Mattias-Ekstr-m | DTM.com | Die offizielle Webseite

Sprache

Suche

2017-02-24 14:30:00

Letzter DTM-Test vor der Homologationfrist am 1. März

  • BMW M4 DTM
  • Augusto Farfus
  • Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Edoardo Mortara
  • Loïc Duval
  • Audi RS 5 DTM

Der Countdown läuft: Am 1. März werden die DTM-Autos für die Saison 2017 homologiert. Zuvor stand für Audi, BMW und Mercedes-AMG in dieser Woche (21. bis 23. Februar) der erste Test des neuen Jahres auf dem Programm, der zugleich die letzte Testmöglichkeit vor dem Ende der Homologations-Frist markierte.

Im portugiesischen Portimão waren insgesamt neun Fahrer für die drei in der DTM engagierten Premiumhersteller aus Deutschland im Einsatz. Im Audi RS 5 DTM wechselten sich Mattias Ekström, Loïc Duval, René Rast und Jamie Green ab. Bei BMW waren Augusto Farfus und Titelverteidiger Marco Wittmann im Einsatz und für Mercedes-AMG spulten Gary Paffett, Paul Di Resta und Edoardo Mortara mit dem Mercedes-AMG C 63 DTM die Testkilometer ab.

Bei allen drei Fahrzeugen handelte es sich um sogenannte Interimsmodelle, die in weiten Teilen der neuen Spezifikation für 2017 entsprachen. In einem DTM-Fahrzeug sind eine Reihe von Einheitsbauteilen verbaut, die durch das Reglement vorgegeben sind. Daneben gibt es für jeden Hersteller viel Spielraum, um individuelle Entwicklung zu betreiben. Der Test in Portimão war nun wichtig, um das Zusammenspiel aller Bauteile zu probieren und Entscheidungen zu treffen, wie das finale Einsatzfahrzeug aufgebaut wird. 

Die nun am 1. März folgende Homologation schreibt die finalen Spezifikationen des Audi RS 5 DTM, des BMW M4 DTM sowie des Mercedes-AMG C 63 DTM für die kommende DTM-Saison fest. Danach dürfen keine maßgeblichen Änderungen am Fahrzeug mehr vorgenommen werden, um eine weitreichende, kostenintensive Weiterentwicklung über die Saison zu verhindern.

„Die Testfahrten in Portimão haben bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass, der sich vor Ort selbst vom aktuellsten Stand der Dinge überzeugte. „Die Autos klingen kerniger und sind schneller. Ich finde, das sieht man auch auf der Strecke.“

Für die beiden DTM-Neulinge Duval und Rast ging es in Portimão darum, eine der wenigen Testgelegenheiten vor dem Saisonstart am 6./7. Mai in Hockenheim optimal zu nutzen.

„Das hat gut geklappt“, sagt Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister Duval. „Der Test war sehr produktiv und wir haben ein komplettes Programm durchgezogen: Qualifying, Renndistanz, sogar eine Startübung. Ich konnte auch erstmals mit meinem neuen Ingenieur Mathieu Le Nail arbeiten. Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Ingenieur ist in der DTM sehr wichtig.“ Duval teilte sich den Mittwoch mit René Rast, der sich von der 2017er-Technik beeindruckt zeigt: „Das Fahrverhalten ist ganz anders. Das hat irre viel Spaß gemacht.“

BMW Motorsport nutzte den Test, um den neuen Rennwagen und seine Komponenten zu evaluieren und entsprechende Daten zu sammeln. Für die Münchner war das BMW Team RMG mit dem amtierenden Champion Marco Wittmann und seinem neuen Teamkollegen Augusto Farfus im Einsatz. „Es war eine Ehre für mich, der Erste zu sein, der den neuen BMW M4 DTM fahren durfte“, sagte Farfus. „Das Fahrzeug fühlt sich gut an und hat großes Potenzial. Allerdings liegt bis zum Saisonstart noch viel Abstimmungsarbeit vor uns. Es war wichtig, sowohl das neue Fahrzeug als auch das neue Team in diesen Tagen gut kennenzulernen.“

