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Eventguide
2017 Norisring Rennstrecke

History

Der Norisring steht für Rennsporttradition pur. Zentraler Bestandteil: die steinerne Zeppelinhaupttribüne. Erstmals dröhnten am 18. Mai 1947 Motoren auf dem Zeppelinfeld in der Nürnberger Innenstadt. Rund um die markante Tribüne lieferten sich damals Motorradpiloten ihren ersten Wettkampf auf der neuen Strecke. Zweiradveranstaltungen standen bis Anfang der 1960er-Jahre auf dem Norisring im Mittelpunkt, ehe vor allem Autorennen – das erste wurde im Jahr 1948 ausgetragen – den Großteil der Massen in ihren Bann schlugen. Seit Beginn der DTM im Jahr 1984 ist die temporäre Strecke in Nürnberg – mit Ausnahme der Jahre 1985 und 1986 - fest im Rennkalender verankert. Der Stadtkurs wird Jahr für Jahr eigens für die DTM-Rennen errichtet und ist - neben Monte Carlo - einer der letzten in Europa.

Die Länge des Kurses variierte in den ersten Jahrzehnten noch zwischen zwei und vier Kilometern. Seit dem Jahr 1972 ist die Rundstrecke 2,3 Kilometer lang und somit der kürzeste aller DTM-Kurse. An Rennwochenenden herrscht am Norisring immer eine besondere Atmosphäre - Jahr für Jahr wird ausgiebig gefeiert. Besonders beliebt ist der Dutzendteich, an dem beim Rennen auch das Fahrerfeld vorbeirast. Jede Tribüne hat ihren Reiz, denn überall ist man hautnah am Geschehen. Die Attraktion ist die einzigartige Steintribüne direkt an der Start-Ziel-Geraden.

Nach Wiederbelebung der DTM im Jahr 2000 feierte Joachim Winkelhock dort im Opel Astra den ersten Sieg in der neuen DTM. Der erfolgreichste Fahrer in den Folgejahren auf dem Norisring ist Jamie Green, der nicht umsonst den Titel ‚Mr. Norisring’ innehat. Der Brite sicherte sich bereits viermal – 2008, 2009, 2010 und 2012 – den Sieg. Hinzu kommen drei Plätze in den Jahren 2011, 2014 und 2016. Eine Besonderheit ereignete sich im Jahr 2013. Der Lauf endete ohne offiziellen Sieger. Mattias Ekström hatte seinen Audi als Erstplatzierter im Parc-Fermé abgestellt, wurde im Anschluss jedoch disqualifiziert. Grund war Wasser, dass mit Absicht in seinen Rennoverall geschüttet wurde, um das Gesamtgewicht künstlich in die Höhe zu treiben. Ein Rennen ohne einen Sieger hatte es zuvor in der DTM-Historie nur in Hockenheim im Jahr 1984 gegeben.

Streckenvorstellung

Der Norisring ist einzigartig und steht für Motorsport-Tradition pur. Seit dem Jahr 1948 finden dort Rennen statt. Jahr für Jahr wird die Strecke rund um die große Steintribüne auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg neu errichtet. Wegen seines Flairs wird der letzte Stadtkurs in Deutschland auch als das fränkische Monaco bezeichnet. Das traditionsreiche Rennen mitten in Nürnberg ist bei den Fans vor allem wegen des außergewöhnlichen Streckenlayouts und den oftmals spektakulären Rennen sehr beliebt.

Der Kurs ist mit nur 2,3 Kilometer der kürzeste im gesamten Rennkalender der DTM. Nichtsdestotrotz ist es eine schnelle Strecke: Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 260 km/h werden erreicht. Die Autos der Fahrer werden in Nürnberg vor große Anforderungen gestellt. Sie müssen über eine gute Traktion zum Beschleunigen verfügen, brauchen aber auch gute Bremsfähigkeiten. „Es gibt viele harte Bremspunkte“, sagt ‚Mr. Norisring’ Jamie Green. So müssen die Piloten vor der Grundig-Kehre innerhalb weniger Meter extrem herunterbremsen – das Auto um rund 200 km/h verlangsamen. Die Kehre ist eine von insgesamt acht Kurven des Norisrings.

Auch die Fahrwerkseinstellung ist nur schwer zu finden. Die unterschiedlichen Asphalt-Arten und viele Bodenwellen auf den öffentlichen Straßen sorgen für anhaltende Unruhe im Auto. Die ständige Konzentration und die vielen harten Bremsmanöver machen ein Rennen am Norisring zu einer anstrengenden Dauerbelastung. „Bei einem Stadtkurs muss man jeden Zentimeter ausnutzen und sich zur Not auch mal einen Spiegel abfahren, um eine gute Rundenzeit zu erzielen“, sagt Marco Wittmann, der den Norisring schon aus der Kindheit kennt.

Ungewöhnlich sind auch die Zuschauertribünen. Neben den provisorisch aufgestellten Rängen entlang der Strecke findet der Großteil der Fans auf der langen Steintribüne des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes Platz.

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