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2017-02-09 16:30:00

Audi mit drei DTM-Teams auf Titeljagd

  • Mike Rockenfeller
  • Nico Müller
  • Jamie Green
  • René Rast
  • Mattias Ekström
  • Loïc Duval

Drei Monate vor dem Saisonauftakt der DTM 2017 hat Audi seine Teamverteilung bekannt gegeben. Als einziger Hersteller geht die Premiummarke mit drei Teams an den Start. Die DTM-Saison beginnt am 5. Mai auf dem Hockenheimring.

Der neue Audi-Motorsportchef Dieter Gass setzt bei der Einteilung der DTM-Teams auf eine Kombination aus bewährtem Routinier und vielversprechendem Teamkollegen: „Mit Mattias Ekström bei ABT, Jamie Green bei Rosberg und Mike Rockenfeller bei Phoenix haben alle drei Teams ihre Speerspitzen. Diese Team-Fahrer-Kombinationen waren schon in der Vergangenheit sehr schlagkräftig. Unser Youngster Nico Müller tritt in die Fußstapfen von Edoardo Mortara, und unsere beiden DTM-Neuzugänge Loïc Duval und René Rast werden von der Erfahrung ihrer Teamkollegen profitieren“, sagt Gass.

Nico Müller startet erstmals gemeinsam mit Mattias Ekström für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Mit der Mannschaft aus dem Allgäu feierte der Schweizer in der vergangenen Saison seinen ersten DTM-Sieg. Der Franzose Loïc Duval wird im Audi Sport Team Phoenix neuer Teamkollege von Mike Rockenfeller. Beide kennen sich gut aus dem LMP-Programm von Audi. René Rast fährt an der Seite von Jamie Green für das Audi Sport Team Rosberg, mit dem er im Vorjahr sein erstes DTM-Rennen bestritten hat.

„Mattias (Ekström) gehört bei ABT schon zur Familie, und Nico (Müller) hat sich in seiner ersten Saison bei uns perfekt eingefügt“, sagt Hans-Jürgen Abt, Teamchef des Audi Sport Team Abt Sportsline. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dem alten Schweden und dem jungen Schweizer Kracher eine der stärksten Fahrerpaarungen haben.“

„Rocky (Mike Rockenfeller) hat bei Phoenix im Jahr 2013 sein Meisterstück in der DTM gemacht, und gemeinsam mit ihm wollen wir zurück an die Spitze“, sagt Ernst Moser, Teamchef des Audi Sport Team Phoenix. „Loïc (Duval) kenne ich von den Audi Sport Wintercamps. Er war als Rennfahrer schon in vielen Kategorien erfolgreich. Ich hoffe, dass er frische Impulse mit in das Team bringt und auch in der DTM seinen Weg macht.“

„Jamie (Green) ist ohne Zweifel einer der schnellsten DTM-Fahrer und sein erster Titel mehr als überfällig“, sagt Arno Zensen, Teamchef des Audi Sport Team Rosberg. „René (Rast) hat bei seinen ersten DTM-Rennen im vergangenen Jahr einen tollen Job gemacht und ist ein klasse Typ. Jetzt muss er zeigen, dass er sich auch über eine ganze Saison hinweg so gut behaupten kann.“

Im DTM-Projekt von Audi stehen vom 20. bis 23. Februar die nächsten Testfahrten an. Sie finden auf der Rennstrecke in Portimão (Portugal) mit einer Interimsversion des Audi RS 5 DTM statt. Der neue Audi RS 5 DTM feiert am 7. März auf dem Automobilsalon in Genf seine Weltpremiere und ist anschließend vom 13. bis 16. März in Vallelunga (Italien) erstmals bei öffentlichen Testfahrten zu sehen. Der abschließende Test vor dem Saisonstart findet vom 3. bis 6. April in Hockenheim statt.