Der amtierende DTM-Champion Wittmann zog ebenfalls ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Test. Es war sehr interessant, zum ersten Mal mit dem neuen BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Dabei haben wir wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklungsarbeit gewonnen. Es macht immer Spaß, in der Entwicklungsphase zum ersten Mal mit einem Auto zu fahren und zu erleben, wie sich die Neuerungen auf der Strecke auswirken.“ 

An den drei Testtagen legten die drei Mercedes-AMG DTM-Fahrer zusammen 448 Runden auf dem portugiesischen Kurs zurück. Mercedes-AMG DTM-Teamchef Ulrich Fritz zeigte sich ebenfalls mit dem Verlauf der Testwoche zufrieden. „Angesichts der nahenden Homologations-Deadline war es bei diesem Test unser Ziel, so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen und noch einmal neue Dinge auszuprobieren“, sagte er. „Mit jeweils mehr als 140 Runden pro Tag ist uns das an allen drei Tagen gelungen. Jetzt gilt es, aus den gesammelten Erkenntnissen und Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen.“

Gary Paffett übernahm am Dienstag den Testauftakt: „Es war schön, nach der Winterpause wieder im Auto zu sitzen. Wir sind viele Kilometer gefahren und haben jede Menge Daten auf kürzeren sowie längeren Runs gesammelt.“ Tags drauf nahm sein Teamgefährte Di Resta im Cockpit des Mercedes-AMG C 63 DTM Platz und war danach zufrieden: „Es hat Spaß gemacht, ein Gefühl für die neue DTM-Generation zu erhalten. Die Homologations-Frist rückt immer näher, entsprechend viel gab es für uns in dieser Woche zu tun. Hoffentlich haben wir ein großartiges Paket für die Saison und können damit um die Meisterschaft kämpfen.“ Den letzten Tag übernahm Edoardo Mortara, der von Audi zu Mercedes-AMG wechselte. „Es ist immer ein schönes Gefühl, das erste Mal im neuen Jahr ins Auto zu steigen", sagte der Wahlschweizer. „Es gab viel Setuparbeit zu erledigen und ich habe gut mit den Ingenieuren und meinen Teamkollegen zusammengearbeitet.“

Trotz der baldigen Homologations-Deadline am 1. März steht die Arbeit für die DTM-Teams keineswegs still. Ganz im Gegenteil: Die Saisonvorbereitung laufen zu diesem Zeitpunkt des Jahres auf Hochtouren. Und auch die nächsten Testfahrten stehen schon bald ins Haus: Vom 14. bis 17. März testet die DTM im italienischen Vallelunga. Der letzte Test vor dem Saisonbeginn findet danach vom 3. bis 6. April in Hockenheim statt. Bei allen Tests sind die Zuschauertribünen geöffnet und frei zugänglich.

2017-02-09 16:30:00

Audi mit drei DTM-Teams auf Titeljagd

  • Mike Rockenfeller
  • Nico Müller
  • Jamie Green
  • René Rast
  • Mattias Ekström
  • Loïc Duval

Drei Monate vor dem Saisonauftakt der DTM 2017 hat Audi seine Teamverteilung bekannt gegeben. Als einziger Hersteller geht die Premiummarke mit drei Teams an den Start. Die DTM-Saison beginnt am 5. Mai auf dem Hockenheimring.

Der neue Audi-Motorsportchef Dieter Gass setzt bei der Einteilung der DTM-Teams auf eine Kombination aus bewährtem Routinier und vielversprechendem Teamkollegen: „Mit Mattias Ekström bei ABT, Jamie Green bei Rosberg und Mike Rockenfeller bei Phoenix haben alle drei Teams ihre Speerspitzen. Diese Team-Fahrer-Kombinationen waren schon in der Vergangenheit sehr schlagkräftig. Unser Youngster Nico Müller tritt in die Fußstapfen von Edoardo Mortara, und unsere beiden DTM-Neuzugänge Loïc Duval und René Rast werden von der Erfahrung ihrer Teamkollegen profitieren“, sagt Gass.

