Alle Marken auf den ersten drei Plätzen | DTM
2003-06-07 16:50:19

Alle Marken auf den ersten drei Plätzen

Erstmals in der neuen Saison starten die drei DTM-Marken von den ersten drei Plätzen ins Rennen: Bernd Schneider holte sich mit einer Glanzleistung am Ende des spannenden Einzelzeitfahrens die Pole Position für den vierten Lauf der DTM auf dem EuroSpeedway Lausitz (Start 14 Uhr, live im ZDF ab 13.45 Uhr). Im AMG-Mercedes CLK distanzierte er auf dem 4,534 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs des Lausitzrings den Zweiten, Mattias Ekström (Abt-Audi TT-R) um ganze vier Zehntelsekunden. Als Dritter geht Peter Dumbreck im Opel Astra V8 Coupé ins Rennen. Ursprünglich war geplant, in die Streckenführung die überhöhte Kurve nach Start und Ziel (Turn 1) mit einzubeziehen. Nach Reifenschäden bei den Tests am gestrigen Freitag wurde jedoch vom DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) in Abstimmung mit den DTM-Marken und Reifenpartner Dunlop beschlossen, aus Sicherheitsgründen auf die aus den Vorjahren bekannte Variante des GP-Kurses zurückzugreifen.

Schneider: „Mein Auto war noch nie so gut“
„An diesem Wochenende läuft es für mich einfach perfekt“, sagte ein strahlender Bernd Schneider „Mein Auto war noch nie so gut. Zuletzt am Nürburgring war es genau umgekehrt, da passte gar nichts zusammen.“ In der Eifel hatte nach seinem zweiten Sieg in Folge Schneiders Teamkollege Christijan Albers die Führung an der Tabellenspitze übernommen. Der 24-Jährige, Neunter im Qualifying, konstatierte: „Ich habe es nicht geschafft, meine Reifen auf Temperatur zu bringen – und ein paar kleine Fehler gemacht.“ Mercedes-Sportchef Norbert Haug meinte: „Das neue Qualifying-Format, mit der Kombination aus drei gezeiteten Versuchen in der ersten Hälfte und dem Einzelzeitfahren der schnellsten Zehn in der zweiten, ist exzellent. Im ersten Teil lagen sieben Fahrer in drei Zehntelsekunden, und bei der Jagd nach der Pole Position hat man mal wieder gesehen, dass die Nerven eine Rolle spielen.“

Dumbreck: „Vom dritten Startplatz aus habe ich Chancen zu gewinnen“
Der Schotte Peter Dumbreck war mit seinem Opel Astra V8 Coupé als Dritter erneut schnellster Opel-Fahrer. „Ich freue mich sehr, denn es ist offensichtlich, dass wir der Spitze immer näher kommen“, sagte Dumbreck. „Allerdings ist da ein Fehler in der Reihenfolge, denn natürlich sollte ich ganz vorne stehen und Bernd als Dritter starten... das kriegen wir auch noch hin. Aber im Ernst: Man hat auch vom dritten Startplatz gute Chancen zu gewinnen.“ Opel-Sportchef Volker Strycek bilanzierte drei Astra unter den ersten Sechs, hinter Dumbreck wurde Timo Scheider Fünfter und Alain Menu Sechster: „Wir waren gut vorbereitet für die Streckenvariante mit Turn 1, aber die Sicherheit hat oberste Priorität, deshalb tragen wir alle die Entscheidung, und bitten auch die Fans um Verständnis“, so Strycek. „Ich bin mit unserer Performance zufrieden. Seit unserem Sieg beim 24-Stunden-Rennen vergangene Woche auf dem Nürburgring ist bei uns der Knoten geplatzt.“

Ekström: „Ich bin zufrieden, Bernd war nicht zu knacken“
In der Mannschaft von Abt Sportsline hat sich in den ersten drei Rennen der Schwede Mattias Ekström als feste Größe etabliert. Der 24-Jährige überzeugte im Abt-Audi TT-R auch auf dem Lausitzring mit einer fehlerfreien Runde im Einzelzeitfahren. „Ich bin zufrieden, denn Bernd war heute wirklich nicht zu knacken“, sagte Ekström. Abt Sportsline tritt mit vier statt der gewohnten sechs Autos an, nachdem Champion Laurent Aiello und Christian Abt ihre Rennautos bei Kollisionen am Testtag so stark beschädigt hatten, dass sie an der Rennstrecke nicht repariert werden konnten. Nach einem teaminternen Autotausch starten die beiden in den Abt-Audi TT-R ihrer Teamkollegen Martin Tomczyk und Peter Terting. „Mir tut das persönlich sehr Leid, dass zwei unserer Fahrer nicht starten können“, sagte Teamchef Hans-Jürgen Abt. „Aber wir haben nach der Situation in der Meisterschaft entschieden.“

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