2016-12-12 08:30:00

Zwei Neue im Audi-DTM-Fahrerkader für 2017

  • Loïc Duval
  • René Rast
  • Mattias Ekström und Nico Müller
  • Jamie Green und Mike Rockenfeller

Drei Tage nachdem BMW seinen Fahrerkader für die DTM-Saison 2017 bekanntgegeben hat, zieht Audi nach. Im Gegensatz zu den Münchenern versucht es Audi in der kommenden Saison mit zwei neuen Gesichtern: der Franzose Loïc Duval und der bisherige DTM-Ersatzmann René Rast werden 2017 im neuen Audi RS 5 DTM an den Start gehen. Mattias Ekström, Jamie Green, Nico Müller und Mike Rockenfeller komplettieren das Ingolstädter Aufgebot.

„Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „René hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird. Und mit Loïc haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben.“

DTM-Neuzugang Loïc Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und gewann 2013 die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34-Jähirige bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem DTM-Auto absolvierte Loïc Duval Anfang Dezember beim Young Driver Test im spanischen Jerez und überzeugte auf ganzer Linie.

Der 30-jährige René Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv, zählt inzwischen zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Starke Eindrücke,  die Rast in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM bestätigte: Bei seinem zweiten DTM-Rennen fuhr Rast im Oktober in Hockenheim auf Platz sechs, holte seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. „Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen.“

 

 

2016-11-24 09:15:00

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Piloten-Posts – Teil 3: Von Testtagen und Macau

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. In den vergangenen zwei Wochen beschäftigte die DTM-Piloten in erster Linie aber zwei Dinge: Die DTM-Tests in Portimao und der Grand-Prix in Macau. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

 

Ein vorfreudiger Bruno Spengler:

 

Mattias Ekström muss sich entscheiden:

 

Edoardo Mortara reist luxuriös:

 

Travelling in style. On my way to Hong Kong ! See ya #macaugtworldcup #edo48 #edo7 #macaugp

Ein von Edoardo Mortara (@edomortara) gepostetes Foto am

 

Nico Müller entdeckt in China besondere Leckerbissen:

 

António Félix da Costa jubelt:

 

Daniel Juncadella gönnt sich eine kleine Auszeit:

 

Gary Paffett sammelt begeisternde Eindrücke:

2016-11-21 13:15:00

Da Costa und Rosenqvist jubeln – Mortara und Müller im Pech

  • António Félix da Costa
  • Felix Rosenqvist
  • Edoardo Mortara

Für die fünf nach China gereisten DTM-Piloten, verlief der Macau Grand Prix 2016 extrem unterschiedlich. Während Edoardo Mortara und Nico Müller im Feld der GT-Boliden wiederholt heftige Bekanntschaft mit den Streckenbegrenzungen des engen Stadtkurses machten und enttäuscht, aber glücklicherweise unverletzt die Heimreise an traten, mischten António Félix da Costa, Felix Rosenqvist und Daniel Juncadella hingegen das Feld der Formel-3-Piloten gehörig auf. Félix da Costa holte vor Felix Rosenqvist den prestigeträchtigen Sieg auf dem Guia Circuit. Juncadella kam auf dem achten Rang ins Ziel.

Formel 3 World Cup
Für Félix da Costa war es der zweite Sieg in Macau. Der Portugiese durfte bereits 2012 einen Erfolg im Formel-3-Auto bejubeln. Dass er diesen nun wiederholen konnte, kam recht überraschend. Schließlich wurde ihm die Möglichkeit eines Starts erst wenige Tage zuvor angeboten. Félix da Costa sagte zu und war von Beginn an unter den Schnellsten Piloten. Nach dem Sieg im Qualirennen am Samstag duellierte er sich im Hauptrennen zunächst mit den jungen Talenten Callum Ilott und Sergio Sete Camara, letztere übernahm kurz nach dem Start sogar die zwischenzeitliche Führung.

