30 Sessions an drei Tagen – mehr Renn-Action geht nicht | DTM
2016-06-01 08:00:00

30 Sessions an drei Tagen – mehr Renn-Action geht nicht

  • Neben der DTM gehe die Piloten des ADAC GT Masters, ...
  • ... der ADAC Formel 4, ...
  • ... der Superbike*IDM ...
  • ... und des Porsche Carrera Cup Deutschland am Lausitzring an den Start.

Es ist ein wahrlich gedrängtes Programm: Zwischen dem 3. und 5. Juni wird auf dem Lausitzring ein Motorsport-Programm der Superlative geboten. Neben den insgesamt sieben DTM-Einheiten (drei Freie Trainings, zwei Qualifyings und zwei Rennen) stehen 23 weitere Sessions auf dem Plan. So dürfen sich die Zuschauer neben dem harten Kampf der 24 DTM-Piloten auf Entscheidungen im ADAC GT Masters, der ADAC Formel 4, dem Porsche Carrera Cup Deutschland und der Superbike*IDM freuen. An jedem der drei Tage erwartet die Fans ein zehnstündiges Spektakel auf der Rennstrecke, dazu kommen Konzerte, Autogrammstunden, Partys, Gewinnspiele und vieles mehr. Wenn die Zweirad-Akrobaten der Superbike*IDM das DTM-Wochenende mit ihrem ersten Freien Training am Freitagmorgen um 8 Uhr eröffnen, geht es auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs über drei Tage Schlag auf Schlag. Erst wenn die jungen Talente der ADAC Formel 4 am Sonntagabend um 18:25 Uhr ihr insgesamt drittes Rennen beendet haben, kehrt in der Lausitz langsam wieder Ruhe ein.

Das ADAC GT Masters
Wenn sich die Piloten des ADAC GT Masters am Lausitzring im Kampf um den Sieg und Meisterschaftspunkte duellieren, liegt das vergangene Kräftemessen bereits fünf Wochen zurück. Dementsprechend motiviert dürften die Protagonisten in den zwei Rennen des Wochenendes zu Werke gehen. Es ist das dritte von sieben Masters-Wochenenden. 34 Supersportwagen von acht verschiedenen Herstellern sind im Kampf um den Titel vertreten. Mit am Start: die beiden amtierenden Champions Sebastian Asch und Luca Ludwig im Mercedes-AMG GT3. Nach den Rennen in Oschersleben und auf dem Sachsenring kommen sie als Zweitplatzierte der Meisterschaft in die Lausitz. Lediglich sechs Punkte trennen sie von den aktuellen Tabellenführern, Connor De Phillippi und Christopher Mies, die in ihrem Audi R8 LMS zwar in diesem Jahr noch sieglos sind, jedoch bereits dreimal auf den zweiten Platz fuhren. Mit 17 Punkten Rückstand auf das Audi-Duo folgen Rookie Jules Gounon und der Masters-Rekordsieger Daniel Keilwitz auf Platz drei der Gesamtwertung. Am Sachsenring sorgten sie für den Debüt-Sieg ihrer Corvette C7 GT3. Das Feld der Masters-Piloten ist jedoch ähnlich ausgeglichen wie in der DTM. Favoriten sind im Vorfeld eines Rennwochenendes nur sehr schwer auszumachen – besonders am Lausitzring. Seit 2007 ist die Strecke fest im Masters-Kalender verankert, in den bisherigen 18 Rennen feierten 25 Fahrer auf der obersten Stufe des Treppchens, acht unterschiedliche Hersteller stellten die Sieger. So können sich auch die Crews im Lamborghini Huracán GT3, im Bentley Continental GT3, im Porsche 911 GT3 R, im BMW M6 GT3 oder im Nissan GT-R Nismo GT3 Hoffnungen auf erfolgreiche Auftritte im Osten der Bundesrepublik machen.

