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Eventguide
2017 Zandvoort Rennstrecke

History

Am 3. Juni 1939 fand auf einem Straßenkurs im Zentrum von Zandvoort die erste Rennveranstaltung in den Niederlanden statt. Diese Veranstaltung bewog den damaligen Bürgermeister, den Bau einer permanenten Rennstrecke anzustoßen – die Umsetzung begann allerdings aufgrund des Zweiten Weltkriegs erst 1946. Zwei Jahre später wurde die Strecke dann offiziell eröffnet.

Zwischen 1952 und 1985 gastierte die Formel 1 insgesamt 32 Mal zum „Großen Preis der Niederlande“ in Zandvoort. Sieger des letzten Rennens war Niki Lauda vor Alain Prost und Ayrton Senna. Dies war gleichzeitig auch der letzte der insgesamt 25 Grand-Prix-Siege des dreimaligen Weltmeisters aus Österreich. Doch in der Liste der Sieger finden sich noch weitere große Namen: Juan Manuel Fangio, Wolfgang Graf Berghe von Trips, Graham Hill, Jim Clark, Jackie Stewart, Jochen Rindt, Jacky Ickx, James Hunt, Nelson Piquet, Alain Prost – sie alle durften ganz nach oben auf das Siegerpodest in Zandvoort klettern. In den 70er-Jahren wurden der Strecke zwei Schikanen hinzugefügt, nachdem die Formel 1-Fahrer Piers Courage und Roger Williamson tödlich verunglückt waren.

Nach dem Aus der Formel 1 wurde Zandvoort die Heimat des prestigeträchtigen Formel 3 Masters. Viele Gewinner dieses Rennens sollten es später bis in die Königsklasse schaffen: David Coulthard, Pedro Lamy, Jos Verstappen, Lewis Hamilton und Valtteri Bottas sind nur einige von ihnen. Manche Namen in den Annalen des Masters dürften auch dem einen oder anderen DTM-Fan bekannt vorkommen: Paul di Resta und Daniel Juncadella konnten hier siegen, Ralf Schumacher und Marco Wittmann erkämpften zweite Plätze.

Der letzte Umbau des Kurses erfolgte 1998 – seitdem besitzt er seine heutige Länge von 4,307 km. Bereits seit 2001 ist Zandvoort nun fester Bestandteil des DTM-Kalenders. Somit ist diese Veranstaltung das traditionsreichste DTM-Rennen außerhalb Deutschlands.

Streckenvorstellung

Das DTM-Wochenende in Zandvoort ist ein Highlight im Rennkalender der beliebtesten internationalen Tourenwagenserie: Keine andere Strecke vereint spannende Rennaction so mit Urlaubsflair und Strandfeeling wie der Kurs in den Dünen der niederländischen Nordseeküste. Im Vergleich zu den Rennen auf dem Norisring, der als enger Stadtkurs eine ganz eigene fahrerische Herausforderung darstellt, erwartet die DTM-Piloten im niederländischen Zandvoort der maximale Gegensatz: Die 4,307 km lange Strecke unmittelbar vor der Nordseeküste verlangt mit ihren schnellen Kurven und dem neu gelegten Asphalt eine völlig andere Herangehensweise, sowohl was den Fahrstil als auch die Fahrzeugabstimmung angeht.

Mercedes-Routinier Gary Paffett mag das besondere Profil: „Es ist ein spaßiger Kurs – ein bisschen Old School, sehr schmal, wenige Auslaufzonen, hinter der Kurve kommt gleich das Kiesbett oder Gras. Besonders liebe ich die Highspeed-Kurven in Richtung der Dünen.“ Auch René Rast ist voll des Lobes. „Es ist eine richtige Männerstrecke: Knappe Auslaufzonen, viele schnelle Kurven. Das ist das, was ein Rennfahrer eigentlich möchte“, schwärmt der Audi-Pilot von dem Kurs an der niederländischen Nordseeküste.

„Es ist eine fantastische Strecke, relativ schnell, wo Du den Speed dieser DTM-Autos wirklich fühlst und spürst. Und es ist auch immer eine grandiose Atmosphäre“, unterstreicht Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel und BMW-Pilot Bruno Spengler ergänzt: „Zandvoort, ist etwas Besonderes. Wir sind direkt am Meer, die Atmosphäre dort ist immer toll. Es kommen sehr viele Fans, die den Motorsport lieben. Es gibt immer viel Wind und damit viel Sand auf der Fahrbahn. Deshalb kann sich die Strecke von einer Runde zur nächsten ändern. Doch das gehört hier einfach dazu.“

Trotz eines neu aufgelegten Asphalts können sich die Fahrer also nicht durchgängig auf ein hohes Grip-Niveau verlassen: An der Küste ist böiger Wind keine Seltenheit, deshalb kann es stellenweise auch vorkommen, dass Sand auf die Strecke geweht wird und die Haftung abnimmt.

Die Rennen am kommenden Wochenende erhalten also eine zusätzliche Würze, die den Fans spannende Überholmanöver und enge Rad-an-Rad-Kämpfe verspricht.

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