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2016-11-11 12:00:00

Piloten-Posts – Teil 1: Von Glücksspiel und Hundekämpfen

Piloten-Posts – Teil 1: Von Glücksspiel und Hundekämpfen

Die DTM-Saison 2016 ist vorüber, die 24 Piloten haben nun mehr Zeit für andere Dinge. Wie es bei Motorsportlern aber nun mal so üblich ist, dreht sich auch nach der Saison vieles um PS und den Rennsport. Ausflüge in andere Rennserien sind keine Seltenheit, gehören für viele in der langen Winterpause zum festen Programm. Und doch kommen Familie, Freunde sowie das ein oder andere Hobby abseits der Rennstrecke nicht zu kurz. Zahlreiche Belege dafür finden sich auf den Plattformen der Sozialen Netzwerke – DTM.com hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:

Robert Wickens feuert mit Freundin den Kumpel auf der Tanzfläche an:

Maxime Martin und Augusto Farfus setzten gegen die Bank:

Mattias Ekström bereitet seinen Sohn auf die Zukunft vor:

Adrien Tambay gräbt in der Vergangenheit und blickt dabei in die Zukunft:

 

 

Maximilian Götz veranstaltet Hundekämpfe der besonderen Art:

 

 

What a hard fight... !! .... and the Winner is Brösel #brösel #MG84 #dog #fighter #socute #sweed #family #funny #loveit

Ein von Maximilian Götz (@maximilian_goetz) gepostetes Video am

 

Felix Rosenqvist verrät Markenkollege Daniel Juncadella:

 

 

Bruno Spengler verwandelt die Box in einen Friseursalon:

 

 

Für die #DrivelikeBruno Damen muss die Frisur sitzen!#DriveLikeBruno2016 #GoodHairDay #LaBiosthetique #TimSchaedlich

Ein von Bruno Spengler (@spenglerbruno) gepostetes Foto am

 

 

2016-10-20 11:15:00

Finale in Hockenheim: Statistische Nachlese

  • Für die schnellsten Rundenzeiten des letzten DTM-Wochenendes der Saison 2016 zeichnete António Félix da Costa verantwortlich.
  • Paul Di Resta machte in beinen Rennen die meisten Plätze gut.
  • Maximilian Götz war gemeinsam mit...
  • ...René Rast der fleißigste Fahrer auf dem Hockenheimring.
  • Den schnellsten Boxenstopp absolvierte das BMW Team MTEK am Wagen von Bruno Spengler.

Das neunte Rennwochenende ist Geschichte und damit die DTM-Saison 2016. Auf dem Hockenheimring fielen alle Entscheidungen erst im dramatischen Finale am Sonntag: Marco Wittmann sicherte sich mit vier Punkten Vorsprung den Titel, Audi gewann die Hersteller- und die Teamwertung (Audi Abt Sportsline). Die beiden letzten Rennen des Jahres 2016 waren intensiv, spannend und boten Motorsport der aller ersten Güte. Miguel Molina gewann am Samstag vor Wittmann und Mortara. Am Sonntag holte Mortara seinen fünften Saisonsieg vor Christian Vietoris und Paul Di Resta. DTM.com wirft einen Blick auf die Ereignisse in Hockenheim zurück. In unserer statistischen Nachlese zum neunten DTM-Wochenende des Jahres gibt vor allem der Doppel-Pole-Mann António Félix da Costa den Ton an, der wie Martin Tomczyk und Timo Scheider die letzten DTM-Rennen seiner Karriere bestritt.

Den schnellsten Boxenstopp am Sonntag absolvierte das Team von Bruno Spengler (BMW): Es half ihm wenig, doch Spenglers Team leistete auf dem Hockenheimring die beste Arbeit in der Boxengasse. So durfte sich der Kanadier in Baden-Württemberg über den schnellsten Service an der Box freuen. Dank des guten Stopps benötigte Spengler im Sonntagsrennen von Boxenein- bis -ausfahrt 23,697 Sekunden – Bestwert für sein BMW Team MTEK. Den zweitschnellsten Stopp absolvierte das BMW Team RBM von Tom Blomqvist  (23,829 Sekunden). Dritter in dieser Statistik war das Audi Sport Team Phoenix – Timo Schieder verließ die Boxengasse nach 23,945 Sekunden. Auf Platz vier dieser Statistik kam Paul Di Resta mit seinem Mercedes-AMG DTM Team HWA (24,122 Sekunden).

