Audi dominiert Sonntags-Zeittraining in Brands Hatch | DTM
2019-08-11 11:15:00

Audi dominiert Sonntags-Zeittraining in Brands Hatch

Audi dominiert Sonntags-Zeittraining in Brands Hatch

Mit einer in der DTM doch eher seltenen Dominanz belegten die acht Audi-Fahrer die ersten acht Positionen im Zeittraining für das Sonntagsrennen der DTM auf der Strecke von Brands Hatch. Der Führende der Fahrerwertung, René Rast, fügte seinem Punktekonto weitere drei Zähler hinzu, indem er sich die Pole-Position sicherte. Der Rest des Feldes hatte mindestens drei Zehntelsekunden Rückstand.

Bei den wechselnden Bedingungen im gestrigen Zeittraining waren die Verhältnisse im Feld zwischen Aston Martin, Audi und BMW, den teilnehmenden Marken in der diesjährigen DTM, schön ausgeglichen. Heute, auf komplett trockenem Geläuf und bei einem leichten Wind, war das Bild komplett anders: Die Audi-Fahrer dominierten auf der legendären Grand-Prix-Strecke in der Grafschaft Kent.

Nach den ersten schnellen Runden belegten die Audi-Fahrer mit den sechs Werksautos sowie den zwei Fahrzeugen des WRT-Privatteams – das Auto von Pietro Fittipaldi war nach einer Nachtschicht des belgischen Teams wieder fahrbereit – bereits geschlossen die vorderen Positionen auf den Monitoren der Zeitnahme, angeführt von René Rast. Beim zweiten Anlauf war Rast dann nochmals eine halbe Sekunde schneller und sicherte sich mit der Rundenzeit von 1:15,134 Minuten die Pole-Position.

„Ein perfektes Qualifying“, sagte ein zufriedener Rast anschließend. „Ich war zu keinem Zeitpunkt schlechter als Erster, das war wirklich perfekt. Bereits nach dem ersten Anlauf hatte ich ein gutes Gefühl und das Auto war einfach hervorragend. Ich habe eine perfekte Runde hinbekommen, also bislang ein rundum gelungener Tag.“

Loïc Duval fuhr auf Platz zwei, es folgten Robin Frijns, Jamie Green, Mike Rockenfeller, Nico Müller sowie das WRT-Duo Pietro Fittipaldi und Jonathan Aberdein. Damit belegte die Ingolstädter Marke geschlossen die ersten acht Positionen.

Sogar Audi-Sportchef Dieter Gass zeigte sich überrascht: „Alle waren heute langsamer als gestern, aber wir waren sogar etwas schneller. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz, was da genau passiert ist, aber es ist besser, nicht zu verstehen, warum man vorne steht, denn nicht zu verstehen, warum man hinten ist. Jetzt müssen wir die Strategie gut hinbekommen. Fürs Rennen sieht es ganz ordentlich aus.“

 

Der Österreicher Philipp Eng belegte Rang neun und war damit der einzige BMW-Fahrer in den Top Ten. „Ich bin etwas überrascht, dass wir so weit hinten stehen“, gab er zu. „Mein Auto fühlte sich sehr gut an, daher verstehe ich nicht ganz, warum der beste BMW nur auf Platz neun steht. Aber ich glaube, dass wir im Rennen ganz gut nach vorne fahren können.“

Daniel Juncadella komplettierte im bestplatzierten R-Motorsport-Aston-Martin die Top Ten.

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