Nach einem Safetycar-Einsatz schlug der Portugiese dann aber zurück. Beim Re-Start nutze der den Windschatten, eroberte sich die Führung von Sette Camara, vergrößerte den Abstand und siegte. „Ich hatte eine schwierige Saison. In den letzten Monaten lief es in meinen letzten DTM-Rennen jedoch besser. Super, das ich hier zum Schluss gewinnen konnte.“

Rosenqvist war vom sechsten Platz ins Rennen gestartet und setzt in der Folge alles auf eine Karte. Der Schwede attackierte bei jeder Gelegenheit und kassierte wenige Runden vor dem Ende Sette Camara für Platz zwei. „Ein Mega-Ergebnis, wenn man bedenkt, wo wir angefangen haben“, sagte Rosenqvist. „Ich habe am Ende Gas gegeben wie Hölle, aber es hat nicht ganz gereicht.“ Hinter Rosenqvist hatte Daniel Juncadella das Rennen von Rang sieben aufgenommen und überquerte die Ziellinie letztlich auf Platz acht.

GT World Cup
„Schon hart, dass ich mir bei meiner Premiere in Macau das Finale als Zuschauer ansehen muss“, postete Nico Müller auf seiner Facebook-Seite. Müller touchierte im Quali-Rennen am Samstag kurz nach dem Start die Streckenbegrenzung, beschädigte sein Fahrzeug und verlor aus diesem Grunde in der darauffolgenden Runde die Kontrolle über seinen Audi. Ein heftiger Einschlag war die Folge, der das Fahrzeug so schwer in Mitleidenschaft zog, dass an einen Start am Sonntag nicht mehr zu denken war.

Auch für Mortara begann das Quali-Rennen denkbar schlecht. Er drehte sich an Position zwei liegenden in der ersten Kurve des Renens und hatte dabei Glück, dass alle Mitkonkurrenten ausweichen konnten. Das Rennen war natürlich gelaufen, Mortara ging als 13. in das Hauptrennen am Sonntag. Da dieses nur vier Runden dauerte, war eine Aufholjagd nicht möglich. Nach heftigen Unfall von Laurens Vanthoor sahen sich die Verantwortlichen zum Abbruch gezwungen. Der verunfallte aber unverletzte Vanthoor wurde vor Kevin Estre und Maro Engel zum Sieger erklärt.

2016-11-18 08:45:00

Fünf DTM-Piloten kämpfen in Macau um den Sieg

  • Edoardo Mortara und Nico Müller gehen in Macau im Audi R8 an den Start.
  • António Félix da Costa möchte im Formel-3-Auto seinen Sieg aus dem Jahr 2012 wiederholen.
  • Auch Felix Rosenqvist und Daniel Juncadella haben dort bereits gewonnen. Rosenqvist geht als Titelverteidiger an den Start, ...
  • ... Juncadella gewann das Rennen im Jahr 2011.

Der Macau Grand Prix 2016 ist das zweitletzte große Motorsport-Highlight des Jahres. Seit Donnerstag (17. November) kämpfen die Piloten in GT3-, der Formel-3- und der Motorradklasse auf dem spektakulären Guia Circuit in den Training- und Qualifyingsessions um die besten Rundenzeiten, bevor am Sonntag die Rennen um den Formel 3 World Cup und den GT World Cup gestartet werden. Die Duelle in den engen Häuserschluchten der chinesischen Metropole lassen sich auch fünf  DTM-Piloten der Saison 2016 nicht entgehen. Das gilt vor allem für den ausgewiesenen Macau-Spezialisten Edoardo Mortara, der 2009 und 2010 im Formel-3-Auto siegte und in den darauffolgenden drei Jahren die GT-Klasse gewann.

Auch im Jahr 2016 ist der Italo-Schweizer nach den ersten beiden Tagen ganz vorne mit dabei. Bei seiner Abschiedsvorstellung für Audi – nach dem Rennen wechselt Mortara zum Konkurrenten Mercedes-Benz – setzte er am Donnerstag im Audi R8 hinter Porsche Pilot Earl Bamber die zweitschnellste Marke, bestätigte diesen Rang im zweiten Training am Freitag hinter Mercedes-AMG-Pilot, Vorjahressieger und Ex-DTM-Fahrer Maro Engel und legte im anschließenden Qualifying die Bestzeit nach. Noch-Markenkollege Nico Müller tut sich bei seinem Macau-Debüt noch ein wenig schwerer, tastet sich aber langsam an die Besten heran. Im ersten Training fuhr er die achtschnellste Zeit, wurde im zweiten Training als sechstschnellster gestoppt und fuhr im Qualifying auf Rang fünf.