Die schnellste Runde im Rennen gelang António Félix da Costa (BMW): Beim letzten DTM-Wochenende seiner Karriere drehte der Portugiese nicht nur in den Qualifyings richtig auf. Auf dem Hockenheimring setzte er im Samstagsrennen in seiner fünften Runde eine 1:34.500 Minuten-Runde – Bestwert. Der im Jahr 2014 von Martin Tomczyk aufgestellte Rekord (1:32.532 Minuten) blieb jedoch unerreicht. Auf den weiteren Plätzen dieser Statistik folgen Audi-Pilot Miguel Molina und Timo Glock. Molina gelang im Samstagsrennen, ebenfalls in der fünften Runde, eine Zeit von 1:34.544 Minuten, Glock gelang im Sonntagsrennen in seiner 30. Runde die schnellste Zeit 1:34.659 Minuten. Schnellster Mercedes-AMG-Fahrer wurde Gary Paffett, der ebenfalls am Sonntag, eine 1:34.757 Minuten-Runde (Runde 22) absolvierte.

Die meisten Runden des Wochenendes drehten Maximilian Götz (Mercedes-AMG) und René Rast (Audi): Beide umrundeten den 4,574 Kilometer langen Hockenheimring insgesamt 133-mal und legte am Wochenende auf diese Weise jeweils rund 608 Kilometer zurück. Den dritten Platz dieser Statistik belegt BMW-Pilot Bruno Spengler der 131 Runden (rund 599 Kilometer) absolvierte.

Die schnellste Runde des Wochenendes gelang António Félix da Costa (BMW): Der Portugiese fuhr nicht nur im ersten Qualifying allen anderen davon, setzt in diesem aber seine beste Runde auf dem Hockenheimring. Félix da Costa umrundete den Kurs in 1:32.344 Minuten und war damit so schnell wie kein anderer Pilot. Die zweitschnellste Zeit auf dem Hockenheimring gelang Audi-Fahrer Miguel Molina. Er fuhr im Samstagsqualifying hinter Félix da Costa in die erste Startreihe und benötigte für die 4,574 Kilometer lange Strecke 1:32.444 Minuten. Der dritte Platz dieser Wertung geht an Tom Blomqvist, der sich am Samstag mit einer Zeit von 1:32.508 Minuten den dritten Startplatz sicherte. Bester Mercedes-AMG-Pilot war Gary Paffett, der im Sonntagsqualifying 1:32.539 Minuten benötigte und damit vom zweiten Platz ins Rennen starten durfte.

Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Paul Di Resta (Mercedes-AMG) gut: An beiden Tagen musste Di Resta außerhalb der Top-Ten in die Rennen starten und schaffte es trotzdem jeweils in die Punkte. Besonders beeindruckend seine Aufholjagd beim Finale. Der Schotte nahm vom 18. Platz das Rennen auf und feierte im Ziel auf dem Podium. Am Sonntag verbesserte er sich vom zwölften auf den zehnten Rang. Insgesamt holte er 17 Plätze auf – Bestwert. In den Qualifyings lief es für Audi-Pilot René Rast nicht viel besser. Am Samstag startete er beim ersten richtigen DTM-Wochenende seiner Karriere vom elften Platz und überquerte die Ziellinie als Sechster. Am Sonntag nahm er das Rennen von Platz 23 auf und kam als 17. ins Ziel. Elf Positionen machte er so gut und belegt in dieser Statistik Platz zwei. Der dritte Rang geht an den furios fahrenden Edoardo Mortara. Der Audi-Pilot gab alles, um Wittmann den Titel noch abzuluchsen. Am Samstag fuhr er von Platz acht auf drei, am Sonntag von Rang sechs zum Sieg und machte so zehn Plätze gut – der Titel ging dennoch an den Rivalen.