Nico Müller startet erstmals gemeinsam mit Mattias Ekström für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Mit der Mannschaft aus dem Allgäu feierte der Schweizer in der vergangenen Saison seinen ersten DTM-Sieg. Der Franzose Loïc Duval wird im Audi Sport Team Phoenix neuer Teamkollege von Mike Rockenfeller. Beide kennen sich gut aus dem LMP-Programm von Audi. René Rast fährt an der Seite von Jamie Green für das Audi Sport Team Rosberg, mit dem er im Vorjahr sein erstes DTM-Rennen bestritten hat.

„Mattias (Ekström) gehört bei ABT schon zur Familie, und Nico (Müller) hat sich in seiner ersten Saison bei uns perfekt eingefügt“, sagt Hans-Jürgen Abt, Teamchef des Audi Sport Team Abt Sportsline. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dem alten Schweden und dem jungen Schweizer Kracher eine der stärksten Fahrerpaarungen haben.“

„Rocky (Mike Rockenfeller) hat bei Phoenix im Jahr 2013 sein Meisterstück in der DTM gemacht, und gemeinsam mit ihm wollen wir zurück an die Spitze“, sagt Ernst Moser, Teamchef des Audi Sport Team Phoenix. „Loïc (Duval) kenne ich von den Audi Sport Wintercamps. Er war als Rennfahrer schon in vielen Kategorien erfolgreich. Ich hoffe, dass er frische Impulse mit in das Team bringt und auch in der DTM seinen Weg macht.“

„Jamie (Green) ist ohne Zweifel einer der schnellsten DTM-Fahrer und sein erster Titel mehr als überfällig“, sagt Arno Zensen, Teamchef des Audi Sport Team Rosberg. „René (Rast) hat bei seinen ersten DTM-Rennen im vergangenen Jahr einen tollen Job gemacht und ist ein klasse Typ. Jetzt muss er zeigen, dass er sich auch über eine ganze Saison hinweg so gut behaupten kann.“

Im DTM-Projekt von Audi stehen vom 20. bis 23. Februar die nächsten Testfahrten an. Sie finden auf der Rennstrecke in Portimão (Portugal) mit einer Interimsversion des Audi RS 5 DTM statt. Der neue Audi RS 5 DTM feiert am 7. März auf dem Automobilsalon in Genf seine Weltpremiere und ist anschließend vom 13. bis 16. März in Vallelunga (Italien) erstmals bei öffentlichen Testfahrten zu sehen. Der abschließende Test vor dem Saisonstart findet vom 3. bis 6. April in Hockenheim statt.

2017-02-09 16:30:00

DTM-Piloten heiß auf Eis

DTM-Piloten heiß auf Eis

Auf der Rennstrecke investieren die DTM-Piloten von Audi, BMW und Mercedes-AMG viel Zeit, um den optimalen Grip zu finden. In der DTM gilt: Wer rutscht, verliert Zeit. Im Winter suchen einige DTM-Fahrer das genaue Gegenteil – den gepflegten Drift auf Schnee und Eis.

Wenige Tage nach seinem Einsatz in Daytona startete Bruno Spengler bei der BMW Bank Winterchallenge durch. Der Kanadier trat, wie schon bei der Premiere des Events 2016, gegen Biathlon-Idol Fritz Fischer und Rodel-Legende Georg Hackl an, die insgesamt acht Medaillen bei Olympischen Spielen gewonnen haben und zwölf Mal Weltmeister wurden. In drei Disziplinen kämpften die Athleten um den Sieg. Der Startschuss fiel in Ruhpolding bei Fischer, wo die Teilnehmer im Biathloncamp alles gaben. Anschließend lud Hackl zur Fahrt durch die Eisarena am Königssee ein. Im Fahrsicherheitszentrum im österreichischen Straßwalchen forderte das Team von Bruno Spengler bei einer Driving Challenge die Kontrahenten auf, ihr fahrerisches Können unter Beweis zu stellen.