Im Formel-3-Starterfeld finden sich drei DTM-Piloten der abgelaufenen Saison. Alle  drei haben das Rennen bereits gewonnen. Daniel Juncadella gewann 2011, Felix Rosenqvist in den Jahren 2014 und 2015 und António Félix da Costa im Jahr 2012. Nachdem Rosenqvist im ersten Training den besten Start erwischte und den Kurs am schnellsten umrundete (Juncadella, Platz 4; Félix da Costa, Platz 7), zeichnete Félix da Costa in der anschließenden ersten Qualifying-Session für die beste Runde verantwortlich (Rosenqvist, Platz 3; Juncadella, Platz 5). Am Freitag waren alle drei ebenfalls vorne mit dabei. Rosenqvist fuhr im zweiten Training auf Platz vier und im anschließenden zweiten Qualifying auf den achten Rang. Félix da Costa belegte die Plätze sieben und drei und Juncadella wurde als 16. und Elfter gezeitet.

Am Wochenende wird sich in Qualifikations- und Hauptrennen zeigen, was die Eindrücke der ersten beiden Tage in China Wert sind. Wenn ihr Interesse habt und frühes Aufstehen nicht scheut, könnt ihr die Läufe in China auf diesem Live-Stream verfolgen.

Die Quali-Rennen am Samstag (19. November):
GT World Cup ab 5:10 Uhr 
Formel 3 World Cup ab 6:50 Uhr

Die Hauptrennen am Sonntag (20. November):
GT World Cup ab 5:55 Uhr
Formel 3 World Cup ab 8:30

 

 

2016-11-15 13:45:00

Piloten-Posts – Teil 2: Von Kürbis-Kunst und 'harter Arbeit'

Piloten-Posts – Teil 2: Von Kürbis-Kunst und 'harter Arbeit'

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

Nico Müller verteidigt sein Heimatland:

 

Augusto Farfus bekämpft Maschinen: 

 

Jamie Green kehrt zurück in die Vergangenheit: 

 

Lucas Auer „arbeitet“: 

 

Felix Rosenqvist gönnt sich eine Pause: 

 

Timo Glock betätigt sich als Kürbis-Künstler: 

2016-10-28 14:15:00

Audis Weg zum Titel – Teil 2

  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt
  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die acht Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im zweiten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen elf bis 18.

Audis Weg zum Titel – Teil 1 

Moskau: Auf dem Moscow Raceway musste Audi einen Rückschlag im Kampf um die Herstellerwertung hinnehmen – am Samstag dominierte Mercedes-AMG im Regen, am trockenen Sonntag drückte BMW dem Rennen seinen Stempel auf. Da aber sowohl Edoardo Mortara (Samstag, Platz 8/Sonntag, Platz 6) als Auch Mattias Ekström (Samstag Platz 5/Sonntag Platz 9) in beiden Rennen punkteten, verlor das Team Abt Sporstline in der Teamwertung nur wenig an Boden. Außerdem sorgten Jamie Green (Platz 7) und Timo Schieder (Platz 9) am Samstag für Audi-Punkte, am Sontag fuhren zudem Nico Müller und Adrien Tambay (Platz 7 und 8) unter die Top-Ten.
Herstellerwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW, 436; 2. Audi, 390 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 386 Punkte
Teamwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW Team RMG, 178 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 170 Punkte; 3. BMW Team RBM, 142 Punkte

