Bereit für die DTM-Mutprobe in Donington | DTM
2002-05-15 11:31:53

Bereit für die DTM-Mutprobe in Donington

Der dritte Lauf der DTM verlangt von den Piloten neben einem perfekt abgestimmten Auto vor allem eine große Portion Mut: Der 4,023 Kilometer lange Kurs in Donington mit seinen flüssigen Kurven sowie Bergauf- und Bergab-Passagen gilt als eine der schnellsten Strecken im DTM-Kalender überhaupt. Das Team Abt Sportsline will seine Erfolgsserie, die mit zwei Doppelsiegen in Folge begonnen hat, auf der Insel fortsetzen.

"Für uns ist jeder Sieg in einem Rennen noch wie der Gewinn der Meisterschaft", erklärt Hans-Jürgen Abt. Vor dem ersten Gastspiel der neuen DTM in Donington bremst der Teamchef aber auch überzogene Erwartungen an seine Mannschaft. "Die Strecken in Hockenheim und Zolder haben unserem TT-R sehr gut gelegen, in Belgien hat sicherlich auch das Wetter eine Rolle gespielt. Aber ich bin mir sicher, dass unsere Konkurrenten das nicht auf sich sitzen lassen und in Donington mit ganzer Kraft angreifen werden. Ein Hattrick mit drei Siegen wird unheimlich schwer."

Der Kurs bei Nottingham ist für die Abt Piloten kein Neuland: Christian Abt (1997 in der RAC Tourist Trophy), Laurent Aiello (1999 in der Britische Tourenwagen-Meisterschaft), Mattias Ekström (1995 in der Formel Opel-Schule) und Karl Wendlinger (1993 in der Formel 1) haben bereits Rennen in Donington absolviert. Martin Tomczyk wählt in diesen Tagen seine ganz eigene Art der Vorbereitung: Der Youngster des Teams Abt Sportsline lernt die Strecke mit Computerspielen des Partners PlayStation kennen.

"Ich kenne die Strecke in Donington zwar nur von meiner PlayStation2, aber ich bin mir sicher, dass sie mir gut liegt", so der Rosenheimer. "Sie hat viele schnelle Passagen und harte Bremspunkte – so etwas mag ich gerne."

Der erste Auftritt der neuen DTM auf der Insel ist auch eine logistische Herausforderung an die Teams. Schon am Dienstag machen sich die vier gelb-blauen Trucks von Abt Sportsline mit den fünf Abt-Audi TT-R und Renntaxi auf den Weg von Kempten ins belgische Oostende, wo die Fähre nach Ramsgate ablegt. Die gesamte Mechaniker-Mannschaft fliegt am Donnerstagmorgen hinterher und beginnt wie gewohnt am Nachmittag mit den Vorbereitungen der Fahrzeuge an der Rennstrecke.

"In Donington habe ich meine ersten Rennkilometer außerhalb von Schweden absolviert: Ich habe 1995 an einer Schule in der Formel Opel teilgenommen und bin mindestens 200 Runden in Donington gefahren – Erfahrung habe ich also genug", so Mattias Ekström. Die Strecke mag ich gerne, weil sie viele schnelle Kurven hat und nicht so eng ist wie der Kurs in Zolder. Mein Ziel ist klar: Bis Samstagnachmittag kämpfe ich um die Spitze, im Rennen am Sonntag zählen dann nur noch Punkte und ein optimales Ergebnis für das Team."

Vor dem dritten Saisonlauf führen Laurent Aiello und Mattias Ekström die Fahrertabelle der DTM an, in der Teamwertung führt nach den zwei Doppelsiegen in Hockenheim und Zolder ebenfalls die Mannschaft von Abt Sportsline.

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