Die beste theoretische Runde in Hockenheim gelang António Félix da Costa (BMW): Addiert man die besten Sektorzeiten des Portugiesen während einer Session, hätte Félix da Costa ebenfalls die schnellste Runde des Wochenendes gezeitet. Er hätte im Samstagsqualifying theoretisch eine Zeit von 1:32.344 Minuten erreicht – Bestwert. Platz zwei dieser Wertung geht an Marco Wittmann (1:32.366 Minuten/Samstagsqualifying), Platz drei an Gary Paffett (1:32.392 Minuten/Sonntagsqualifying). Der beste Audi-Pilot, Miguel Molina, hätte den Kurs im Samstagsqualifying theoretisch nach 1:32.433 Minuten absolviert.

 

2016-09-25 10:00:00

Audi beeindruckt auch am Sonntag – Mortara mit Bestzeit

  • Erneut ganz vorne: Edoardo Mortara fuhr im Training am Sonntag die beste Zeit.
  • António Félix da Costa durchbrach es als einziger Pilot die Audi-Phalanx: Platz sieben.
  • Maximilian Götz fuhr mit dem zehnten Platz zum besten Mercedes-AMG-Ergebnis.

Die Audi-Dominanz bleibt auf dem Hungaroring weiter erdrückend. Nach dem Sechsfach-Triumph am Samstag gaben die Ingolstädter auch im Freien Training am Sonntagvormittag den Ton an. Ganz vorne machten erneut Jamie Green und Edoardo Mortara die Musik. Ihr ‚Duell’ erinnerte stark an die Ereignisse des Qualifyings am Vortag. Green hatte rund drei Minuten vor dem Ende mit seiner 1:35.588 Minuten-Runde eine deutliche Bestmarke gesetzt, war rund drei Zehntel schneller als der Rest des Feldes. Doch wieder hatte Mortara etwas dagegen, gab in seiner letzten Trainingsrunde nochmal alles und ergatterte sich die Bestzeit (1:35.432 Minuten). Mortara und Green schaffen es derzeit, sich von Audis Gesamtperformance noch einmal besonders hervorzuheben – acht Audi der schnellsten neun Piloten am Sonntagvormittag saßen hinter dem Steuer eines Audi RS 5 DTM.

Nach dem historischen Resultat im Samstagsqualifying – die vorderen acht Startplätze waren ausschließlich von Audi-Piloten belegt – verhinderte im dritten Freien Training des achten DTM-Wochenendes auf dem Hungaroring einzig António Félix da Costa eine Wiederholung des Ergebnisses vom Samstag. Der Portugiese fuhr kurz vor dem Ende der Session eine 1:36.195 Minuten-Runde, belegte damit den siebten Rang und zeichnete für das beste BMW-Ergebnis verantwortlich. Diese Rolle kam bisher ausschließlich Marco Wittmann zu, der diesmal mit Platz zwölf (1:36.372 Minuten) als zweitbester BMW auf dem Zeitenmonitor auftauchte.

Für die besten Mercedes-AMG-Resultate sorgten Maximilian Götz (1:36.327 Minuten) und Paul Di Resta (1:36.348 Minuten) auf den Plätzen zehn und elf. Die Reihenfolge der Ingolstädter: Timo Scheider, Matthias Ekström, Adrien Tambay und Miguel Molina belegten hinter Mortara und Green die Plätze drei bis sechs, Mike Rockenfeller und Nico Müller fuhren die acht- und neuntbeste Zeit.

Obwohl es sich am Sonntagmorgen auf dem Hungaroring nur um ein Training handelte, spricht viel dafür, dass sich die Audi-Dominanz auch im Qualifying (ab 12:50 Uhr) fortsetzt. So war es auch am Samstag, als Audi schon im Training die ersten acht Plätze belegte und dieses Kunststück im Qualifying widerholte. Félix da Costa hat jedoch gezeigt, dass die Ingolstädter auch auf der schnellen Runde in Budapest nicht unschlagbar sind. Die Startaufstellung für das 60-minütige 16. DTM-Rennen (ab 15.10 Uhr) der Saison 2016 ist noch längst nicht entschieden. 

