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2017 Hockenheim Auftakt Know How

Farbenlehre – Flaggenkunde

Egal ob am Hockenheimring, in Indianapolis oder Suzuka – weltweit gelten im Motorsport die gleichen Flaggen. Sie dienen den Piloten auf der Rennstrecke als wichtige Signale von der Rennleitung. Wir haben für Sie die gängigen Flaggen und ihre Bedeutungen zusammengefasst.

Schwarz-weiß karierte Flagge: Das Rennen oder die jeweilige Session ist zu Ende.

Gelbe Flagge: Es herrscht Überholverbot, da sich eine Gefahr auf der Strecke befindet. Wird die Gelbe Flagge doppelt geschwenkt, muss sich zum Anhalten bereit gemacht werden.

Grüne Flagge: Die Gefahr ist vorüber, es kann wieder Gas gegeben werden.

Rote Flagge: Das Rennen oder die jeweilige Session wird aus Sicherheitsgründen abgebrochen oder unterbrochen.

Blaue Flagge: Der Hintermann muss so schnell wie möglich vorbeigelassen werden. In der Regel wird die Blaue Flagge für Überrundungen genutzt. Bei dreimaliger Missachtung folgt eine Strafe.

Gelb-rot gestreifte Flagge: Der folgende Streckenabschnitt ist verdreckt oder rutschig. Dies kann durch ausgelaufenes Öl passiert sein.

Schwarze Flagge mit orangefarbenem Kreis: Diese Flagge wird zusammen mit der Startnummer des Fahrers gezeigt. Das betroffene Auto muss sofort an die Box.

Weiße Flagge: Wird geschwenkt, um auf deutlich langsamere Fahrzeuge oder ein Hilfsfahrzeug auf der Strecke hinzuweisen.

Schwarze Flagge: Die Flagge wird zusammen mit der jeweiligen Startnummer gezeigt. Der betroffene Fahrer wird vom Rennen ausgeschlossen und muss sofort an die Box.

Schwarz-weiße Flagge: Der Fahrer erhält eine Verwarnung wegen unsportlichen Verhaltens. Bei Wiederholung droht dem Piloten die Disqualifikation.

Interessant zu wissen, dass…

... Hockenheim seit 1988 fast immer Schauplatz des DTM-Saisonfinales war. Einzige Ausnahme in der ‚neuen’ DTM war die Saison 2010, in der nach dem Rennen in Hockenheim noch zwei weitere Läufe stattfanden. Auch 1991 fanden nach dem Hockenheim-Rennen noch zwei weitere Rennen statt, die allerdings nur zum ITR-Gold-Cup zählten. Im ITC-Jahr 1996 gab es ebenfalls nach dem Rennen in Hockenheim noch zwei Veranstaltungen.

... seit dem Saisonfinale 2003 in Hockenheim fast immer auf der aktuellen, 4,574 Kilometer langen, Streckenvariante gefahren wird. Vor dem Umbau der Strecke wurde beim DTM-Saisonauftakt immer die sogenannte „Kurzanbindung“ von 2,638 Kilometern gefahren, während das Saisonfinale auf dem 6,823 Kilometer langen alten Grand-Prix-Kurs über die Bühne ging. Beim Herbstrennen 2010 kam eine auf 3,736 Kilometer reduzierte Variante zum Einsatz, seit 2011 wird wieder auf der 4,574 Kilometer langen Strecke gefahren.

... der aktuelle DTM-Rundenrekord in Hockenheim seit dem Saisonauftakt 2014 von Martin Tomczyk gehalten wird: Im BMW M4 DTM umrundete er den Kurs in 1:32.523 Minuten und stellte damit den Rekord von Paul Di Resta vom Saisonfinale 2008 ein. Bei den Tests 2017 in Hockenheim war im Übrigen BMW-Pilot Timo Glock mit einer Bestzeit von 1:30,201 Minuten schnellster Fahrer.

... Bernd Schneider, der beim Saisonfinale 2008 in Hockenheim sein letztes DTM-Rennen fuhr, nach wie vor der erfolgreichste Fahrer in Hockenheim ist. Schneider holte dort 13 seiner insgesamt 43 Rennsiege in DTM und ITC, fuhr viermal die Bestzeit im Zeittraining und 13-mal die schnellste Rennrunde.

... Mercedes-Benz mit Abstand die meisten Siege in der neuen DTM auf dem Hockenheimring feierte: 21 der insgesamt 38 Rennen seit dem Jahr 2000 gingen an die Stuttgarter. Aus den letzten elf Rennen sprang jedoch nur ein Sieg heraus - Paul Di Resta gewann das Sonntagsrennen beim Auftakt 2016. Audi holte im gleichen Zeitraum 13 Siege, BMW derer vier.

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