Auer verlor Seitenfenster und stieß mit einem Vogel zusammen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-05-05 21:45:00

Auer verlor Seitenfenster und stieß mit einem Vogel zusammen

Auer verlor Seitenfenster und stieß mit einem Vogel zusammen

Seine Miene war nicht deckungsgleich mit seinen Worten. Ungewohnt ernst hatte Lucas Auer bei der Siegerehrung auf dem Podium gestanden. Nach seinem Auftakterfolg im Vorjahr belegte der Österreicher am Samstag im ersten Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg einen guten zweiten Platz. „Ich bin happy. Es war ein spektakuläres Rennen. Speziell am Anfang ist es rundgegangen“, sagte „Luggi“, wo er federführend für zeichnete. „Ich wollte Vollgas geben und nach vorne schauen. Und das habe ich gemacht. Ich bin gefahren, als ob mir die Reifen egal wären.“

Mit erstklassigen Manövern ließ der nach dem Qualifying viertplatzierte Auer zunächst Timo Glock und dann Marco Wittmann hinter sich. Von Runde vier bis Runde 16 führte er das Feld an. Ab Runde 24 reihte er sich im Boxenstopp bereinigten Feld hinter dem späteren Sieger Gary Paffett als Zweiter ein. „Bis zum Boxenstopp war es eine Traumvorstellung. Hätte ich mich danach direkt auf Gary fokussieren können, dann wäre es kein Problem gewesen. Aber, ich bin rausgekommen und musste nach hinten schauen.“ Denn da kam Glock herangerauscht, denn er in einem harten Fight Rad-an-Rad besiegte. „Er hat mich heute genervt“, sagte Glock mit einem Augenzwinkern.

Schon vor dem Start hatte es für Auer Aufregung gegeben. Wegen Verstoßes gegen Artikel 45.3.1, verbotenes Equipment in der Startaufstellung, gab es eine Untersuchung der Rennleitung. Erst nach dem Rennen kam der Urteilsspruch: 1.000 Euro Geldstrafe. Auers Team hatte ein Kühlgebläse in die Startaufstellung mitgebracht. Allerdings nicht benutzt, so dass es keinen Wettbewerbsvorteil gab. „Mir sind so viele Sachen heute passiert“, sagte Auer später lachend. In der Mitte des Rennens flog ihm ein Vogel gegen seinen orangefarbenen Silberpfeil. „Ich habe ihn kommen sehen, ich konnte ausweichen, aber der Vogel ist auch ausgewichen. Da sind wir erst recht zusammengekommen.“

Über einen längeren Zeitraum fuhr Auer auch ohne Seitenfenster auf der Fahrerseite. „Es ist kühler geworden, was fein war. Aber, ich habe das gar nicht so mitbekommen“, wich Auer bei der Frage, wie es passiert sei, ein wenig aus.

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