Brünn: Die Analyse - Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-06-08 11:43:28

Brünn: Die Analyse - Teil 2

Brünn: Die Analyse - Teil 2

Beim vierten DTM-Saisonlauf im tschechischen Brünn feierte Audi mit Sieger Mattias Ekström und dem zweitplatzierten Tom Kristensen einen souveränen Doppelsieg. Hinter dem Audi-Duo kam Heinz-Harald Frentzen im Opel als Dritter über die Ziellinie und sicherte den Rüsselsheimern den ersten Podestplatz der Saison. Für den ehemaligen Formel-1-Fahrer war es zudem das beste Ergebnis in 15 DTM-Rennen. Hinter den drei Erstplatzierten kämpfte die versammelte Konkurrenz ebenfalls um Punkte und Platzierungen. dtm.de hat die Leistung der Fahrer und Teams unter die Lupe genommen:

Bruno Spengler: Nach dem Qualifying war der Franko-Kanadier enttäuscht: Nur Startplatz 18. Die Tests am Freitag stimmten ihn für das Rennen aber zuversichtlich und er sollte nicht irren: Auf der langen Berg- und Talbahn in Brünn fuhr er bis auf Platz elf vor, machte sieben Positionen gut. Mit etwas mehr Glück wäre ein Platz in den Top 10 drin gewesen.
Note 3

Pierre Kaffer: Die Chancen auf ein gutes Rennergebnis waren für Pierre Kaffer bereits in der ersten Runde vorüber: Beim Duell Fässler gegen Schneider drehte sich der Schweizer direkt vor Kaffer. Dadurch verlor der Burgbohler einige Positionen. Im weiteren Rennverlauf der 28-Jährige von Platz 15 bis auf Rang zwölf vorfahren.
Note 3

LMika Häkkinen: An Motivation hat es dem Finnen nicht gemangelt: Nach dem Qualifying war der Sensationssieger von Spa Achter, in der Super-Pole verbesserte er sich um weitere drei Positionen auf Rang fünf. Der Start war gut, doch nach drei Runden steuerte er mit einem Reifenschaden unplanmäßig die Box an.
Note 3

Martin Tomczyk: Das Pech ließ Martin Tomczyk an diesem Wochenende nicht los: Nach Platz zehn im Qualifying musste er in der Super-Pole als Erster ran. Unglücklich, denn nach dem Regenschauer hatte er wohl die schlechtesten Streckenbedingungen im Vergleich zur Konkurrenz: Startplatz zehn, mehr war nicht drin. Im Rennen ließ sich bei seinem ersten Boxenstopp die Radmutter nicht richtig aufziehen und er musste nach einer Runde erneut die Box ansteuern. Einsam drehte der Rosenheimer seine Runden. Im 25. Umlauf markierte er mit 1:54,786 Minuten die schnellste Rennrunde.
Note 3

Marcel Fässler: Nach acht Mal Super-Pole in Folge war Marcel Fässler in Brünn zum ersten Mal Zuschauer im Kampf um die Startplätze eins bis zehn. Als 14. im Qualifying verpasste er das Einzelzeitfahren klar. An eine Positionsverbesserung war nach der ersten Rennrunde nicht mehr zu denken. Er kollidierte mit Bernd Schneider und fiel an das Ende des Feldes zurück. Im Zweikampf mit Margaritis handelte sich der Schweizer noch einen Reifenschaden ein und musste einen zusätzlichen Boxenstopp absolvieren. Am Ende belegte Fässler Platz 15.
Note 4

Laurent Aiello: Was im Qualifying möglich ist haben Heinz-Harald Frentzen und Manuel Reuter vorgemacht – Aiello konnte nicht alles aus seinem Vectra herausholen und wurde 17. Im Rennen hatte Aiello einen Reifenschaden hinten links bei dem die Karosserie Schaden genommen hatte. Der neue Satz Reifen schliff anschließend am Radhaus und das Handling des Wagens verschlechterte sich. Nach dem der DTM-Champion von 2002 in Spa die ersten Punkte der Saison gesammelt hat blieb er als 17 dieses Mal ohne Zähler.
Note 4

Alexandros Margaritis: Dass es die Vorjahreswagen auf dem Kurs in Brünn nicht leicht haben würden, zeigte das Qualifying am Samstag. Zum ersten Mal schaffte es in dieser Saison kein Vorjahreswagen in die Super-Pole. Der Rückstand von Margaritis auf die Bestzeit war deutlich: Fast zwei Sekunden fehlten dem Griechen als 20. auf Platz eins. Im Rennen musste Margaritis auf Rang 13 liegend nach der Kollision mit Fässler die Box ansteuern und gab dort auf.
Note 4

RManuel Reuter: Am Samstag lief es für Manuel Reuter noch recht gut: Platz fünf im Qualifying und Sechster in der Super-Pole. Nach einem verpatzten Start kämpfte sich der Wahl-Österreicher wieder bis auf Rang fünf vor. In der 21. Runde musste Reuter sein Fahrzeug mit einem Defekt in der Box abstellen.
Note 3

Stefan Mücke: Wie Margaritis hatte Mücke im Qualifying deutlichen Abstand zur Spitze und landete nur auf Platz 19. Im Rennen kam Mücke aus der ersten Runde bereits als Zwölfter zurück und hatte sieben Plätze gutgemacht. Leider war für ihn das Rennen nach 13 Runden frühzeitig vorbei. Herumfliegende Steine beschädigten den Kühler und er musste aufgeben.
Note 3

Bernd Schneider: Auch die Glückwünsche seines ehemaligen Teamkollegen Dario Franchitti verhalfen dem DTM-Rekordchampion nicht zu einem zählbaren Ergebnis: In den Schlusssekunden des Qualifyings schaffte Schneider als Sechster den Sprung in die Super-Pole, in der er sich für Startplatz acht qualifizierte. Im Rennen war für den Wahl-Monegassen bereits nach der ersten Kurve Schluss. Nach einer Kollision mit Marcel Fässler schied er mit einer gebrochenen Spurstange aus.
Note 4

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