2016-09-19 12:30:00

DTM-Korso, Autogrammstunde und Pressekonferenz – mitten in Budapest

DTM-Korso, Autogrammstunde und Pressekonferenz – mitten in Budapest

Es wird laut und spektakulär. Rund um den Heldenplatz im Budapester Stadtzentrum werden die Protagonisten des achten DTM-Rennwochenendes der Saison 2016 bereits am Donnerstag, 22. September, ihre Aufwartung machen und sich der heimischen Bevölkerung und den Fans auf ihre ganz eigene Art vorstellen. Drei DTM-Renntaxis, drei Safetycars und jeweils zwei Audi TT sowie GT3- und GT4-Fahrzeuge werden mitten in der ungarischen Hauptstadt ihre Motoren aufheulen lassen. Bevor der PS-gewaltige Korso durch die Budapester Straßen rollt, stehen die Fahrer für Interviews und einer Autogrammstunde beim City Park Ice Rink, unmittelbar neben dem Heldenplatz zur Verfügung. Nach einer Pressekonferenz fällt gegen 12:30 Uhr der Startschuss zur einzigartigen Stadtrundfahrt durch die Donau-Metropole.

Einige Fahrer der Rahmen-Rennserien sowie die DTM-Piloten Edoardo Mortara, Jamie Green (beide Audi), Augusto Farfus, Tom Blomqvist (beide BMW), Maximilian Götz und Paul Di Resta (beide Mercedes-AMG) werden auf dem Heldenplatz ab 10:50 Uhr die Fans vor den Fahrzeugen ihrer Hersteller mit Autogrammen versorgen und die ein oder andere Interview-Frage beantworten. Medienvertreter bekommen ab 11:30 Uhr im Restaurant City Park Ice Rink in einer Pressekonferenz die Gelegenheit, ihre Fragen an die sechs DTM-Fahrer zu stellen.

Ab 12:30 Uhr ist dann Action angesagt. Vom Heldenplatz machen sich die Piloten in ihren Rennboliden quer durch die Stadt in Richtung Donau auf und werden durch ihren soundgewaltigen Auftritt in den Straßen Budapests für jede Menge Aufsehen sorgen, ehe sie zum Startpunkt zurückkehren. Spektakuläre Bilder sind bei der Fahrt durch die Innenstadt garantiert, werden sich die Fahrer doch keine Gelegenheit entgehen lassen, um zu zeigen, was ihre Fahrzeuge zu leisten im Stande sind.

Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich unter media@dtm.com für die Pressekonferenz im Restaurant City Park Ice Rink anzumelden. Wir werden im Anschluss an die Aktion Bild- und Videomaterial frei zur Verfügung stellen.

2016-09-14 09:15:00

Boxenfunk – Der Motorsport-Talk geht in die zweite Runde

  • Martin Tomczyk und Maximilian Götz werden beim Boxenfunk zu Gast sein.
  • Ebenso wie Mr. DTM, Bernd Schneider.
  • Die Runde komplettiert Schauspieler und Motorsport-Fan Richy Müller.

Der Kampf um die DTM-Trophäen hat sich auf dem Nürburgring nochmals zugespitzt. Marco Wittmann hat seinen Vorsprung bei noch vier ausstehenden Rennen der Saison ausgebaut, Edoardo Mortara ergatterte sich die Rolle als erster Verfolger. Die 72.500 Zuschauer bekamen in der Eifel zwei spannende, abwechslungsreiche Rennen geboten, die für reichlich Gesprächsstoff gesorgt haben dürften. Auf dem Sender Sport1 liefern die Ereignisse auf dem Nürburgring die Diskussionsgrundlage für den „Boxenfunk“. Am heutigen Mittwoch (ab 22 Uhr) begrüßt Moderator Andreas Spellig Maximilian Götz, Martin Tomczyk, den Schauspieler und begeisterten Motorsportler Richy Müller sowie "Mr. DTM" Bernd Schneider zur zweiten Ausgabe des einzigen Motorsporttalks im deutschen TV. Während DTM-Kommentator Peter Kohl die kniffligsten Szenen am Analysetool aufbereiten wird, sprechen die Gäste über die vergangenen und kommenden Ereignisse der DTM-Saison 2016. Ein Thema das auf der Hand liegt: Tomczyks Rücktritt nach 16 DTM-Jahren. Also: Einschalten lohnt sich!

