Analyse: So schnitten die DTM-Neulinge ab | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-04-20 20:02:49

Analyse: So schnitten die DTM-Neulinge ab

Analyse: So schnitten die DTM-Neulinge ab

Der Saisonauftakt der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg begann turbulent, verlief spannend und endete mit einigen faustdicken Überraschungen. Grund genug, die Leistung der DTM-Neulinge mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Jamie Green ging von Position drei aus ins Rennen und büßte auf dem Weg in die erste Kurve nach dem Start nur eine Position ein. Als Vierter betonierte Green seinen Platz in der Spitzengruppe. Sieben Runden vor Rennende wurde es für den Briten spannend. Im Duell gegen den amtierenden Champion Ekström zog Green nach mehreren Positionswechseln den Kürzeren und rutschte in der Sachskurve ins Kiesbett. „Es war ein Rennen mit vielen Zwischenfällen - ich habe viel für die nächsten DTM-Rennen gelernt“, kommentierte er später knapp. Ergebnis: Platz sechs.

Mika Häkkinen umschiffte geschickt den Startcrash in der ersten Kurve, profitierte sogar von ihm: Von Platz 15 aus gestartet war der zweifache Formel-1-Weltmeister nach Runde eins bereits Elfter. Nach einer Überschreitung des Speed-Limits in der Boxengasse handelte sich der Finne in Runde elf eine Durchfahrtsstrafe ein. Im weiteren Rennverlauf ging es für Häkkinen schrittweise nach vorne. Ergebnis: Platz acht.

LFrank Stippler war einer der Verlierer des Unfalls unmittelbar nach dem Start und büßte von 13 gestartet mehrere Positionen ein. Mit einem in Rechtskurven untersteuernden Audi A4 DTM fuhr Stippler bei seinem ersten DTM-Einsatz ein eher unauffälliges Rennen. Sein Fazit: „Fahrerisch bin ich zufrieden, denn ich habe kaum Fehler gemacht.“ Ergebnis: Platz zehn.

Allan McNish hatte nach eigenen Aussagen ein „unterhaltsames Rennen“. Dem Unheil der ersten Kurve wich der Routinier aus und gewann fünf Positionen von 14 auf neun. Im Rennen konnte sich der Schotte gut behaupten und büßte erst in der Schlussphase des Rennens Positionen ein. „Der letzte Satz Reifen hatte kaum Grip, ich konnte vor den Kurven nicht mehr so spät bremsen“, kommentierte er nach dem Rennen. Ergebnis: Platz elf.

Bruno Spengler erhielt bereits nach dem Start eine Dämpfer: Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts. Der Start war schlussendlich so gut, dass sich der junge Kanadier nach der ersten Kurve bereits auf Position sieben fand. In Runde 20 kollidierte er mit dem Opel-Fahrer Marcel Fässler, der sich in Folge der Berührung mit dem Franco-Kanadier drehte. Ergebnis: Platz zwölf.

Pierre Kaffer startete von Platz 18 aus in das Rennen und reihte sich nach dem Startgerangel auf Platz 14 wieder ein. Der Wahl-Schweizer absolvierte zwei problemlose Boxenstopps in den Runden zehn und 20. In Runde 28 kollidierte er im Zweikampf mit Stefan Mücke, was einen Schaden an der Aufhängung vorne links an seinem Audi A4 DTM zur Folge hatte. „In der DTM geht es wirklich beinhart zur Sache, manchmal auch ein bisschen zu hart“, so Kaffer. Ergebnis: Platz 13.

Alexandros Margaritis hatte ein kurzes Debüt in die DTM. In Runde sieben fuhr Heinz-Harald Frentzen auf die AMG-Mercedes C-Klasse des Griechen auf. Mit einer stark beschädigten Heckpartie fuhr der Fahrer des privaten Teams Mücke Motorsport noch einige Runden, ehe er aufgab. „Das Auto war so beschädigt, dass es keinen Sinn mehr gemacht hat, noch weiter zu fahren“, so Margaritis nach dem Rennen. Ergebnis: Platz 15

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen