Alesi zeigt es der jungen Garde und fährt auf Pole | DTM
2004-06-26 16:28:40

Alesi zeigt es der jungen Garde und fährt auf Pole

Alesi zeigt es der jungen Garde und fährt auf Pole

Der ehemalige Formel-1-Pilot Jean Alesi (AMG-Mercedes C-Klasse) fuhr im Qualifying zum fünften Lauf der DTM-Saison 2004 auf dem Norisring mit einer Zeit von 48,609 Sekunden souverän auf die Pole-Position. Mit 0,111 Sekunden Vorsprung sicherte er sich bei optimalen Wetterbedingungen vor seinen Markenkollegen Gary Paffett und Vorjahressieger Christijan Albers bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr Startplatz eins. Timo Scheider im Opel Vectra GTS V8 kämpfte sich auf dem 2,3 Kilometer kurzen Stadtkurs in 48,855 Sekunden in die zweite Startreihe. Der Däne Tom Kristensen steuerte seinen Audi A4 DTM hinter dem vierfachen DTM-Champion Bernd Schneider (AMG-Mercedes C-Klasse) auf Position sechs.

Für eine Überraschung sorgten Stefan Mücke (7. Platz) und Markus Winkelhock (10. Platz). Beide schafften in den Vorjahresfahrzeugen AMG-Mercedes CLK den Sprung unter die ersten Zehn. Große Enttäuschung herrschte dagegen beim Schweden Mattias Ekström (Audi A4 DTM). Der Führende der Gesamtwertung (punktgleich mit Christijan Albers) hatte im Qualifying einen schleichenden Plattfuß am rechten Hinterreifen und startet das Rennen am Sonntag hinter seinem Teamkollegen Christian Abt von Rang neun. Das ZDF berichtet ab 13.40 live vom fünften Meisterschaftslauf der DTM aus Nürnberg.

Jean Alesi (Mercedes-Benz): „Unser Auto war optimal auf diese Strecke abgestimmt. Auf meiner Super-Runde im Qualifying traf ich die Ideallinie perfekt. Die Pole-Position ist eine gute Ausgangslage für einen Sieg im Rennen. Auf dem Norisring fühle ich mich immer sehr wohl.”

Timo Scheider (Opel): „Ich bin mit meinem Startplatz in der zweiten Reihe sehr zufrieden. Mein Vectra lief ausgezeichnet. Dass ich in dieser Saison bei allen fünf Veranstaltungen in der Super-Pole war, führe ich vor allem darauf zurück, dass ich bei mir selbst etwas geändert habe. Ich arbeite seit sechs Monaten mit einem Coach für mentales Training. Dieser Mann hat es vollbracht, dass ich im Kopf weiß, was ich zu tun habe.“

Tom Kristensen (Audi): „Wegen der kurzen Strecke ist es sehr schwierig, die Bremsen und Reifen in nur einer Runde auf Temperatur zu bringen. Die Super- Pole-Runde war nicht perfekt. Vor allem in der S-Kurve habe ich Zeit verloren, weil die Vorderreifen noch nicht genügend Grip hatte. Aber wenigstens bin ich wieder da, wo ich gerne bin: in den Top Ten. Das Rennen ist sehr lang, und wir wissen, dass wir über die Distanz besser sind als auf einer einzelnen Runde."

Norbert Haug (Mercedes-Benz-Motorsportchef): „Kompliment an die HWA-Mannschaft und unsere beiden Privatteams. Der Norisring liegt unserem Auto ein klein wenig mehr als den anderen. Wir sind sehr gut im Topspeed und auf der Bremse. Wir haben das Rennen damit aber noch nicht gewonnen. Schön, wie Jean Alesi bewiesen hat, dass es die Alten immer noch können.”

Volker Strycek (Opel-Motorsportchef): „Timo Scheider fuhr heute auf den Punkt eine tolle schnelle Runde und in allen Sektoren seine persönliche Bestzeit. Obwohl die Teamleistung nicht optimal war, sind wir durch den vierten Startplatz im Rennen alle sehr motiviert. Ich hoffe, das unser Auto gut durch die erste Kurve kommt und wir eine gute Figur machen.”

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Wir sind heute mit der Strecke am wenigsten zurecht gekommen und werden uns überlegen, wie wir für das Rennen besser werden können. Schade für Mattias Ekström, dass er in dem entscheidenden Moment einen Reifenschaden hatte. Über die guten Leistungen von Tom Kristensen habe ich mich gefreut."

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