Anspruchsvolles Terrain in der Lausitz | DTM
2006-04-28 14:32:47

Anspruchsvolles Terrain in der Lausitz

Anspruchsvolles Terrain in der Lausitz

Wenn für die 20 DTM-Piloten am kommenden Sonntag der Start auf dem EuroSpeedway freigegeben wird, liegen zwei besonders arbeitsintensive Tage hinter ihnen und ihren Einsatzteams. Denn Tabellenführer Bernd Schneider (Vodafone AMGMercedes) und seine Kollegen erwartet beim zweiten Lauf der DTM 2006 eine Strecke mit vielen Eigenheiten: Das abwechslungsreiche Layout des Kurses und sein anspruchsvoller Belag sorgen dafür, dass der Weg zum perfekten Set-up unter ganz besonderen Vorzeichen steht. Bei einem Starterfeld, das schon beim Saisonauftakt in Hockenheim mit größter Ausgeglichenheit überzeugte, sind die Piloten, ihre Renningenieuere und die Reifentechniker des Dunlop-Renndienstes auf eine noch bessere Zusammenarbeit angewiesen. Denn nur, wer für seinen 500-PS-Boliden ein perfektes Set-up erarbeitet hat, holt auf dem EuroSpeedway die entscheidenden Zehntel- und Hundertstelsekunden.

Auf das Rennen in der Lausitz freuen sich all jene im DTM-Tross, die ihren Arbeitsplatz in der Boxengasse haben. Rennteams, Piloten und auch ihr exklusiver Reifenausstatter Dunlop finden auf dem Speedway nach amerikanischem Vorbild mehr Platz als auf anderen Rennstrecken vor. Das gilt im geräumigen Fahrerlager, den extragroßen Boxen und der überbreiten Boxengasse gleichermaßen. Der Eindruck der unbegrenzten Möglichkeiten endet allerdings abrupt, wenn sich die DTM-Boliden auf die Strecke begeben. Denn der Freiheit in Sachen Fahrzeug-Abstimmung sind im brandenburgischen Kohlerevier enge Grenzen gesteckt. Der Asphalt auf dem EuroSpeedway ist bekanntermaßen extra-rutschig und verlangt deshalb eine besonders sorgfältige Abstimmung. Schließlich ist die einzige Verbindung zwischen Fahrzeug und Untergrund eine Kontaktzone, die kaum größer als eine Postkarte ist: die Lauffläche der Reifen, die mit möglichst viel Biss in den Asphalt greifen soll, um die enorme Kraftentfaltung der DTM-Fahrzeuge auf die Strecke zu bringen. Wer dabei patzt, dem droht als Fahrer die Höchststrafe, denn rutschende Rennreifen bedeuten puren Zeitverlust. Dies gilt beim Hineinbremsen in die Kurve ebenso, wie beim Herausbeschleunigen. Gerade, wenn sich die Reifen in der Vollgas-Phase am Kurvenende nicht im Untergrund festkrallen können, drohen durchdrehende Räder. Die Folge ist ein unerwünschtes Aufheizen der Reifen-Lauffläche. Denn so wichtig die korrekte Temperatur für die Arbeit des gesamten Pneus ist, so wenig nutzt es dem Rennfahrer, wenn nur die oberste Schicht des Reifens erhitzt wird. Dann nämlich ist überproportionaler Verschleiß programmiert und die Phase, in der die Slicks ihr höchstes Leistungspotenzial entfalten, schrumpft deutlich. Auf dem EuroSpeedway mit seinem kurvenreichen Infield kommt dem eine besondere Bedeutung zu. Auf die relativ lange Gerade folgen nach der Einfahrt ins Streckeninnere des 3,442-Kilometer-Kurses vier reinrassige 180-Grad-Kehren, insgesamt wird ein Dutzend, meist mittelschneller Kurven absolviert. Da ist leicht auszurechnen, dass ein Pilot, der in jeder Kurve auch nur einen halben Meter verliert, schnell nach hinten durchgereicht wird.

Dunlop SP Sport Maxx ist die Konstante im Renn-Set-up
Bei der Konstruktion der aktuellen, leicht modifizierten Generation des Dunlop SP Sport Maxx in der exklusiven DTM-Spezifikation wurde wie bei seinem Vorgänger berücksichtigt, dass der Rennreifen der DTM auf unterschiedlichsten Strecken funktionieren muss. Die winklige Kurzanbindung des Nürburgrings steht ebenso auf dem Programm, wie der Top-Speed-Stadtkurs in Nürnberg. Die Oberflächenverhältnisse reichen von extrarau, wie im niederländischen Seebad Zandvoort bis hin zu extraglatt, wie eben am EuroSpeedway. Temperaturen von wenigen Grad über Null bis zu mehr als 40 Grad müssen von den Slicks toleriert werden. Den Teams stehen eine Reihe von Variablen zur Verfügung, um die optimale Balance zwischen Fahrzeug und Reifen herzustellen: Sturz- und Abtriebswerte können ebenso angepasst werden, wie Luftdruck oder Vorheiztemperatur der Rennpneus. Die Experten von Dunlop beraten ihre Top-Speed-Kunden aus der DTM dabei intensiv, um diese Parameter optimal auf den individuellen Fahrstil des Piloten und die Besonderheiten des Fahrzeuges abzustimmen.

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