The Danish Dynamite: Kristensen auf Pole am Norisring | DTM
2005-07-16 21:49:12

The Danish Dynamite: Kristensen auf Pole am Norisring

The Danish Dynamite: Kristensen auf Pole am Norisring

Der Däne kommt in Fahrt. Nach seiner Pole Position beim vergangenen Rennen in Oschersleben war Tom Kristensen im Audi A4 DTM auch auf dem Norisring das Maß der Dinge. „Der Abstand ist wirklich minimal. Mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet“, freute sich „The Danish Dynamite“ über die Pole Position zum sechsten DTM-Lauf der Saison. Der Le Mans-Rekordchampion war mit 0:48,446 Minuten auf dem 2300 Meter langen Stadtkurs gerade einmal neun Tausendstelsekunden schneller als der Zweitplatzierte Brite Gary Paffett in der AMG-Mercedes C-Klasse. Begeistert gefeiert wurde der Kanadier Bruno Spengler. Der 21-Jährige überraschte die Konkurrenz und startet nach einer sehr schnellen Runde (0:48,469) im Vorjahres-Mercedes von Rang drei. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man vor einem Formel-1-Weltmeister steht und einem Mika auf die Schulter klopft“, strahlte Spengler.

LBei Kaiserwetter und rappelvollen Tribünen auf dem Norisring erlebten die Fans ein packendes Qualifying, bei dem am Ende elf Fahrzeuge innerhalb von fünf Hundertstelsekunden lagen. Die Zeiten purzelten im Sekundentakt, die Fahrer wechselten ständig die Platzierungen. Spannung auch in der Super Pole. Hinter dem Führungstrio belegte der Pole-Mann des vergangenen Jahres, Jean Alesi, Position vier. Der amtierende Champion und Audi-Pilot Mattias Ekström geht als Fünfter in das Rennen am Sonntag um 17.38 Uhr (ARD live).

Neben Ekström startet der beste Opel-Pilot Manuel Reuter mit dem Vectra GTS V8 von Platz sechs. Mika Häkkinen in der AMG-Mercedes C-Klasse, der zum ersten Mal auf dem Norisring antritt, der Schweizer Marcel Fässler im Opel sowie Jamie Green und DTM-Rekordchampion Bernd Schneider in den AMG-Mercedes C-Klassen komplettieren die Top-Ten. Der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen (Opel) verpasste um 33 Tausendstelsekunden den Sprung unter die ersten Zehn und geht als Elfter in das 72 Runden lange Rennen.

Tom Kristensen (1. Startplatz, Audi Sport Team Abt): „Ich freue mich sehr über die Pole Position, denn der Abstand ist wirklich minimal. Ich habe nicht damit gerechnet, hier die Pole zu holen. Der Norisring ist so eng, man muss unglaublich genau fahren.“

Gary Paffett (2. Startplatz, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes): „Es ist immer enttäuschend, nicht auf der Pole zu stehen. Aber so knapp ist wirklich ärgerlich. Das Auto ist dennoch super gelaufen. Es ist hier so eng wie nie, und ich erwarte einen wirklich harten Kampf. Das Rennen wird für Mensch und Material eine große Herausforderung.“

Bruno Spengler: (3. Startplatz, Junge Gebrauchte von Mercedes): „Mit dem dritten Startplatz habe ich nie im Leben gerechnet. Allein die Super Pole zu erreichen, hat mich riesig gefreut. Ein tolles Gefühl, vor einem Formel-1-Weltmeister zu stehen und wenn einem Mika Häkkinen gratuliert. Morgen möchte ich einen guten Start hinlegen und hoffe auf Punkte”.

RManuel Reuter (6. Startplatz, Team OPC): „Wir sind mit der dritten Startreihe zufrieden. Die guten Ergebnisse aus den Trainings konnten wir auch in der Supe Pole umsetzen. Ich bin mit der Leistung zufrieden und freue mich auf das Rennen und die tolle Kulisse hier am Norisring.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Das war Motorsport vom Feinsten, die Super Pole war an Spannung nicht zu überbieten. Unsere Teamleistung war zwar nicht so gut, aber dennoch platzierten wir die Autos gut. In der Summe bin ich zufrieden. Die Strecke ist sehr fahrerabhängig. Wir werden dennoch versuchen, unsere Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Bruno Spengler ist die Überraschung des Wochenendes. Mit einem Vorjahreswagen auf Platz drei zu fahren, ist eine tolle Leistung. Das finde ich toll, auch für das Konzept der DTM. Es zeigt, dass man auch mit einem Jahreswagen erfolgreich sein kann. Das Rennen ist offen, die Marken sind dicht beieinander. Die Zuschauer können sich auf ein spannendes Rennen freuen.“

Opel-Motorsportchef Volker Strycek: „Unsere Bestzeit im ersten Sektor ist nicht unterboten worden. Die Strecke wurde gegen Ende immer besser. Unsere Tests unter Rennbedingungen waren gut, und ich erwarte eine ähnliche Leistung für morgen. Das Schwierige hier am Norisring ist immer, auch problemlos durchzukommen und durchzuhalten.

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