Alexander Wurz pilotiert Fans um den A1-Ring | DTM
2001-09-04 14:39:47

Alexander Wurz pilotiert Fans um den A1-Ring

Es ist eine Rückkehr auf Zeit. Beim achten Saisonlauf der DTM auf dem A1-Ring in Österreich sitzt ein alter Bekannter des Tourenwagensports wieder in einem DTM-Auto. Alexander Wurz, Testpilot bei McLaren-Mercedes, wird am Sonntag im Rahmenprogramm der DTM den Fans kräftig einheizen. Als Chauffeur im Renntaxi pilotiert der ehemalige ITC-Pilot Prominente und Zuschauer, die am Rennsonntag diese und weitere Mitfahrgelegenheiten im Abt-Audi und im Opel gewinnen können, um den Kurs.

Wenn man den Österreicher auf seine Zeit in der ITC 1996 (International Touringcar Championship) als Opel-Werkspilot anspricht, gerät er ins Schwärmen. „Die DTM ist ein Sport, der für den Normalverbraucher viel augenscheinlicher ist, viel offener ist. Man kann viel einfacher ins Fahrerlager gehen, man hat viel einfacher Kontakt zu den Fahrern. Es ist einfach eine familiärere Atmosphäre als bei den Formel 1-Rennen.“ Und wenn einer den Vergleich ziehen kann, dann Alexander Wurz. Mit der DTM verbindet der 27-jährige packenden Tourenwagensport. „Man berührt sich sehr oft, es gibt extrem viele Überholmanöver und das macht die DTM für Fahrer und Zuschauer so interessant.“

Wurz, der vor seiner Karriere im Motorsport auf nur zwei Rädern unterwegs war und 1986 BMX-Weltmeister und Vize-Europameister wurde, begann seine Karriere wie viele seiner Kollegen im Kartsport und wechselte nach zwei Jahren in die Formel Ford. Seine ersten Erfahrungen im Monoposti führten ihn auf seiner Karriereleiter in die Formel 3. Schon in seinem zweiten Jahr wurde er Vizemeister in der Deutschen Meisterschaft. Die Deutsche Formel-3-Meisterschaft, welche sich im Laufe der Jahre zu einer der wichtigsten im Formelsport entwickelt hat, brachte heutige Formel-1-Rennfahrer wie Michael Schumacher, Heinz-Harald Frentzen und auch Nick Heidfeld hervor – und eben auch Alexander Wurz. „Wer in der Formel 3 vorne mitfährt, ich sag mal bei den ersten fünf, sechs, der hat eine Berechtigung, ein professioneller Rennfahrer zu sein“, meint Wurz und ergänzt: „Dann ist es einfach Glückssache, ob man in die Formel 1 kommt.“

Neben der ITC, der Formel 3 und der Formel 1 ist Wurz schon fast alles gefahren was vier Räder hat. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat er ebenso bestritten wie den Langstreckenklassiker in Le Mans, den er auch gewinnen konnte. Vor seinem ersten Jahr in der Formel 1 bei Benetton ist er mit Mercedes-Benz in der FIA-GT-Meisterschaft erfolgreich unterwegs gewesen.

Auf die DTM in seiner Heimat Österreich freut er sich wahnsinnig, auch wenn die Fans „nicht ganz so temperamentvoll“ sind. Aber die richtigen Fans kommen gern an die Strecke weiß er und hofft, dass es bei der DTM auch so sein wird.

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