Nürburgring: In der Eifel verlor Audi im Vergleich zu BMW in beiden Wertungen weiter an Boden. Am Samstag sorgten Jamie Green und Edoardo Mortara mit den Plätzen drei und vier für die einzigen Audi-Zähler. Am Sonntag trumpfte Mortara groß auf, feierte seinen dritten Saisonsieg. Außerdem besserten Mattias Ekström und Nico Müller besserten mit den Plätzen vier und fünf das Audi-Konto auf. „Der tolle Rennsonntag kompensiert den für uns etwas enttäuschenden Samstag. Wir tun uns nach wie vor im Qualifying schwer, in der einen entscheidenden Runde das volle Potenzial des Reifens abzurufen. Das ist ein Nachteil. Aber im Rennen haben wir dadurch einen Vorteil, weil wir mit unserem Audi RS 5 DTM länger und konstanter fahren können als unsere Wettbewerber“, resümierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach 14 Rennen: 1. BMW, 521 Punkte; 2. Audi, 464 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 429 Punkte
Teamwertung nach 14 Rennen: 1. BMW Team RMG, 228 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 219 Punkte; 3. BMW Team RBM, 169 Punkte

Budapest: Der Ausflug in die ungarische Hauptstadt wird den Ingolstädtern in guter Erinnerung bleiben. Von 196 Punkten, die ein Hersteller an einem Rennwochenende maximal gewinnen kann, holten die Audi-Piloten auf dem Hungaroring 145. Nach dem historischen Qualifying-Ergebnis – alle acht Audi standen am Samstag in den ersten vier Startreihen – belegten Edoardo Mortara, Jamie Green, Miguel Molina, Mike Rockenfeller, Nico Müller und Adrien Tambay die Plätze eins bis sechs, Timo Scheider wurde Neunter. Am Sonntag betrieb BMW Schadensbegrenzung, konnte jedoch nicht verhindern, dass Mattias Ekström und Tambay einen Audi-Doppelsieg feierten. Timo Scheider (Platz 6) und Mike Rockenfeller (Platz 8) fuhren ebenfalls in die Punkte. Nach einem dominanten Wochenende stürmte Audi in beiden Wertungen an die Spitze.
Herstellerwertung nach 16 Rennen: 1. Audi, 609 Punkte; 2. BMW, 572 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 435 Punkte
Teamwertung nach 16 Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 269 Punkte; 2. BMW Team RMG, 244 Punkte; 3. BMW Team RBM, 187 Punkte

Hockenheim-Finale: Beim Finale ließen sich die Audi-Piloten die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, konnten in beiden Wertungen ihren Vorsprung sogar noch ein wenig ausbauen. Das tröstete ein wenig über den hauchdünn verpassten Fahrertitel hinweg. Edoardo Mortara kämpfte wie ein Löwe, gewann nach Platz drei am Samstag das Sonntagsrennen. Miguel Molina siegte am Samstag, einem Rennen, in dem auch Mike Rockenfeller (Platz 5), René Rast (Platz 6) und Jamie Green als Achter in die Punkte fuhren. Ein Resultat, welches Green am Sonntag ebenfalls erreichte. „Auch wenn wir den Fahrertitel so knapp verpasst haben, war es insgesamt eine starke DTM-Saison für Audi“, so die abschließende Bilanz von Dieter Gass. „Wir hatten das stärkste Paket und zwei der drei möglichen Titel gewonnen.“
Herstellerwertung zum Saisonende: 1. Audi, 700 Punkte; 2. BMW, 647 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 471 Punkte
Teamwertung zum Saisonende: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 319 Punkte; 2. BMW Team RMG, 290 Punkte; 3. BMW Team RBM, 203 Punkte

 

 

2016-10-28 14:00:00

Audis Weg zum Titel – Teil 1

  • Nico Müller and Edoardo Mortara
  • Edoardo Mortara and Hans-Jürgen Abt
  • Jamie Green

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die achte Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im ersten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen eins bis zehn.

