seinen dritten Saisonsieg. Außerdem besserten Mattias Ekström und Nico Müller besserten mit den Plätzen vier und fünf das Audi-Konto auf. „Der tolle Rennsonntag kompensiert den für uns etwas enttäuschenden Samstag. Wir tun uns nach wie vor im Qualifying schwer, in der einen entscheidenden Runde das volle Potenzial des Reifens abzurufen. Das ist ein Nachteil. Aber im Rennen haben wir dadurch einen Vorteil, weil wir mit unserem Audi RS 5 DTM länger und konstanter fahren können als unsere Wettbewerber“, resümierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach 14 Rennen: 1. BMW, 521 Punkte; 2. Audi, 464 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 429 Punkte
Teamwertung nach 14 Rennen: 1. BMW Team RMG, 228 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 219 Punkte; 3. BMW Team RBM, 169 Punkte

Budapest: Der Ausflug in die ungarische Hauptstadt wird den Ingolstädtern in guter Erinnerung bleiben. Von 196 Punkten, die ein Hersteller an einem Rennwochenende maximal gewinnen kann, holten die Audi-Piloten auf dem Hungaroring 145. Nach dem historischen Qualifying-Ergebnis – alle acht Audi standen am Samstag in den ersten vier Startreihen – belegten Edoardo Mortara, Jamie Green, Miguel Molina, Mike Rockenfeller, Nico Müller und Adrien Tambay die Plätze eins bis sechs, Timo Scheider wurde Neunter. Am Sonntag betrieb BMW Schadensbegrenzung, konnte jedoch nicht verhindern, dass Mattias Ekström und Tambay einen Audi-Doppelsieg feierten. Timo Scheider (Platz 6) und Mike Rockenfeller (Platz 8) fuhren ebenfalls in die Punkte. Nach einem dominanten Wochenende stürmte Audi in beiden Wertungen an die Spitze.
Herstellerwertung nach 16 Rennen: 1. Audi, 609 Punkte; 2. BMW, 572 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 435 Punkte
Teamwertung nach 16 Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 269 Punkte; 2. BMW Team RMG, 244 Punkte; 3. BMW Team RBM, 187 Punkte

Hockenheim-Finale: Beim Finale ließen sich die Audi-Piloten die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, konnten in beiden Wertungen ihren Vorsprung sogar noch ein wenig ausbauen. Das tröstete ein wenig über den hauchdünn verpassten Fahrertitel hinweg. Edoardo Mortara kämpfte wie ein Löwe, gewann nach Platz drei am Samstag das Sonntagsrennen. Miguel Molina siegte am Samstag, einem Rennen, in dem auch Mike Rockenfeller (Platz 5), René Rast (Platz 6) und Jamie Green als Achter in die Punkte fuhren. Ein Resultat, welches Green am Sonntag ebenfalls erreichte. „Auch wenn wir den Fahrertitel so knapp verpasst haben, war es insgesamt eine starke DTM-Saison für Audi“, so die abschließende Bilanz von Dieter Gass. „Wir hatten das stärkste Paket und zwei der drei möglichen Titel gewonnen.“
Herstellerwertung zum Saisonende: 1. Audi, 700 Punkte; 2. BMW, 647 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 471 Punkte
Teamwertung zum Saisonende: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 319 Punkte; 2. BMW Team RMG, 290 Punkte; 3. BMW Team RBM, 203 Punkte

 

 

2016-10-28 14:00:00

Audis Weg zum Titel – Teil 1

  • Nico Müller and Edoardo Mortara
  • Edoardo Mortara and Hans-Jürgen Abt
  • Jamie Green

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die achte Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im ersten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen eins bis zehn.

Hockenheim-Auftakt: Es war zunächst nahezu ein Start nach Maß: Edoardo Mortara gewann das Auftaktrennen und Audi sammelte durch die Top-Ten-Platzierungen von Nico Müller (Platz 3), Mattias Ekström (Platz 9) und Miguel Molina (Platz 10) mehr Punkte als die Konkurrenz. Der Sonntag jedoch verlief alles andere als nach Plan. Müller sorgte als Siebter für das beste Audi-Resultat, Mike Rockenfeller schaffte es als Zehnter in die Punkte. Das Audi Sport Team Abt Sportsline – mit Mortara und Ekström – ging nach 27 Punkten zum Auftakt am Sonntag leer aus. „Nach dem guten Auftakt am Samstag hätten wir uns heute natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport nach dem zweiten Rennen am Sonntag. „Leider waren wir heute im Qualifying zu langsam. Wenn das beste Auto auf Startplatz elf steht, wird es schwierig.“
Herstellerwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG, 87 Punkte; 2. BMW, 65 Punkte; 3. Audi, 50 Punkte
Teamwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG Team HWA I (Di Resta/Götz), 37 Punkte; 2. Mercedes-AMG Team HWA II (Wickens/Juncadella), 28 Punkte; 3. BMW Team RBM (Blomqvist/Martin) und Das Audi Sport Team Abt Sportsline (Mortara/Ekström), beide 27 Punkte

