Bernd Schneider holt die erste Pole Position der Saison | DTM
2003-04-26 16:08:35

Bernd Schneider holt die erste Pole Position der Saison

Schnellster im ersten Qualifying der Saison war Bernd Schneider. Der Mercedes-Benz-Fahrer fuhr auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in 1.35,141 Minuten die Bestzeit, und nimmt das morgige Rennen (Start 14 Uhr, Sendebeginn im ZDF 13.45 Uhr) von Startplatz eins in Angriff. Überraschend auf Platz zwei qualifizierte sich Audi-Junior Martin Tomczyk. Der Schweizer Marcel Fässler (Mercedes-Benz) und der amtierende Meister Laurent Aiello im Abt-Audi TT-R komplettieren die ersten zwei Reihen in der Startaufstellung. Die Opel-Fahrer Manuel Reuter und Peter Dumbreck platzierten ihre brandneuen Opel Astra V8 Coupé ebenfalls in den Top Ten.

Der neue Qualifying-Modus erwies sich als äußerst spannend. Dem etwa 30-minütigen Zeittraining für alle Fahrer folgte das Einzelzeitfahren um die "Super-Pole" der schnellsten Zehn. Im Verlauf des Zeittrainings fing es leicht an zu regnen, trocknete in der Schlussphase jedoch wieder ab. Davon profitierten zuletzt einige Fahrer, die ihre neun erlaubten Runden noch nicht absolviert hatten. Darunter auch Laurent Aiello, der in letzter Minute die schnellste Zeit fuhr und damit als Letzter zur Super-Pole startete. Im Einzelzeitfahren kostete Aiello ein Verbremser eine Spitzenposition, er wurde am Ende Vierter.

Pole-Mann Schneider: "Muss alles geben, keine Sicherheit einbauen"
Bernd Schneider überzeugte mit einer fehlerfreien Runde. "Ich mag die neue Form des Qualifyings, denn so kann ich mich ganz auf mich und mein Auto konzentrieren. Man muss alles geben und darf keine Sicherheit einbauen", sagte Schneider. "Ich bin froh, dass Laurent einen Fehler in seiner Runde hatte, denn er war im Motodrom eine halbe Sekunde schneller als ich." Auch Mercedes-Benz-Sportchef Norbert Haug ist vom neuen Modus überzeugt: "Diese Version könnte eine schöne Anregung für die Formel 1 sein." Er bilanzierte: "Der Wettbewerb stimmt und im Fahrerlager haben schon Tausende von Fans die DTM genossen."

Junior Tomczyk: "Rennen ruhig angehen und fehlerfrei zu Ende fahren"
Der 21-jährige Martin Tomczyk, in dieser Saison neben DTM-Neuling Peter Terting (19) Audi-Junior, war als bester Abt-Fahrer Zweiter. "Ich freue mich sehr, dass ich diese Runde heute so hingekriegt habe und werde mir jetzt eine Strategie für das morgige Rennen überlegen. Ich möchte es ruhig angehen und am besten ebenso fehlerfrei zu Ende fahren wie meine schnellste Runde heute", sagte der Rosenheimer. Sein Teamchef Hans-Jürgen Abt war ebenfalls zufrieden: "Fünf Abt-Audi unter den ersten Zehn, diese Bilanz kann sich sehen lassen. Gratulation an Martin, der im Gegensatz zu unseren anderen Fahrern eine fehlerfreie Runde hingelegt hat."

Manuel Reuter: "Ich glaube an die neue Technik-Mannschaft"
Von den Opel-Fahrern hatten Neuzugang Peter Dumbreck (GB) sowie Manuel Reuter den Einzug in die Super-Pole geschafft, dabei musste Reuter als Erster auf die Strecke. "Es war nach dem Regen zuvor schwer zu beurteilen, wie viel Grip da sein würde, daher war ich vorsichtig. Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem Startplatz, denn unsere Autos sind ja absolut neu und dafür liefen sie sehr, sehr gut. Ich glaube an unsere neue Technik-Mannschaft und weiß: Wir liegen optimal im Zeitplan, und wir werden es packen." Opel-Sportchef Volker Strycek scherzte: "Dafür dass die Autos praktisch noch warm vom Lackieren hierher kamen, sind sie schon über alle Maßen gut gelaufen."

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