Das Gesetz der Serie spricht für Paffett | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-05-19 15:15:00

Das Gesetz der Serie spricht für Paffett

Pressekonferenz mit Paffett, Green und Glock

Hält das Gesetz der Serie? Gary Paffett muss breit grinsen, wenn er auf seine Erfolgsstory am Lausitzring angesprochen wird. 2005, 2009, 2013 gewann der Brite jeweils einen Lauf. 2017 wäre er also turnusmäßig wieder fällig. „Das wäre perfekt“, hofft der Mercedes-AMG-Pilot, zumal er am Samstag sein 150. DTM-Rennen bestreiten wird. Besser könnte man so eine Geschichte eigentlich nicht erfinden.

„Meine Punkteausbeute am ersten Rennwochenende war sehr gut. Das Auto ist wettbewerbsfähig und wir haben eine gute Chance auf ein weiteres gutes Wochenende“, unterstreicht der Zweite der Gesamtwertung, der sich besonders gerne an seinen Sieg 2013 zurückerinnert. „Als wir hierherkamen, hatten wir gerade eine sehr schwere Phase in der Saison. Das war das beste Auto, das ich je gefahren bin.“ 

Eine Fortsetzung der Erfolgsstory will die Konkurrenz von BMW und Audi verhindern. Allen voran Audi-Fahrer Jamie Green, der ebenfalls 26 Punkte wie Paffett auf dem Konto hat. „Ich war sehr happy. Gleich ein Sieg am ersten Wochenende und das Rennen am Sonntag im Regen unter diesen schwierigen Bedingungen zu meistern, da bin ich sehr stolz drauf. Der Lausitzring ist eine sehr herausfordernde, technische Strecke mit langsamen Kurven, die ich oft gefahren bin. Ich hoffe, ich kann die guten Ergebnisse fortsetzen“, so der Brite.

Kein gutes Pflaster hingegen war der Lausitzring in den letzten Jahren für Timo Glock und BMW. Der 35-Jährige kam auf der Rennstrecke in Brandenburg noch nie über Platz sieben hinaus. Eine durchaus verbesserungswürdige Bilanz. „Für BMW sah es hier zuletzt nicht ganz so gut aus. Bruno Spengler hat zwar 2012 ein Rennen gewonnen, aber seitdem haben wir uns schwergetan“, räumt Glock ein. Im letzten Jahr stand der BMW-Pilot vor dem zweiten Rennen auf dem Trioval in der zweiten Startreihe. Allerdings verlor er beim Boxenstopp eineinhalb Sekunden, weil ein Rad klemmte und er sich im Verkehr wieder auf der Strecke einsortieren musste. Zudem war der Reifendruck zu aggressiv angepasst und der Reifen ging über die Distanz in die Knie, am Ende wurde Glock Zehnter. „Jetzt haben wir ein neues Jahr, ein neues Auto und neue Reifen. Der Beginn in Hockenheim war sehr positiv. Deswegen glaube ich, dass wir hier ein gutes Resultat einfahren können.“

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