Boxenfunk - Der Motorsport-Talk im Stream anschauen

2016-09-09 14:00:00

Tomczyk will versöhnlichen Ausklang – Green den ersten Sieg

Jamie Green, Martin Tomczyk und Maximilian Götz bei der Eröffnungs-Pressekonferenz auf dem Nürburgring.

Die Nachricht von Martin Tomczyks DTM-Rücktritt zum Ende der Saison 2016 bestimmte auch die Eröffnungs-Pressekonferenz auf dem Nürburgring. „16 Jahre – eine tolle Zeit mit vielen schönen Momenten, an die ich mich immer wieder gerne zurückerinnere. Ich habe fast die komplette Entwicklung der DTM seit 2000 miterlebt, konnte meine sportlichen Ziele in den letzten Monaten jedoch nicht mehr erreichen. Einer der Gründe, warum ich mich dafür entschieden habe, in Zukunft einen anderen, neuen Weg einzuschlagen“, sagte der Champion von 2011, der in der Eifel seine DTM-Rennen 172 und 173 bestreiten wird.

Läuft alles nach Plan, wird er mit 177  DTM-Läufen in seiner Vita am 16. Oktober beim Finale in Hockenheim zum letzten Mal aus seinem DTM-Cockpit stiegen. Bis es jedoch soweit ist, möchte der Rosenheimer seine Bilanz in diesem Jahr noch etwas aufpolieren – bisher liegt er mit nur 13 Punkten auf dem 20. Rang. „Vor allem möchte ich meinem Hersteller helfen. Wir kämpfen mit BMW in allen drei Wertungen noch um den Titel. Aber natürlich will ich alles versuchen, meine Karriere auch mit sehr guten, persönlichen Resultaten ausklingen zu lassen. Das wird nicht leicht werden, aber die ganze Sache doch um einiges angenehmer gestalten.“

Ob der 34-Jährige am Nürburgring für positive Schlagzeilen sorgen kann, ist aufgrund seiner unterdurchschnittlichen Qualifyings in den vergangenen Monaten fraglich. Ganz anders ist die Ausgangslage bei Jamie Green. Der Brite ist weiterhin das heißeste Audi-Eisen im Kampf um den Fahrertitel, liegt mit 26 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Marco Wittmann auf Rang drei der Fahrerwertung. Am siebten DTM-Wochenende des Jahres soll es endlich mit dem langersehnten ersten Sieg in der Eifel klappen.

„Vom Gefühl her ist es für mich ähnlich wie in Zandvoort – es ist ein wenig wie ein Heimrennen. Der Nürburgring liegt nicht weit entfernt von England, viele Landsleute und Freunde fahren hier hin, um eine Runde auf der Nordschleife zu drehen. Ich hoffe doch sehr, dass ich auf dieser ganz besonderen Strecke wieder ganz vorne dabei sein kann“, so Green. Gewänne er in der Eifel ein Rennen, wäre dies nicht nur äußerst hilfreich im Titelkampf. Es wäre zugleich eine weitere persönliche Parallele zu Zandvoort. Auch dort konnte er lange Zeit nicht gewinnen, feierte beim fünften DTM-Event 2016 jedoch seinen ersten Sieg auf der niederländischen Strecke.

