Im Sinne maximaler wirtschaftlicher Effizienz ist seit dem 17. August 2009 die Weiterentwicklung aller Fahrzeuge fast vollständig verboten. Die für die gesamte Saison seit Jahresbeginn 2009 verplombten Motoren sind davon ebenfalls betroffen.
Das Reglement schreibt V8-Motoren mit einem Zylinderbankwinkel von 90 Grad, maximal vier Liter Hubraum und maximal vier Ventilen pro Zylinder vor. Die Leistung eines DTM-Triebwerks liegt bei rund 340 kW (470 PS).
In der DTM sind nur zwei verschiedene Getriebe-Differenzial-Einheiten zugelassen, die von den Herstellern Hewland und X-trac stammen.
Die Reifen werden ab dieser Saison exklusiv von Serienpartner Hankook gestellt. An der Vorderachse kommen Pneus des Modells „Ventus“ der Größe 260/660 R18 zum Einsatz, an der Hinterachse 280/660 R18.
Die Kohlefaser-Bremsen kommen ebenso wie Bremsklötze und Bremssättel für alle Teams von einem einheitlichen Hersteller (AP). Während einer Saison teilen sich zwei Fahrer jeweils sechs Satz Bremsscheiben für die Vorder- und sechs für die Hinterachse.
Es darf nur der für die jeweilige Veranstaltung vorgeschriebene Kraftstoff (ARAL Ultimate 102) verwendet werden.
Alle DTM-Fahrzeuge arbeiten mit einem einheitlichen Steuergerät der Firma Bosch. Eine Datenübertragung während der Fahrt ist verboten.
Den Fahrer umgibt im Cockpit eine Sicherheitszelle aus Kohlefaser. Jedes Fahrzeug ist zudem mit Crashstrukturen vorn und hinten ausgestattet. Bereits seit 2002 ist zudem das System „HANS“ (Head And Neck Support) Pflicht.