Einen ähnlichen Spaß-Event bestreiten derzeit die beiden Audi-Werksfahrer Mattias Ekström und Nico Müller im Rahmen der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz in der Schweiz. Sie fordern beim Audi #SuperQ die Ski-Athleten neben der Piste zu einem ungewöhnlichen Duell auf Schnee und Eis heraus. Die Athleten verschiedener Nationen treten gegeneinander an. Als Autos stehen vier Audi TT RS* sowie zwei 560 PS starke Audi S1 EKS RX quattro zur Verfügung. Die erste Auflage im vergangenen Jahr gewann Henrik Kristoffersen gegen namhafte Sportasse wie Felix Neureuther oder Marcel Hirscher.

Diese beiden besagten Events sind allerdings nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was den DTM-Stars Ende des Monats bevorsteht. Vertreter aller drei Marken begeben sich im Norden Europas buchstäblich auf’s Glatteis. Mehr Infos gibt es in Kürze auf DTM.com.

2017-01-28 12:15:00

Matthias Ekström begab sich auf’s Glatteis

  • Mattias Ekström beim ERC Ingolstadt
  • Mattias Ekström beim ERC Ingolstadt
  • Mattias Ekström beim ERC Ingolstadt
  • Mattias Ekström beim ERC Ingolstadt

Mattias Ekström ist ohne Zweifel ein Tausendsassa. Nicht nur, dass der Audi-Werksfahrer sich in allen Varianten der Fortbewegung auf jedem Untergrund restlos wohlfühlt, als waschechter Schwede schlägt sein Herz natürlich auch für Eishockey. Am Mittwoch nutzte Eki die Gelegenheit, um mit dem ERC Ingolstadt eine Trainingseinheit auf’s Eis zu legen...

Vor zehn Jahren war Ekström zuletzt bei den DEL-Profis zu Gast. Und so wusste er genau, worauf er sich einließ, als er mit den Spielern eine Trainingseinheit absolvierte. „Morgen werden mir wahrscheinlich alle Muskeln weh tun, die ich sonst zu wenig beanspruche“, lachte der sympathische Schwede. „Aber in erster Linie hat es heute unheimlich viel Spaß gemacht. Tolle Jungs, ein Trikot mit Namen und ‚meiner‘ Nummer 5 und viele gute Gespräche.“

Vor allem mit Cheftrainer Tommy Samuelsson kam Ekström richtig ins Plaudern, nicht nur aufgrund der gleichen Muttersprache: „Tommy ist in Schweden ein großer Name. Als Kinder und Jugendliche haben wir viel Eishockey geschaut, da war er Tommy ein Star in der schwedischen Liga. Mein Cousin war großer Fan von Färjestad.“ Kein Wunder also, dass die beiden nach dem Training Handynummern austauschten und in Kontakt bleiben wollen. „Mein Sohn lernt gerade das Eishockeyspielen. Wenn es sich ergibt, werden wir uns diese Saison noch ein Spiel von Ingolstadt anschauen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen“, so Ekström.

2017-01-18 16:00:00

Ekström als Audi-Werksfahrer in der DTM und WRX

Ekström als Audi-Werksfahrer in der DTM und WRX

Das Rallycross-Projekt EKS von DTM-Pilot Mattias Ekström wird künftig werkseitig von Audi unterstützt. Parallel zum Werksengagement in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft bleibt Ekström Audi auch als DTM-Fahrer erhalten. Der Schwede hat seinen Fahrervertrag verlängert und nimmt 2017 seine 17. DTM-Saison in Angriff. „Ich habe in der DTM gute Perspektiven und möchte zum dritten Mal Meister werden“, sagt der DTM-Champion von 2004 und 2007.

