Am A1-Ring hat Abt Sportsline den ersten "Matchball" zum Titel | DTM
2002-09-05 12:57:39

Am A1-Ring hat Abt Sportsline den ersten "Matchball" zum Titel

Das Gastspiel der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) in Österreich am nächsten Wochenende ist für Abt Sportsline gleich aus zwei Gründen ein Höhepunkt der Saison. Am A1-Ring hat Abt Pilot Laurent Aiello den ersten "Matchball" in Sachen Meisterschaft: Holt der Franzose am Sonntag zwei Punkte mehr als Bernd Schneider, so ist der Titelverteidiger aus dem Mercedes-Lager entthront, und Laurent Aiello neuer DTM-Champion. Nicht minder aufregend ist das Rennen für Karl Wendlinger: Der gebürtige Kufsteiner fiebert seinem Heimspiel lange entgegen und will in Spielberg aufs Podium fahren.

Hans-Jürgen Abt ist kein Freund von Rechenspielchen. "Wir haben uns in der Sommerpause optimal auf das Rennen in Österreich vorbereitet, waren zwei Tage zum Testen in Italien und werden das Wochenende so konzentriert wie immer angehen – ohne irgendwelche Spielereien am Taschenrechner", erklärt der Teamchef.
Fakt ist: Holt Laurent Aiello am Wochenende zwei Punkte mehr als Bernd Schneider, geht der DTM-Titel 2002 nach Kempten ins Allgäu.

Für Abt Sportsline wäre es der größte Erfolg in der gut 100 Jahre alten Geschichte des Familienunternehmens. Nach dem Gewinn der STW-Meisterschaft durch Christian Abt im Jahr 1999 hatte sich die Mannschaft als Privatteam auf das "Abenteuer DTM" eingelassen, musste dafür in der ersten Saison viel Lehrgeld zahlen und erzielte im Premierenjahr lediglich Achtungserfolge. Doch schon in der Saison 2001 deuteten Aiello und Abt Sportsline mit zwei Siegen ihre Titelambitionen an. Mit bisher vier Siegen in den ersten sieben Rennen untermauerte Laurent Aiello diesen Anspruch im dritten Jahr der neuen DTM deutlich.

Lokalmatador Karl Wendlinger kommt mit ganz anderen Erwartungen nach Spielberg: Nach einer bisher eher durchwachsenen Saison, in der der ehemalige Formel 1-Pilot zwar immer seine Klasse bewies, aber am Renntag oft vom Pech verfolgt war, hofft Wendlinger auf den Durchbruch beim Heimspiel. Auf den oft zitierten "Heimvorteil" kann sich Wendlinger freilich nicht verlassen: Der einzige Österreicher im 21 Mann starken Fahrerfeld hat nur zwei Rennen in seiner Karriere auf dem A1-Ring bestritten.

Neben den beiden Protagonisten Aiello und Wendlinger kommt Abt Sportsline mit drei weiteren Eisen im Feuer nach Spielberg: Mattias Ekström will sich den zweiten Meisterschaftsrang von Champion Bernd Schneider zurückholen. Christian Abt, der mit seinem berühmten Kämpferherz in dieser Saison schon zweimal den zweiten Platz eroberte, ist ebenfalls immer für einen Sieg gut. Und last but not least Junior Martin Tomczyk, der nach Platz fünf auf dem Nürburgring jetzt noch mehr will...

Egal, ob Abt, Aiello, Ekström, Tomczyk oder Wendlinger – die Abt Piloten wollen in Österreich auch eine beeindruckende Serie fortsetzen: Bei jedem Rennen dieser Saison stand mindestens ein Pilot des Kemptener Rennstalls auf dem Podium.

Karl Wendlinger: "Für mich ist es das wichtigste Rennen der Saison. Zum einen, weil ein Heimrennen vor toller Kulisse immer etwas besonderes ist. Und zweitens, weil ich endlich wieder ein Spitzenresultat herausfahren möchte – das ist mir ja in der letzten Zeit leider versagt geblieben. Ich werde wie schon in allen Rennen zuvor von der ersten Trainingssitzung an das Beste geben und mich nicht verrückt machen lassen: Ruhig bleiben und hart arbeiten – das hat sich noch immer bewährt."

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