Spielberg: Die BMW waren in der österreichischen Alpenkulisse nur schwer zu schlagen. Audi versuchte jedoch mit allen Mittel dagegenzuhalten, was am Ende auch belohnt wurde. Edoardo Mortara fuhr am Samstag als Dritter aufs Podium, während Adrien Tambay (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10) ebenfalls in den Punkte-Rängen ins Ziel kamen. Am Sonntag lief es noch besser. Mattias Ekström sammelte als Zweiter satte Punkte für Audi und das Team Abt Sportsline, Jamie Green fuhr auf Platz drei, Mike Rockenfeller auf Platz acht und Timo Schieder auf Rang zehn. „Natürlich hätten wir in Spielberg gerne gewonnen. Aber man muss anerkennen, dass BMW hier sehr stark war. Von daher glaube ich, dass wir mit drei von sechs möglichen Podiumsplatzierungen im Grunde genommen zufrieden sein dürfen“, bilanzierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach vier Rennen: 1. BMW, 203 Punkte; 2. Audi, 108 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 93 Punkte
Teamwertung nach vier Rennen: 1. BMW Team RMG (Wittmann/Glock), 72 Punkte; 2. BMW Team RBM, 71 Punkte, 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 60 Punkte

Lausitzring: Mercedes-AMG und BMW hatten zuvor jeweils ein Wochenende dominieren können. Die Lausitz verließ nun Audi als erfolreichster Hersteller – von Dominanz konnte jedoch keine Rede sein. Nach dem dürftigen Abschneiden in Spielberg lieferte die Mercedes-AMG-Truppe ebenfalls eine starke Vorstellung und holte insgesamt nur drei Punkte weniger als die Ingolstädter. Die bejubelten am Samstag den Doppelsieg von Miguel Molina und Jamie Green sowie die Top-Ten-Platzierungen von Mattias Ekström (Platz 6), Edoardo Mortara (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10). Am Sonntag fuhr Ekström auf Platz zwei und spülte somit an diesem Wochenende satte 26 Zähler auf das Konto des Teams Abt Sportsline. Jamie Green kam als Vierter und Nico Müller als Achter ins Ziel.
Herstellerwertung nach sechs Rennen: 1. BMW, 228 Punkte; 2. Audi, 198 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 180 Punkte
Teamwertung nach sechs Rennen: 1. BMW Team RMG, 93 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 90 Punkte; 3. BMW Team RBM, 73 Punkte

Norisring: Edoardo Mortara siegt am Samstag, Nico Müller am Sonntag. Audi hatte auf dem Stadtkurs jede Menge Grund zu feiern, waren es doch die ersten Heimerfolge seit Laurent Aiello im Jahr 2002 im Abt-TT triumphierte. Mannschaftlich geschlossener präsentierten sich jedoch die BMW in den Punkten, holten auf dem Norisring vier Punkte mehr als die Ingolstädter und behaupteten die Führung in der Herstellerwertung. Während die Ausbeute mit Jamie Green (Platz 2) und Adrien Tambay (Platz 7) noch recht üppig ausfiel, schaffte es am Sonntag neben Müller nur noch Mortara in die Punkte. Mit seinem Sieg und einem achten Platz sorgte er jedoch im Alleingang dafür, dass sein Team Abt Sportsline auf den ersten Platz der Teamwertung kletterte.
Herstellerwertung nach acht Rennen: 1. BMW, 310 Punkte; 2. Audi, 276 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 222 Punkte
Teamwertung nach acht Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 119 Punkte; 2. BMW Team RMG, 115 Punkte; 3. BMW Team RBM, 114 Punkte

Zandvoort: Auch in den niederländischen Dünen blieb es dabei – Audi präsentierte sich stark, aber nicht dominant. Der Abstand zu BMW schmolz am fünften in de Herstellerwertung zwar erneut ein wenig zusammen, doch in der Teamwertung waren die Ingolstädter den Spitzenrang wieder los. Für die meisten Audi-Punkte sorgte Jamie Green, der nach dem vierten Platz am Samstag im zehnten Rennen des Jahres zum Sieg fuhr. Mattias Ekström fuhr ebenfalls zweimal unter die Top-Ten, wurde am Samstag und Sonntag Siebter. Edoardo Mortara (Platz 3) und Nico Müller (Platz 5) komplettierten einen starken Gesamtauftritt im zweiten Rennen von Zandvoort.
Herstellerwertung nach zehn Rennen: 1. BMW, 358 Punkte; 2. Audi, 348 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 304 Punkte
Teamwertung nach zehn Rennen: 1. BMW Team RMG, 153 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 146 Punkte; 3. BMW Team RBM, 116 Punkte

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