Der langjährige Audi-Werksfahrer Ekström hatte EKS Anfang 2014 gegründet und innerhalb von nur drei Jahren mit großem persönlichen Engagement an die Weltspitze geführt. In der Saison 2016 gewann EKS mit dem Audi S1 EKS RX quattro sowohl die Fahrer- als auch die Team-Weltmeisterschaft gegen starke Konkurrenz von Ford, Peugeot, Volkswagen und zahlreichen Privatteams. „Uns ist klar, dass es für EKS immer schwieriger wird, gegen die Werksteams zu bestehen, daher haben wir uns für ein verstärktes Engagement in der World RX entschieden“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass.

Ekström sieht sein Engagement bestätigt: „Wir haben in drei Jahren als Team viel aufgebaut, wichtige Erfahrungen gesammelt und mit EKS neue Maßstäbe gesetzt. Aber uns war auch klar, dass wir für die Zukunft Unterstützung benötigen, um auf diesem Level weitermachen zu können. Dass EKS nun von Audi werkseitig unterstützt wird, freut mich sehr. Ich bin überzeugt, dass Rallycross eine große Zukunft hat, auch im Hinblick auf eine mögliche Elektrifizierung.“

2016-12-12 08:30:00

Zwei Neue im Audi-DTM-Fahrerkader für 2017

  • Loïc Duval
  • René Rast
  • Mattias Ekström und Nico Müller
  • Jamie Green und Mike Rockenfeller

Drei Tage nachdem BMW seinen Fahrerkader für die DTM-Saison 2017 bekanntgegeben hat, zieht Audi nach. Im Gegensatz zu den Münchenern versucht es Audi in der kommenden Saison mit zwei neuen Gesichtern: der Franzose Loïc Duval und der bisherige DTM-Ersatzmann René Rast werden 2017 im neuen Audi RS 5 DTM an den Start gehen. Mattias Ekström, Jamie Green, Nico Müller und Mike Rockenfeller komplettieren das Ingolstädter Aufgebot.

„Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „René hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird. Und mit Loïc haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben.“

DTM-Neuzugang Loïc Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und gewann 2013 die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34-Jähirige bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem DTM-Auto absolvierte Loïc Duval Anfang Dezember beim Young Driver Test im spanischen Jerez und überzeugte auf ganzer Linie.

Der 30-jährige René Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv, zählt inzwischen zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Starke Eindrücke,  die Rast in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM bestätigte: Bei seinem zweiten DTM-Rennen fuhr Rast im Oktober in Hockenheim auf Platz sechs, holte seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. „Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen.“

 

 

2016-12-06 09:00:00

Winterpause – letzter DTM-Test in 2016 beendet

  • Der 2017er-Testträger von BMW.
  • Der 2017er-Testträger von Mercedes-AMG.
  • Die Piloten des Young-Driver-Tests absolvierten ihre Runden in den 2016er-Modellen - wie dem BMW M4 DTM.

Die DTM-Autos der vergangenen Saison und die 2017er-Testträger haben ihren Dienst für das Jahr 2016 beendet. Im Spanischen Jerez absolvierten die Hersteller Audi, BMW und Mercedes-AMG vom 26. November bis 2. Dezember einen letzten Test vor der Winterpause. Dabei standen nicht nur die technischen Neuentwicklungen für die kommende Saison im Mittelpunkt. Unter wechselhaften Bedingungen durften sich auch Motorsportler aus anderen Rennserien beim Young-Driver-Test beweisen. Während regnerisches Wetter das Entwicklungsprogramm der drei DTM-Hersteller teilweise behinderte, kamen die ‚Young-Driver’ in den Genuss, die DTM-Boliden unter nassen und trockenen Bedingungen kennenlernen zu dürfen.

