Aston-Martin-Chef bekräftigt DTM-Engagement | DTM
2019-09-13 15:30:00

Aston-Martin-Chef bekräftigt DTM-Engagement

Aston-Martin-Chef bekräftigt DTM-Engagement

Dr. Andy Palmer, CEO der Aston Martin Group, hat am Freitag der DTM am Nürburgring einen Besuch abgestattet. Der Anlass: Die Ankündigung des neuen Vantage-Markenpokals des britischen Luxusherstellers für das Jahr 2020. Der Ingenieur sprach aber auch mit Stolz über die durchaus erfolgreiche Debütsaison der Marke in der DTM und bestätigte das Engagement in der Serie für die Zukunft.

Für R-Motorsport, das Schweizer Rennteam, das den Vantage DTM unter Lizenz von Aston Martin einsetzt, ist 2019 ein turbulentes Jahr. Wie berichtet stellten die Schweizer das DTM-Projekt mit vier Autos in nur etwa 100 Tagen auf die Beine, eine beachtliche Leistung, und hat ein respektables Einsatzteam formiert, dass es zunehmend mit Audi und BMW, den festen Größen in der DTM, aufnehmen kann.

„Meine Ansage an das Team war: ‚Blamiert uns nicht‘“, gibt Palmer in einem offenen Gespräch zu. „Ich weiß, wie schwierig diese Serie ist, und viele haben mich gewarnt, dass man die DTM nicht unterschätzen darf. Es ist eine gigantische Serie: Man muss sich nur ansehen, wie viele Formel-1-Fahrer schon DTM gefahren sind.“

Einer von diesen Fahrern, Paul Di Resta, führt das Vier-Fahrer-Team an. Ein Rennsieger und Champion, dessen bisherige Leistungen zeigen, wie schwierig es war, ein Auto zu bauen, das es gegen den BMW M4 und den Audi RS 5 DTM aufnehmen kann.

„Ich hatte leichte Angst, dass wir hinten rumfahren würden“, fährt Palmer fort, „aber wir haben recht gut abgeschnitten. Wir haben Punkte eingefahren und Paul hat bereits in unserem ersten Rennen geführt. Wir wissen, dass man im ersten Jahr keine Rennen gewinnt, man braucht Geduld. Die Jungs lernen, auch von ihren Fehlern, und genau so soll es auch sein.“

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit, ist Aston's erste DTM-Saison vielversprechend verlaufen

 

Für eine Luxusmarke, die sich ihren sportlichen Ruf im GT-Bereich erarbeitet hat, mag die Entscheidung für die DTM ungewöhnlich gewirkt haben. Der Wettbewerb ist ja brutal und das Umfeld vielleicht nicht sofort naheliegend.

„Manche waren überrascht, dass wir uns zu diesem Schritt entschieden haben“, gibt Palmer zu. „Aber die Ausstrahlung der DTM in Deutschland ist enorm. Außerdem strebt die DTM ja eine Internationalisierung an, was die Teilnahme in der Serie interessant macht.“

Während Palmer zugibt, dass Aston Martin sich selbst keine Frist gesetzt hat, bis wann es auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sein will, macht er keinen Hehl aus seiner Erwartung, dass R-Motorsport im Laufe der nächsten Jahren die Performance steigern wird.

„Wir haben weder eine Mindest- noch eine maximale Dauer für dieses Projekt definiert“, sagt er. „Wir wollen aus den Anfangsschwierigkeiten in diesem Jahr lernen, dann hoffentlich mindestens gelegentlich um Podiumsplätze mitfahren, und, bei einem Dreijahresprogramm, im dritten Jahr hoffentlich wettbewerbsfähig sein.“

Palmer (2. v. r.) zeigt sich angesichts des Potenzials zuversichtlich

 

 

Tickets 2020

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2020 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM YouTube

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen