Abt führt die DTM in die zweite Saisonhalbzeit | DTM
2002-07-08 16:19:43

Abt führt die DTM in die zweite Saisonhalbzeit

Mit dem Gastspiel auf dem EuroSpeedway beginnt für die Piloten der DTM die zweite Halbzeit der 2002er Saison. Das Team Abt Sportsline hätte sich keine bessere "erste Spielhälfte" wünschen können: Vier von fünf Rennen gewann Laurent Aiello und führt damit die Meisterschaft souverän an. Christian Abt und Mattias Ekström sammelten insgesamt fünf weitere Pokale auf dem Podium und komplettieren den Traumstart der Mannschaft mit den Plätzen zwei und fünf in der Meisterschaft.

Für einen der fünf Abt Piloten hat der Lauf in der Lausitz einen ganz besonderen Aspekt: Mattias Ekström feiert am Renntag seinen 24. Geburtstag. Der schnelle Schwede hat beste Erinnerungen an den EuroSpeedway, denn vor knapp einem Jahr fuhr er hier zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere aufs Podium. Verständlich also, dass er auf die Frage nach dem idealen Geschenk zu seinem Ehrentag nur mit seinem berühmten spitzbübischen Lächeln antwortet...

Geschenke hat die Mannschaft aus dem Allgäu indes auch beim sechsten Saisonlauf nicht zu erwarten. Vor allem Laurent Aiello ist spätestens seit seinem vierten Sieg im fünften Rennen der am meisten gejagte Mann in der DTM. Auf Nummer sicher fährt der Franzose deshalb noch lange nicht: In einem der stärksten Rennen seiner Karriere kämpfte sich Aiello auf dem Norisring noch in der allerletzten Runde an Champion Bernd Schneider vorbei zum Sieg: "Natürlich muss ich nicht mehr unbedingt jedes Rennen gewinnen aber Siegen macht einfach süchtig."

"Cool bleiben und weiter nur an das nächste Rennen denken" gibt Teamchef Hans-Jürgen Abt als Motto für seine Mannschaft aus. Natürlich träumt das ganze Allgäu bereits vom DTM-Titel 2002 für die Lokalmatadoren aus Kempten. "Träumen ist natürlich jedem erlaubt, aber wir sind für die Leistung auf der Strecke zuständig und dafür muss jeder Mann voll bei der Sache sein", erklärt Abt. "Schließlich haben wir gerade wochenlang bei der Fußball-Weltmeisterschaft gesehen, was in einer zweiten Halbzeit noch alles passieren kann..."

Vor dem Rennen auf dem EuroSpeedway führ Laurent Aiello die Meisterschaft mit 48 Punkten vor seinem Teamkollegen Mattias Ekström (23), Titelverteidiger Bernd Schneider (21) und Ex-Formel 1-Star Jean Alesi (20) an. In der Teamwertung belegt Abt Sportsline ebenfalls den ersten Rang vor dem bestplatzierten Mercedes-Team.

Stimmen vor dem Rennen
Christian Abt (#10): "Ich freue mich auf den EuroSpeedway. Im vergangenen Jahr war ich dort auf dem Weg aufs Podium, bevor die Rennleitung mich reingeholt hat, weil unser Auto in der Startaufstellung zu lange aufgebockt war... Wir müssen wieder versuchen, einen optimalen Kompromiss für die Mischung aus Top-Speed-Geraden und langsamen und mittelschnellen Kurven zu finden. Eines ist klar: In der Lausitz kann man nur gewinnen, wenn das Technikpaket hundertprozentig aussortiert ist."

Laurent Aiello (#3): "Ich habe ja vor dem Norisring gesagt, dass ich von jetzt an nicht unbedingt jedes Rennen gewinnen muss. Aber nach dem tollen Kampf mit Bernd Schneider habe ich wieder einmal gemerkt, dass Siegen wirklich süchtig machen kann. Ich freue mich auf den EuroSpeedway. Unser Auto sollte dort gut funktionieren, und wir Fahrer haben ja noch etwas gutzumachen aus dem vergangenen Jahr..."

Mattias Ekström (#9): "Ein Rennen am Geburtstag ist natürlich etwas ganz Besonderes obwohl ich nicht glaube, dass mir auf der Strecke irgend jemand auch nur eine Kleinigkeit schenken wird. Wir werden wie immer konzentriert arbeiten und versuchen, keine Fehler zu machen. Und gefeiert wird erst nach dem Rennen dann aber hoffentlich gleich doppelt."

Martin Tomczyk (#23): "Mir gefällt die Streckenführung in der Lausitz sehr gut, wir haben schon im vergangenen Jahr gesehen, dass unser Auto dort gut zurecht kommt. Der EuroSpeedway hat viele schnelle Kurven, die mir sehr gut liegen. Meine Schulter ist nach dem Unfall am Norisring wieder in Ordnung als einzige Erinnerung ist lediglich ein blauer Fleck geblieben."

Karl Wendlinger (#4): "Ich bin die Strecke in den vergangenen zwei Jahren auch gefahren und mag den Kurs gerne. Gerade die Kombination aus Oval und Infield gefällt mir sehr gut, weil der Innenraum ganz im Gegensatz zu vielen amerikanischen Rennstrecken wirklich anspruchsvoll ist."

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