So wie der Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Loïc Duval. Der Franzose spulte gemeinsam mit Nyck de Vries, Kelvin van der Linde und Dion von Moltke im 2016er-Audi RS 5 DTM insgesamt 2.387 Kilometer ab. Im BMW M4 DTM begaben sich derweil Ricky Collard, Joel Eriksson und John Edwards auf den spanischen Kurs. „Es war eine fantastische Erfahrung - ich liebe einfach den Klang des BMW M4 DTM. Das Auto hat mehr Downforce, als ich es aus der Britischen Formel 3 gewohnt bin, zudem ist es viel komplexer als alle Autos, die ich bisher gefahren bin“, schwärmte der 20-jährige Collard.

Bei Mercedes-AMG durften Maro Engel und Maximilian Günther im DTM-Cockpit Platz nehmen. „Das waren zwei richtig coole Tage in diesem Mega-Auto. Jedes Mal, wenn ich aus dem Wagen ausgestiegen bin, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtet Günther, der erstmals einen Mercedes-AMG C63 DTM steuerte. Das galt auch für Edoardo Mortara, der in Jerez seinen Einstand im neuen Team gab. Der Italo-Schweizer setzte die Referenzzeiten und hat sich nach seinem Wechsel von Audi zu den Stuttgartern bereits gut eingelebt: „Natürlich ist es ein neues Umfeld für mich. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich noch dieses Jahr meine ersten Runden im Mercedes-AMG C63 DTM absolvieren durfte. Ich habe mich sofort wie zuhause gefühlt und merke, dass die Teammitglieder alles unternehmen, damit ich mich wohl fühle.“

Für die Entwicklungsarbeit waren jedoch andere Piloten zuständig. Robert Wickens und Gary Paffett (beide Mercedes-AMG), Bruno Spengler und Augusto Farfus (beide BMW) sowie Jamie Green und Mattias Ekström (beide Audi) sammelten auf ihren unzähligen Runden wichtige Daten für die kommende Saison. "Im Großen und Ganzen bin ich mit den bisherigen Tests für die Saison 2017 sehr zufrieden. Unser Fokus lag dabei auf der Arbeit mit den neuen Hankook-Reifen sowie dem Fahrwerk. Wir haben viele Kilometer und Erfahrungen gesammelt und werden für die kommenden Tests noch an einigen Stellschrauben drehen. Wo wir aber im Vergleich zum Wettbewerb stehen, wissen wir natürlich aufgrund der neuen Homologation im kommenden Jahr noch nicht", resümiert Audi-DTM-Leiter Dieter Gass.

Nun haben die Ingenieure der Hersteller viel Zeit, um die gewonnen Erkenntnisse in den heimischen Garagen zu nutzen und die Fahrzeuge für die Saison 2017 auf den richtigen Weg zu bringen. Eine Arbeit, die Mitte Februar in Portimão erneut auf den Prüfstand gestellt wird. In Portugal werden die ersten Tests des Jahres 2017 stattfinden und gleichzeitig die heiße Phase in der Vorbereitung auf die kommende Saison eröffnen.

2016-11-29 11:00:00

Young Driver- und DTM-Test in Jerez

  • Joel Eriksson
  • Maximilan Günther
  • Kelvin van der Linde und René Rast
  • Augusto Farfus und Bruno Spengler

Nach Oschersleben und Portimão absolvieren Audi, BMW und Mercedes-AMG in Jerez de la Frontera bereits die dritte Testphase zur DTM-Saison 2017. Während die arrivierten DTM-Piloten zwischen dem 29. November und 2. Dezember wichtige Kilometer für die Entwicklung der 2017er-Autos zurücklegen, bekommen in Spanien gleichzeitig Motorsport-Talente die Chance, sich in den DTM-Autos zu empfehlen und Erfahrungen zu sammeln. Beim Young Driver Test schicken die drei DTM-Hersteller potenzielle Kandidaten für die Zukunft auf den Kurs in Andalusien. Hilfestellung erhalten sie dabei unter anderem von aktuellen DTM-Fahrern, die zudem die Referenzzeiten liefern.   