Hockenheim-Auftakt: Es war zunächst nahezu ein Start nach Maß: Edoardo Mortara gewann das Auftaktrennen und Audi sammelte durch die Top-Ten-Platzierungen von Nico Müller (Platz 3), Mattias Ekström (Platz 9) und Miguel Molina (Platz 10) mehr Punkte als die Konkurrenz. Der Sonntag jedoch verlief alles andere als nach Plan. Müller sorgte als Siebter für das beste Audi-Resultat, Mike Rockenfeller schaffte es als Zehnter in die Punkte. Das Audi Sport Team Abt Sportsline – mit Mortara und Ekström – ging nach 27 Punkten zum Auftakt am Sonntag leer aus. „Nach dem guten Auftakt am Samstag hätten wir uns heute natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport nach dem zweiten Rennen am Sonntag. „Leider waren wir heute im Qualifying zu langsam. Wenn das beste Auto auf Startplatz elf steht, wird es schwierig.“
Herstellerwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG, 87 Punkte; 2. BMW, 65 Punkte; 3. Audi, 50 Punkte
Teamwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG Team HWA I (Di Resta/Götz), 37 Punkte; 2. Mercedes-AMG Team HWA II (Wickens/Juncadella), 28 Punkte; 3. BMW Team RBM (Blomqvist/Martin) und Das Audi Sport Team Abt Sportsline (Mortara/Ekström), beide 27 Punkte

Spielberg: Die BMW waren in der österreichischen Alpenkulisse nur schwer zu schlagen. Audi versuchte jedoch mit allen Mittel dagegenzuhalten, was am Ende auch belohnt wurde. Edoardo Mortara fuhr am Samstag als Dritter aufs Podium, während Adrien Tambay (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10) ebenfalls in den Punkte-Rängen ins Ziel kamen. Am Sonntag lief es noch besser. Mattias Ekström sammelte als Zweiter satte Punkte für Audi und das Team Abt Sportsline, Jamie Green fuhr auf Platz drei, Mike Rockenfeller auf Platz acht und Timo Schieder auf Rang zehn. „Natürlich hätten wir in Spielberg gerne gewonnen. Aber man muss anerkennen, dass BMW hier sehr stark war. Von daher glaube ich, dass wir mit drei von sechs möglichen Podiumsplatzierungen im Grunde genommen zufrieden sein dürfen“, bilanzierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach vier Rennen: 1. BMW, 203 Punkte; 2. Audi, 108 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 93 Punkte
Teamwertung nach vier Rennen: 1. BMW Team RMG (Wittmann/Glock), 72 Punkte; 2. BMW Team RBM, 71 Punkte, 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 60 Punkte

Lausitzring: Mercedes-AMG und BMW hatten zuvor jeweils ein Wochenende dominieren können. Die Lausitz verließ nun Audi als erfolreichster Hersteller – von Dominanz konnte jedoch keine Rede sein. Nach dem dürftigen Abschneiden in Spielberg lieferte die Mercedes-AMG-Truppe ebenfalls eine starke Vorstellung und holte insgesamt nur drei Punkte weniger als die Ingolstädter. Die bejubelten am Samstag den Doppelsieg von Miguel Molina und Jamie Green sowie die Top-Ten-Platzierungen von Mattias Ekström (Platz 6), Edoardo Mortara (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10). Am Sonntag fuhr Ekström auf Platz zwei und spülte somit an diesem Wochenende satte 26 Zähler auf das Konto des Teams Abt Sportsline. Jamie Green kam als Vierter und Nico Müller als Achter ins Ziel.
Herstellerwertung nach sechs Rennen: 1. BMW, 228 Punkte; 2. Audi, 198 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 180 Punkte
Teamwertung nach sechs Rennen: 1. BMW Team RMG, 93 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 90 Punkte; 3. BMW Team RBM, 73 Punkte

