Bruno Spengler feiert zweiten Sieg in Folge | DTM
2006-08-20 17:23:45

Bruno Spengler feiert zweiten Sieg in Folge

Bruno Spengler feiert zweiten Sieg in Folge

Bruno Spengler ist der Mann der Stunde. Nach seinem Premieren-Sieg in Nürnberg vor vier Wochen siegte der 22-Jährige (AMG Mercedes C-Klasse) auch auf dem Nürburgring und gewann sein zweites DTM Rennen. 116.000 Zuschauer sahen am Rennwochenende ein packendes Qualifying und ein hochklassiges Rennen. Zu Beginn regnete es, nach 14 Runden war die Ideallinie jedoch abgetrocknet und die Fahrer wechselten auf Slicks. Spengler kam mit den schwierigen Verhältnissen beim sechsten Saisonlauf am besten zurecht und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Der Franko-Kanadier beendete die 43 Rennrunden und 156,047 Kilometer vor Markenkollege Bernd Schneider, der mit 10,7 Sekunden Rückstand ins Ziel kam. Weitere 1,8 Sekunden dahinter wurde Martin Tomczyk im Audi A4 Dritter. Die Freude beim Rosenheimer war riesig, da er von Startplatz zehn ins Rennen gegangen war und erstmals seit dem Saisonfinale 2004 in Hockenheim wieder auf dem Podium stand.

Für Tom Kristensen, den härtesten Verfolger von Bernd Schneider im Kampf um die Tabellenführung, lief es nicht nach Plan. Der Däne, von Platz drei ins Rennen gestartet, verbremste sich in der 36. Runde auf Position vier liegend. Mercedes-Benz-Pilot Jean Alesi und Markenkollege Heinz-Harald Frentzen zogen vorbei. Am Ende belegte Kristensen Rang fünf. Damit konnte der vierfache DTM Champion Schneider seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen. Mit 46 Punkten hat der Saarländer jetzt zwölf Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz, allerdings auch zwei Verfolger: Kristensen und Spengler sind mit jeweils 34 Punkten die härtesten Konkurrenten im Kampf um den Titel. Eine starke Vorstellung zeigte auch Jean Alesi, der in einem Vorjahreswagen (AMG Mercedes C-Klasse) von Startplatz 14 auf Rang vier vorfuhr.

Der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen (Audi Sport Team Abt) belegte Platz sechs vor Markenkollege Timo Scheider. Vorjahressieger Mattias Ekström fuhr im Audi A4 DTM auf Rang acht. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (AMG Mercedes) hatte bei seinem ersten Boxenstopp Probleme mit dem Tankstutzen und belegte am Ende den zwölften Platz.

Bereits in zwei Wochen, am 3. September, geht der Kampf um die Tabellenführung in die nächste Runde. Im niederländischen Zandvoort könnte Bruno Spengler beim siebten DTM Saisonlauf seinen dritten Sieg in Folge feiern und damit einen Hattrick landen.

Bruno Spengler (Sieger, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes): „Nach meinem Sieg auf dem Norisring schwebte ich auf Wolke sieben, nach meinem Sieg heute noch höher. Es war ein schwieriges Rennen, insbesondere zu Beginn, als es regnete. Mein Auto war im Nassen und im Trockenen einfach großartig. Die Strategie war perfekt, genau im richtigen Moment wechselte ich von Regenreifen auf Slicks.”

Bernd Schneider (2. Platz, Vodafone AMG Mercedes): „Mit Platz zwei bin ich sehr zufrieden. Es waren heute sehr harte Bedingungen. Mein Auto und meine Strategie waren zwar sehr gut, aber Bruno war einfach schneller. Jetzt habe ich zwei Verfolger im Kampf um den Titel, das macht es nicht einfacher.”

Martin Tomczyk (3. Platz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Es fühlt sich wahnsinnig gut an, wieder einmal auf dem Podest zu stehen. Es war eine lange Durststrecke. Ich hoffe, dass sie vorbei ist und sich das Ergebnis in dieser Saison noch einmal wiederholt. Ich hatte einen guten Start und fuhr einfach mein Rennen, am Ende kam Platz drei dabei heraus.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Für mich war es ein denkwürdiges Rennen am Nürburgring, das vor allem zu Beginn im Regen sehr schwierig war. Ich habe die Strecke selten so glatt erlebt. Daher auch ein Kompliment an das ganze Feld für die problemlose Startrunde. Insgesamt wurde im Rennen sehr fair gefahren und wir haben tolle Überholmanöver gesehen. Ein besonders Lob gilt natürlich Bruno Spengler, der dem Rennen seinen Stempel aufgedrückt hat. Wenn das Rennen auf dem Norisring toll war, war das hier superklasse. Dennoch denke ich nicht, dass das eine Trendwende in der Meisterschaft bedeutet. Das Feld ist immer noch ausgeglichen. Ein großes Lob auch an Jean Alesi, er ist absolut konkurrenzfähig unterwegs gewesen.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Tom Kristensen und Mattias Ekström haben ihre Chancen beim Start verspielt. Danach noch nach ganz vorne zu fahren, war nicht mehr realistisch. Erfreulich jedoch ist, dass wir sechs Audis unter den ersten zehn Fahrzeugen haben. Das zeugt von einer guten Mannschaftsleistung. Das Ergebnis von Martin Tomczyk ist toll, und es freut mich für ihn. Ebenso hat Timo Scheider mit einem Vorjahresauto ein gutes Resultat eingefahren. Im Kampf um den Titel ist es für uns jetzt natürlich noch schwieriger geworden, aber das motiviert uns nur, jetzt noch stärker zu werden. Tom Kristensen war mit dem zweiten Reifensatz nicht zufrieden und konnte nicht die Zeiten fahren, die er sich erhofft hatte.“

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