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2017 Hockenheim Auftakt Rennstrecke

History

Alles begann in Hockenheim mit einem zwölf Kilometer langen Dreieckskurs im Jahr 1932. Mit einem Motorradrennen wurde die Strecke am 29. Mai eröffnet. Ein Moment den sich 60.000 Zuschauer nicht entgehen lassen wollten. Mit dem heutigen Streckenverlauf hat der Kurs aus den Vorkriegsjahren jedoch so gar nichts mehr gemeinsam. Nach der Zerstörung im Krieg wurde die Strecke neu errichtet – mit Hochdruck. Nur zwei Jahre nach Kriegsende wurde am 11. Mai 1947 das erste Rundstreckenrennen Deutschlands vor den Augen von 200.000 Besuchern gestartet, ein Jahr später waren an selber Stelle sage und schreibe rund 300.000 Zuschauer zu Gast.

Zahlen, von denen die heutigen Motorsportveranstalter nur träumen können. Nichtsdestotrotz bietet der heutige Hockenheimring mit seinem Motodrom immer noch eine ganz besondere Atmosphäre. Seit 1984 wissen die DTM-Fahrer die Strecke zu schätzen. Beim Premierenrennen überquerte Harald Grohs im BMW die Ziellinie in Baden-Württemberg als Erster, wurde jedoch im Nachhinein disqualifiziert. Bis zum Jahr 2002 veränderte sich der Streckenverlauf für die DTM-Piloten nicht wesentlich. Im Jahr 1992 schrieb Ellen Lohr auf dem Hockenheimring Motorsportgeschichte. Sie holte sich nach 38 Runden im Mercedes-Benz den Sieg und ist damit bis heute die einzige Frau, die ein DTM-Rennen gewinnen konnte.

Seit dem Startschuss für die neue DTM im Jahr 2000 ist der Kurs DTM-Auftakt- und Final-Ort zugleich – einzige Ausnahme: das Jahr 2010, als das Finale in Shanghai ausgetragen wurde. Im Jahr 2002 erfolgte der bis dato letzte große Umbau: die langen Waldgeraden mussten weichen, die Strecke wurde drastisch verkürzt.

Unabhängig von den verschiedenen Kursvarianten: Hockenheim ist seit 1988 fast immer der Ort, an dem die letzten DTM-Entscheidungen beim Saison-Finale fallen. Spannende Rennen und dramatische Ereignisse sind praktisch vorprogrammiert. So wie im Jahr 2012, als mit Gary Paffett, Bruno Spengler und Jamie Green drei Fahrer mit Chancen auf den Gesamtsieg zum Finale reisten. Letztlich behielt Spengler die Oberhand. Der erfolgreichste aller DTM-Piloten auf dem Hockenheimring ist bis heute ist Bernd Schneider, der insgesamt 13 Mal die oberste Stufe des Siegertreppchens erklimmen konnte.

Streckenvorstellung

„Der Kurs zählt zu meinen Lieblingsstrecken im Rennkalender“, sagt Bruno Spengler. So wie der BMW-Pilot empfinden einige seiner Mitstreiter. Der 4,574 Kilometer lange Hockenheimring ist im Fahrerfeld beliebt. Grund ist neben der einmaligen Stimmung im stadionähnlichen Motodrom auch die Charakteristik der Strecke.

Der Kurs gilt als technisch anspruchsvoll und bietet einen Mix aus schnellen Kurven und langsameren Passagen. „In Hockenheim gibt es jede Menge Möglichkeiten zum Überholen. Das ist für die Fans eigentlich immer ein Spektakel. Gerade beim Saisonfinale, wo sich jeder Fahrer noch einmal so gut wie möglich in Szene setzen möchte“, sagt Marco Wittmann. Eine der besten Möglichkeiten an einem Rivalen vorbeizuziehen bietet die lange Parabolika mit der anschließenden Spitzkehre. Von rund 260 Stundenkilometern bremsen die Piloten auf 60 Stundenkilometer herunter – eine der günstigsten Überholmöglichkeiten im gesamten DTM-Kalender. Besonders mit Hilfe des DRS, das hier besonders wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Wittmann: „Ich erwarte hier jede Menge harte Zweikämpfe.“

Trotz der Umbauten im Jahr 2002 gilt der Hockenheimring auch weiterhin als Hochgeschwindigkeitskurs. Den Rennrundenrekord hält Martin Tomczyk. Er absolvierte die 4,574 Kilometer beim Auftakt-Rennen im Jahr 2014 in 1:32,532 Minuten.

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