Maximilian Götz durfte in dieser Saison bereits auf dem Podium am Nürburgring feiern. Er holte beim 24h-Rennen den dritten Platz und geht nicht nur aus diesem Grunde mit besten Erinnerungen an den Start – feierte er hier doch im Vorjahr das beste DTM-Wochenende seiner Karriere (Platz fünf und sechs). „Eigentlich schade, dass wir nicht auf der Nordschleife fahren. Aber, auch der Grand-Prix-Kurs hat es mächtig in sich. Schon der Weg zur ersten Kurve – da geht es bergab und man kann den Scheitelpunkt gar nicht richtig ausmachen“, sagt Götz, der beim vergangenen DTM-Wochenende mit dem vierten Platz am Samstag – sein bestes DTM-Resultat – kräftig Selbstvertrauen tankte. „Es wird hier wieder um Kleinigkeiten gehen. Im vergangenen Jahr lag das Feld nach dem Qualifying binnen acht Zehnteln – jeder ist hier extrem schnell unterwegs.“

Einen ersten Vorgeschmack wird das erste Freie Training am Freitag (ab 17 Uhr) liefern, ehe es am Samstag nach dem Qualifying (ab 12:35 Uhr) im Rennen (ab 14:55 Uhr) um wichtige Punkte im Kampf um die Titel geht. 

2016-08-21 07:15:00

Wittmann Schnellster im Freien Training am Sonntag

  • Marco Wittmann kürte sich zum zweiten Mal in Russland zum Trainingsbesten.
  • Miguel Molina setzte die zweitschnellste Marke.
  • Tom Blomqvist hatte lange die Bestzeit inne - letztlich reichte es zu Platz drei.
  • Paul Di Resta war am Sonntagmorgen mit dem sechsten Platz der beste Mercedes-AMG-Pilot.

Nach dem verregneten Samstag konnten alle 24 DTM-Piloten das Freie Training am Sonntagmorgen ruhigen Gewissens auf Slicks beginnen. Ob dies im Verlauf des zweiten Renntages auf dem Moscow Raceway jedoch so bleiben wird, ist ob des bedeckten Himmels fraglich. Auf trockener Strecke lieferte das Feld prompt die bisher schnellste Session des Wochenendes und blieb deutlich unter den Zeiten des sonnigen Freitags, als Marco Wittmann mit 1:30.607 Minuten die Bestmarke aufstellte. Lediglich Martin Tomczyk (1:30.931 Minuten) schaffte diese Zeit am Sonntagmorgen nicht. Markenkollege Wittmann hingegen kürte sich zum zweiten Mal in Russland zum Trainingsbesten. Er umrundete in seinem BMW M4 DTM die 3,931 Kilometer lange Strecke in 1:29.470 Minuten.

Tom Blomqvist hatte das Freie Training um 8:10 Uhr (9:10 Uhr Ortszeit eröffnet) und war wenig später der erste Pilot des Wochenendes, der die 1:30-Minuten-Marke knackte – 1:29.768 Minuten reichten in der ersten Viertelstunde der Session für Platz eins. Überhaupt dominierten die BMW-Piloten die ersten Minuten: Mit Blomqvist, Timo Glock, Wittmann, Maxime Martin, Bruno Spengler und Augusto Farfus belegten sie zwischenzeitlich die ersten sechs Plätze.

Nach gut 16 Minuten schlug die Konkurrenz zurück: Miguel Molina steuerte seinen Audi RS5 DTM nach 1:29.563 Minuten über die Linie, übernahm damit kurzzeitig die Führung und belegte – nach dem Konter von Wittmann kurz vor dem Ende des Trainings – mit dieser Zeit den zweiten Rang. Auch Blomqvist konnte sich nochmal verbessern und beendete das Training als Dritter (1:29.666 Minuten).

Hinter Mattias Ekström (1:29.691 Minuten) und Augusto Farfus (1:29.699 Minuten) erzielte Paul Di Resta die beste Zeit im Mercedes-AMG C63 DTM. Seine Rundezeit von 1:29.717 Minuten reichte für Platz sechs. Nach dem beeindruckenden Auftritt der Stuttgarter im ersten Lauf schaffte es lediglich Maximilian Götz, noch einen Mercedes-AMG in den Top-Ten zu platzieren (Platz 9 / 1:29.835 Minuten). Der gestrige Sieger und Gesamtführende Robert Wickens belegte den 14. Platz (1:30.015 Minuten).