Young Driver bei BMW
Die Münchener lassen in Jerez unter anderem zwei junge Formel-3-Talente zum Zug kommen. Joel Eriksson und Ricky Collard werden in Spanien die Chance bekommen, ausgiebige Erfahrungen am Steuer des BMW M4 DTM zu sammeln. Der 18-jährige Eriksson sorgte in der vergangenen Saison der Formel-3-Europameisterschaft für Aufsehen. Der Schwede beendete die Saison als Fünfter, war damit bester Rookie und gewann zudem das prestigeträchtige ‚Zandvoort Masters of Formula 3’ im August. Der 20-jährige Collard ist Teil des BMW Motorsport Junior Programms, ging auf der Nürburgring-Nordschleife im Rahmen der VLN in einem BMW M235i Racing an den Start und überzeugte mit dem Vize-Titel in der Britischen Formel 3. Im Gegensatz zum Briten ist für Eriksson das DTM-Cockpit nicht gänzlich unbekannt. Der Schwede durfte in der vergangenen Saison während einiger DTM-Wochenenden bereits Runden im Renntaxi drehen. Neben den beiden Formel-3-Talenten darf sich John Edwards erstmals im DTM-BMW beweisen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist BMW-Werksfahrer und startete 2016 für das BMW Team RLL in einem BMW M6 GTLM in der IWSC in Nordamerika.

Young Driver bei Audi
Im Audi dürfen sich Nyck de Vries, Kelvin van der Linde, Dion von Moltke und Loïc Duval beweisen. Der 21-jährige Niederländer de Vries ist zweifacher Kart-Weltmeister (2010 und 2011), feierte nach drei Jahren im Formel Renault 2.0 Eurocup den Gesamtsieg (2014) und beendete die GP3-Saison 2016 als Rookie auf einem guten sechsten Platz. Der 20-jährige Südafrikaner van der Linde gewann 2014 als Rookie mit René Rast – der in Jerez als Referenzfahrer am Start ist - das ADAC GT Masters und ist seitdem der Serie treu geblieben. Der 26-jährige US-Amerikaner von Moltke war 2016 im Audi R8 LMS in der IWSC in Nordamerika erfolgreich am Start. Mit dem 34-jährigen Franzosen Duval komplettiert ein erfahrener Pilot das Quartett. Duval ist seit 2014 in der Formel E aktiv, fuhr zudem seit 2012 in der WEC, die er 2013 gewann.

Young Driver bei Mercedes-AMG
Bei Mercedes-AMG werden sich hingegen vertrautere Gesichter im Cockpit widerfinden. Zum einen wird der ehemalige DTM-Pilot (2008 bis 2011) Maro Engel, der seither im GT3 in diversen Rennserien am Start war, einige Kilometer in Spanien absolvieren.  Zudem kommt der 19-jährige Maximilian Günther zum Zug, der 2016 seine zweite Saison in Formel-3-Europameisterschaft bestritt und diese als Vizemeister beendete. Außerdem wird der Neue im Team, Edoardo Mortara, die Gelegenheit bekommen, sich an die Autos seines neuen Arbeitgebers zu gewöhnen.

Die Testpiloten
Während alle Piloten des Young Driver Tests ihre Runden in den DTM-Autos der vergangenen Saison absolvieren, werden Jamie Green, Mattias Ekström (beide Audi), Bruno Spengler, Augusto Farfus (beide BMW), Robert Wickens, Gary Paffett und Lucas Auer (alle Mercedes-AMG) die Neuentwicklungen ihrer Hersteller in Andalusien auf den Prüfstand stellen. 