Norisring: Edoardo Mortara siegt am Samstag, Nico Müller am Sonntag. Audi hatte auf dem Stadtkurs jede Menge Grund zu feiern, waren es doch die ersten Heimerfolge seit Laurent Aiello im Jahr 2002 im Abt-TT triumphierte. Mannschaftlich geschlossener präsentierten sich jedoch die BMW in den Punkten, holten auf dem Norisring vier Punkte mehr als die Ingolstädter und behaupteten die Führung in der Herstellerwertung. Während die Ausbeute mit Jamie Green (Platz 2) und Adrien Tambay (Platz 7) noch recht üppig ausfiel, schaffte es am Sonntag neben Müller nur noch Mortara in die Punkte. Mit seinem Sieg und einem achten Platz sorgte er jedoch im Alleingang dafür, dass sein Team Abt Sportsline auf den ersten Platz der Teamwertung kletterte.
Herstellerwertung nach acht Rennen: 1. BMW, 310 Punkte; 2. Audi, 276 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 222 Punkte
Teamwertung nach acht Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 119 Punkte; 2. BMW Team RMG, 115 Punkte; 3. BMW Team RBM, 114 Punkte

Zandvoort: Auch in den niederländischen Dünen blieb es dabei – Audi präsentierte sich stark, aber nicht dominant. Der Abstand zu BMW schmolz am fünften in de Herstellerwertung zwar erneut ein wenig zusammen, doch in der Teamwertung waren die Ingolstädter den Spitzenrang wieder los. Für die meisten Audi-Punkte sorgte Jamie Green, der nach dem vierten Platz am Samstag im zehnten Rennen des Jahres zum Sieg fuhr. Mattias Ekström fuhr ebenfalls zweimal unter die Top-Ten, wurde am Samstag und Sonntag Siebter. Edoardo Mortara (Platz 3) und Nico Müller (Platz 5) komplettierten einen starken Gesamtauftritt im zweiten Rennen von Zandvoort.
Herstellerwertung nach zehn Rennen: 1. BMW, 358 Punkte; 2. Audi, 348 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 304 Punkte
Teamwertung nach zehn Rennen: 1. BMW Team RMG, 153 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 146 Punkte; 3. BMW Team RBM, 116 Punkte

2016-10-16 10:15:00

Mortara deutlich schneller als Wittmann

  • Nico Müller eroberte erneut die Trainingsbestzeit.
  • António Félix Da Costa hält die starke Form beim letzten DTM-Wochenende seiner Karriere, fuhr als bester BMW-Pilot auf Platz fünf.
  • Paul Di Resta hält weiter die Mercedes-AMG-Fahne hoch, war erneut der beste Pilot seines Herstellers.

Nico Müller holt sich die zweite Trainingsbestzeit auf dem Hockenheimring. Nach der schnellsten Runde am Samstagmorgen, führte der Schweizer auch das Klassement am Sonntagmorgen nach dem dritten Freien Trainings des letzten DTM-Wochenendes des Jahres 2016 an. „Die Basis stimmt. Wir müssen jetzt einfach so weitermachen“, sagte Müller, dem eine 1:32.850 Minuten gelang. „Aber, man weiß ja nie inwieweit die Konkurrenz zum Qualifying noch zulegen kann.“ Die Basis stimmte auch erstmals an diesem Wochenende bei Edoardo Mortara. Der letzte verbleibende Herausforderer vom Gesamtführenden Marco Wittmann hatte bisher nur verkorste Trainings beim DTM-Finale erlebt, mischt am Sonntagmorgen aber von Beginn an ganz vorne mit. Letztlich reichte seine Zeit von 1:32.982 Minuten für den zweiten Platz. Während Mortara und seine Audi-Kollegen einen starken Eindruck hinterließen, zeigte Wittmann erstmals in Hockenheim scheinbare Schwäche, war knappe sieben Zehntelsekunden langsamer als Mortara und reihte sich auf dem 17. Platz ein.

Für Audi komplettierten Mike Rockenfeller (1:33.129 Minuten/Platz 3), René Rast (1:33.138 Minuten/Platz 4) – das nächste beeindruckende Resultat des Audi-Piloten, der in Hockenheim das erste DTM-Wochenende seiner Karriere bestreitet -, Jamie Green (1:33.204 Minuten/Platz 6) und Timo Scheider (1:33.289 Minuten/Platz 9) ein beachtliches Ergebnis. Als rund die Hälfte der Session absolviert war, präsentierten sich auch die Mercedes-AMG-Piloten widererstarkt – sieben Sternenfahrer platzierten sich zwischenzeitlich unter den ersten Elf. Letztlich aber schafften es nur Paul Di Resta (1:33.225 Minuten/Platz 7) und Gray Paffett (1:33.289 Minuten/Platz 10) unter die Top-Ten. António Félix da Costa (1:33.202 Minuten/Platz 5) und Tom Blomqvist (1:33.268 Minuten/Platz 8) waren die einzigen BMW-Piloten, denen das gelang.