Ab 9:50 Uhr (10:50 Uhr Ortszeit) wird sich im Qualifying zeigen, ob sich die Tendenz des Trainings bestätigt. BMW scheint im Trockenen deutlich besser zurechtzukommen und hat einen weiteren Trumpf auf seiner Seite. Durch die Performance-Gewichtsregelung sind sie mit 1.110 Kilogramm deutlich leichter als die Audi (1.122,5 Kilogramm) und die Mercedes-AMG (1.132,5 Kilogramm). 

 

2016-08-01 14:30:00

DTM-Stars in Spa-Francorchamps auf dem Podium

  • Maxime Martin im BMW M6 GT3
  • Nico Müller im Audi R8 LMS
  • Gary Paffett und Maxi Götz im Mercedes-AMG GT3

Das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps endete für eine Reihe von DTM-Stars äußerst erfolgreich. Im BMW M6 GT3 errang der Belgier Maxime Martin einen Heimsieg. Zusammen mit seinen Mitstreitern Philipp Eng und Alexander Sims gewann er den Langstreckenklassiker in den Ardennen zum ersten Mal. Zuvor war seinem Vater dieses Kunststück vier Mal gelungen. Über Platz drei freute sich Audi-Werksfahrer Nico Müller, der das Rennen zusammen mit René Rast und Laurens Vanthoor bestritten hatte.

„Ich kann meine Gefühle nicht beschreiben“, zeigte sich Martin nach dem Rennen emotional. „Zehn Mal habe ich bereits an den 24 Stunden von Spa teilgenommen, und in den vergangenen vier Rennen jeweils in Führung gelegen, ohne zu gewinnen. Jedes Mal hatte ich ein technisches Problem, und irgendwie habe ich auch in diesem Jahr wieder darauf gewartet, dass wir kein Glück haben werden. Das gesamte Team hat einen perfekten Job gemacht. Wir hatten keine Probleme im gesamten Rennen – wir waren einfach konstant gut. Das war der schönste Sieg in meiner Karriere, neben meinen Erfolgen in der DTM.“

Nur knapp am Podium gescheitert sind die beiden Mercedes-AMG-DTM-Fahrer Maximilian Götz und Gary Paffett, der sein erstes 24h-Rennen überhaupt fuhr. Zusammen mit Thomas Jäger stand am Ende Rang vier zu Buche. „Ich bin natürlich enttäuscht, denn es war mehr drin“, sagte Götz. „Wir haben das ganze Rennen gekämpft und hatten das Podium in Reichweite. Ein Fehler in der letzten halben Stunde hat den Erfolg verhindert. Aber so ist das eben im Motorsport.“

Edoardo Mortara belegte am Ende mit seinem Team Rang neun, für Martin Tomczyk war das Rennen nach einem Unfall eines Teamkollegen des BMW Team Italia noch vor Rennhalbzeit vorzeitig beendet.

2016-07-26 08:15:00

Fotostrecke: Ein Tag mit Maximilian Götz

Die Geschichte beginnt mit dem Frühstück...

Die DTM bietet faszinierenden Motorsport: Packende Rennen, strahlende Sieger, aber auch so manche Dramen spielen sich in der beliebten Tourenwagenserie ab. DTM.com hat Mercedes-AMG-DTM-Fahrer Maximilian Götz einen Tag lang an der Rennstrecke begleitet. Herausgekommen ist dabei eine gleichermaßen persönliche wie interessante Fotostrecke von einem Tag, den der Fahrer selber wohl möglichst schnell abhaken möchte.

Angefangen beim Frühstück, über das erste Treffen des Tages mit seinem Team bis hin zum Freien Training und Qualifying beim Samstagsrennen in Zandvoort; Götz gibt einen Einblick in seinen Alltag am Rennplatz. Und als es dann richtig losging, war das Rennen für den sympathischen Deutschen leider viel früher vorbei, als es ihm lieb war.

Hier geht’s direkt zur Fotostrecke.

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