2016-11-28 12:00:00

Wittmann feiert in Bathurst – Ekström holt zweiten WM-Titel

Mattias Ekström feiert mit seinem EKS-Team

Grund zum Feiern hatten in der vergangenen Woche Marco Wittmann und Mattias Ekström. Der DTM-Champion ist am Donnerstag (24. November) 27 Jahre alt geworden und erlebte diesen Tag auf der anderen Seite des Erdballs. Auf dem legendären Mount Panorama Circuit in Australien absolvierte Wittmann Testkilometer für das 12h-Rennen von Bathurst, bei dem er am 5. Februar im BMW M6 GT3 seine Premiere geben wird. Auch Ekström war tausende Kilometer von seiner Heimat entfernt im Renneinsatz. Der Schwede setzte im argentinischen Rosario seiner Rallycross-Weltmeisterschaftssaison die Krone auf. Als Titelträger war er nach Südamerika gereist und sicherte sich mit seinem Rallyecross-Team EKS beim Saisonfinale auch die Teamweltmeisterschaft.

„Mir fehlen die Worte – und das kommt selten vor“, sagte Ekström. „Dieser Titel bedeutet dem Team und mir extrem viel. Als wir vor drei Jahren mit EKS angefangen haben, gab es gar nichts. Jetzt sind wir Fahrer- und Teamweltmeister.“ Für EKS endet in Argentinien eine Saison, die das Team aus Schweden vom ersten Tag an dominiert hat. Seit dem Saisonauftakt in Portugal lag die Mannschaft in der Gesamtwertung an der Spitze und gab diese Führung nicht mehr ab. Gemeinsam gewannen Ekström und sein Teamkollege Toomas Heikkinen 44 ihrer insgesamt 131 Rennen. Viermal stand Ekström im Laufe der Saison ganz oben auf dem Podium. Bei den insgesamt zwölf Rennwochenenden in Europa, Kanada und Argentinien feierte EKS fünf weitere Podestplätze – Höhepunkt war der Doppelsieg im Rahmen der DTM in Hockenheim. „Wir haben das Maximum rausgeholt und uns auch gegen die Werksteams von Peugeot und Ford durchgesetzt“, sagte ein glücklicher Schwede, der mit Heikkinen und seinem Team beide Titel ausgelassen feierte. Übrigens: Timo Scheider war in Argentinien auch am Start und besiegte im Seat Ibiza den Weltmeister: Scheider wurde vor Ekström Vierter.

Geburtstag mit Kängurus und Koalas
„Die Location für meinen Geburtstag könnte schlechter sein“, twitterte Wittmann kurz nach seiner Ankunft in Australien sah sich an seinem Geburtstag in seiner Annahme bestätigt:

Die Vorfreude auf sein Debüt beim legendären Rennen in Down Under ist groß. „Die Strecke ist Kult“, sagte Wittmann, der diese vor den Testfahrten jedoch nur aus Computerspielen kannte. „In erster Linie ging es uns darum, das Auto und die Strecke besser kennenzulernen und uns gut auf das Rennen im Februar vorzubereiten. Die Rundenzeiten kommen momentan noch an zweiter Stelle.“ Mit Timo Glock wird am 5. Februar eine weiterer DTM-Pilot seine Premiere auf dem Mount Panorama Circuit feiern. „Ich freue mich auf die Herausforderung – einfach fantastisch“, sagt Glock, dem die ersten Testkilometer im BMW M6 GT3 noch bevorstehen.

 

2016-11-24 09:15:00

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. In den vergangenen zwei Wochen beschäftigte die DTM-Piloten in erster Linie aber zwei Dinge: Die DTM-Tests in Portimao und der Grand-Prix in Macau. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

 

Ein vorfreudiger Bruno Spengler:

 

Mattias Ekström muss sich entscheiden:

 

Edoardo Mortara reist luxuriös:

 

Travelling in style. On my way to Hong Kong ! See ya #macaugtworldcup #edo48 #edo7 #macaugp

Ein von Edoardo Mortara (@edomortara) gepostetes Foto am

 

Nico Müller entdeckt in China besondere Leckerbissen:

 

António Félix da Costa jubelt:

 

Daniel Juncadella gönnt sich eine kleine Auszeit:

 

Gary Paffett sammelt begeisternde Eindrücke:

DTM Shop

DTM Facebook

DTM Fahrer

User menu