Der Klassiker: Deutschland in Holland | DTM
2005-08-24 13:59:34

Der Klassiker: Deutschland in Holland

Der Klassiker: Deutschland in Holland

Spannende Ausgangslage in der DTM vor dem achten Lauf am kommenden Sonntag in Zandvoort: Der dreimalige Saisonsieger Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes, liegt als Zweiter der Gesamtwertung einen Zähler hinter Mattias Ekström (Audi). Nachdem der Schwede das letzte Rennen auf dem Nürburgring nach Fehler des führenden Paffett gewann, treten Mercedes-Benz und Audi in Zandvoort jeweils mit dem Maximalgewicht von 1.070 Kilogramm bei ihren 2005er-Fahrzeugen an.

„Ich habe leider den Sieg und die Meisterschaftsführung auf dem Nürburgring durch meinen dummen Fehler beim Überfahren der weißen Linie an der Boxenausfahrt verschenkt. In Zandvoort will ich besser sein“, sagt Gary Paffett.

Der 4.307 Kilometer lange Kurs in den Nordseedünen bietet kaum Überholmöglichkeiten. Umso wichtiger werden deswegen Qualifying und das Einzelzeitfahren, das bisher 27 Mal ausgetragen wurde. Dabei hat sich beim Kampf um die Super Pole nur elfmal (41 Prozent) der Schnellste des voraus gehenden Qualifyings durchsetzen können. In den sechs Einzelzeitfahren 2005 (in Oschersleben wetterbedingt abgesagt) gelang das nur Paffett in Brünn. Den größten Sprung nach vorn schaffte Mika Häkkinen (Sport Edition AMG-Mercedes) bei seiner ersten DTM-Pole-Position in Spa 2005. Er verbesserte sich von Rang acht im Qualifying auf Rang eins in der Super Pole.

Christijan Albers als DTM-Taxifahrer in der C-Klasse

Der Niederländer, Sieger des DTM-Rennens vor zwei Jahren im AMG-Mercedes CLK, gewann 2003 und 2004 als Mercedes-Benz Werksfahrer insgesamt fünf DTM-Rennen. Er ist in seiner Heimat klarer Publikumsmagnet. Seit bekannt wurde, dass er in Zandvoort ein AMG-Mercedes C-Klasse DTM-Renntaxi und Demonstrationsrunden mit seinem Minardi Formel-1-Auto fahren wird, werden in Holland täglich rund 500 Karten mehr verkauft. Insgesamt wurden im Vorverkauf bereits 24.000 Tickets abgesetzt.

„Zandvoort ist interessant und abwechslungsreich und die Zuschauer sorgen für eine tolle Atmosphäre“, weiß Bernd Schneider. „Ich fahre sehr gern hier, allerdings fehlt mir nach drei Podiumsplätzen und einem fünften Rang immer noch ein Sieg, und das muss sich ändern.“ Die Rennstrecke von Zandvoort wird nur durch die Uferstraße von der Nordsee getrennt. Bei Wind macht der auf die Strecke gewehte Sand den Belag rutschig und sorgt für wechselnde Bedingungen. Von den bisherigen vier DTM-Rennen gewann Mercedes-Benz zwei (Uwe Alzen 2001 und Christijan Albers 2003). „Platz acht, fünf und elf - Zandvoort war für mich bisher nicht gerade eine Reise wert“, so Jean Alesi. „Ich werde alles geben, damit ich mir diesmal bereits im Qualifying die Ausgangsbasis für ein besseres Ergebnis schaffen kann."

„Den Zuschauern vor Ort und am Fernsehschirm - in diesem Jahr mittlerweile im Schnitt über zwei Millionen bei jeder ARD-Live-Übertragung - gefällt es, dass der Kampf um den Titel an der Tabellenspitze so eng und intensiv ist“, sagt Norbert Haug. Der Mercedes-Benz Motorsportchef räumt jedoch ein: „Mir wären größere Abstände zu unseren Rivalen natürlich lieber. Gut ist, dass die HWA-Mannschaft fünf von bisher sieben Rennen gewonnen hat, schlecht ist, dass wir Sieg Nummer sechs beim letzten Rennen am Nürburgring unnötigerweise verschenkt haben, aber wir suchen in Zandvoort die Möglichkeit, dies nachzuholen.“

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