Die Ergebnisse des dritten Freien Trainings sprechen somit klar für einen DTM-Champion Edoardo Mortara, der vor dem Finale 17 Punkte Rückstand auf den Gesamtführenden Marco Wittmann hat. Was der Eindruck des Sonntagsmorgens wert ist, wird sich im Qualifying (ab 12:55 Uhr) zeigen, wenn die 24 DTM-Piloten die Startplatzierungen für das Finale (ab 15:15 Uhr) untereinander ausfechten.  

2016-10-15 10:00:00

Müller mit Bestzeit – Mortara mit Problemen

  • Nico Müller setzte die Bestzeit vor...
  • ...António Félix da Costa.
  • Das beste Mercedes-AMG-Ergebnis schaffte Gary Paffet - Platz acht.

Die DTM-Piloten erhöhen auf dem Hockenheimring die Schlagzahl. Im zweiten Freien Training am Samstagmorgen setzten 20 Fahrer Rundenzeiten, die beim Auftaktwochenende des Jahres in beiden Rennen für die Pole-Position gereicht hätten. Anfang Mai hatte sich Nico Müller am Samstag mit einer Rundenzeit von 1:33.876 Minuten die erste Pole seiner DTM-Karriere gesichert, rund fünf Monate später benötigte eine knappe Sekunde weniger und setzte damit im zweiten Freien Training die Bestzeit (1:32.943 Minuten). „Das ist absolut kein Grund sich zu freuen. Das ist ein Trainingsergebnis und bedeutet gar nichts. Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, mit dem Auto für das Qualifying noch einen kleinen Sprung nach vorne zu machen“, so Müller, der in seinem Audi RS5 DTM vier BMW-Piloten auf die weiteren Plätze verwies: António Félix da Costa (1:32.969 Minuten), Bruno Spengler (1:33.047 Minuten), Augusto Farfus (1:33.125 Minuten) und Marco Wittmann (1:33.247 Minuten).

„Wir ziehen hier unser Trainingsprogramm durch. Und das läuft sehr vielversprechend“, sagte Wittmann. Für den Gesamtführenden läuft beim letzten Wochenende des Jahres bisher alles wie am Schnürchen. Das kann sein ärgster Verfolger nicht behaupten. Mortara blickte während des zweiten Freien Trainings über weite Strecken äußerst zerknirscht drein. Während der nahezu kompletten ersten Hälfte schraubte sein Team am Auto, als er dann auf die Strecke ging, hebelte es seinen Audi gewaltig aus, als Mortara über die Streckenbegrenzung in der ersten Kurve hinausschoss. „Ich hatte totales Untersteuern“, klagte er über Funk und kehrte nach seinem spektakulären Sprung wieder in die Box zurück. Letztlich drehte er mit zehn Runden die wenigsten des Feldes und reihte sich auf dem 14. Platz (1:33.388 Minuten) ein.

Für Mortaras Markenkollegen lief es derweil deutlich besser. Hinter Müller fuhren mit René Rast (Platz 6), Jamie Green (Platz 7) Miguel Molina (Platz 9) und Mike Rockenfeller (Platz 10) vier weitere Audi-Fahrer in die Top-10. Die Mercedes-AMG-Crew hinkte vor dem ersten Qualifying (ab 12:40 Uhr) noch etwas hinterher. Gary Paffett erreichte mit dem achten Rang (1:33.323 Minuten) das beste Resultat der Stuttgarter, das Mücke-Duo Christian Vietoris und Lucas Auer belegten die Plätze elf und zwölf.

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