Die ADAC Formel 4
Es ist das zweite Jahr der Nachwuchsserie und der Andrang vor Saisonstart war gigantisch. 17 Teams, die zusammengenommen 45 Fahrzeuge an den Start bringen, haben für die Saison 2016 gemeldet. Um diesem großen Interesse gerecht zu werden, führten die Organisatoren der ADAC Formel 4  den Pre-Qualifying-Modus ein. In der Lausitz finden diese Ausscheidungsrennen am Freitag statt, für einige Piloten ist nach diesem Tag das Rennwochenende bereits vorüber. Dennoch ist die Teilnehmerzahl in den anschließenden drei Rennen beträchtlich: 34 Fahrzeuge werden in der Startaufstellung vertreten sein. Klar, dass bei dieser Anzahl spektakuläre Renn-Action mit zahlreichen Positionskämpfen vorprogrammiert ist. Joey Mawson ging aus diesem Gewirr in den bisherigen sechs Rennen des Jahres bisher besonders erfolgreich hervor. Drei Rennen beendete der Australier als Sieger, zweimal fuhr auf den zweiten, einmal auf den dritten Rang. Der Vorsprung in der Gesamtwertung ist dementsprechend komfortabel, doch noch sind die Verfolger in Schlagdistanz. Allen voran Mick Schumacher und Mike David Ortmann. Während der 17-jährige Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher bei einem Rennsieg vor allem durch konstante Leistungen punktete, sorgte der 16-jährige Ortmann besonders in Oschersleben für Furore, gewann zwei der drei Rennen. Das letzte Wort in Sachen Meisterschaft ist bei noch 15 ausstehenden Läufen natürlich längst nicht gesprochen.

Die Superbike*IDM
Zum dritten Mal in Folge geben am DTM-Wochenende in der Lausitz auch die Motorrad-Piloten der Superbike*IDM ihr Gastspiel.  Extreme Schräglagen sind garantiert, wenn sich die Akteure in den Klassen Superbike und Superstock 1000 in insgesamt zwei Rennen messen. Nach dem Saisonauftakt, der Ende April ebenfalls auf dem Lausitzring stattfand, und den Rennen auf dem Nürburgring kehrt der Franzose Mathieu Gines als Führender der Superbike-Gesamtwertung an den Lausitzring zurück. Sein bisher ärgster Widersacher, Max Neukirchner, wird hingegen nicht am Start sein. Er stürzte bei Trainingsfahrten und fällt vorerst verletzt aus. Somit ruhen die deutschen Hoffnungen auf Marvin Fritz, der als Dritter der Gesamtwertung nur sechs Punkte Rückstand auf den Franzosen hat. In der Superstock 1000-Wertung hat Luca Grünwald die Nase vorn. Er hat zehn Punkte auf den zweitplatzierten Danny de Boer und bereits 39 Punkte auf den drittplatzierten Marco Nekvasil Vorsprung. Auf dem Lausitzring treten beide Klassen im gleichen Rennen an, was ein großes Starterfeld und jede Menge Action garantiert.

Porsche Carrera Cup Deutschland
Auch beim dritten DTM-Wochenende des Jahres ist der Porsche Carrera Cup als Rahmenserie mit dabei. Nach vier der insgesamt sechs Rennen jubelte Porsche-Junior Sven Müller ganz oben auf dem Podium. Dennoch ist die Cup-Wertung extrem hart umkämpft. Christian Engelhart hat wie Müller in der Gesamtwertung 101 Punkte gesammelt. Da er im Gegensatz zu seinem Kontrahenten jedoch nur einen Sieg zu Buche stehen hat, bleibt für Engelhart derzeit nur Platz zwei. Er wird, genau wie der momentan beste Rookie Dennis Olsen – mit 86 Punkten in der Gesamtwertung auf Platz drei – einen erneuten Angriff auf die Spitze starten. Die baugleichen Porsches werden auf dem Lausitzring in zwei Rennen gegeneinander antreten. 

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