Die Farbe der Hoffnung – vierte Pole 2006 für Green | DTM
2006-09-02 16:54:52

Die Farbe der Hoffnung – vierte Pole 2006 für Green

Die Farbe der Hoffnung – vierte Pole 2006 für Green

Zum vierten Mal in dieser Saison und zum sechsten Mal in seiner Karriere startet Mercedes-Benz-Fahrer Jamie Green von der Pole Position in ein DTM Rennen. Im spannungsgeladenen Shoot-Out-Qualifying im niederländischen Zandvoort konnte der 24-jährige Engländer die Audi-Piloten Tom Kristensen, Martin Tomczyk und Mattias Ekström auf die Plätze verweisen. Eine Rundenzeit von 1:32,189 Minuten genügte Green, um am Sonntag um 14 Uhr von Platz eins in den siebten DTM Saisonlauf zu starten (ARD live ab 13.45 Uhr).

Wieder einmal war das Qualifying spannend bis zum Schluss. Im finalen Durchgang lagen zwischen den Plätzen eins und acht lediglich 0,668 Sekunden. Nach Problemen im Freien Training, als Green nur Vierzehnter war, startete der Brite gut ins Qualifying und dominierte in allen drei Phasen des Zeittrainings. Seine beste Zeit (1:32,038 Minuten) war die schnellste, die jemals mit einem DTM Wagen in Zandvoort gefahren wurde. Green verbesserte die bisherige Bestmarke von Bernd Schneider, die dieser im vergangenen Jahr im Qualifying aufgestellt hatte, um 0,541 Sekunden.

Wie bereits vor zwei Wochen auf dem Nürburgring wird Tom Kristensen von Startplatz zwei aus ins Rennen gehen. Der siebenmalige Gewinner der 24 Stunden von Le Mans ist momentan punktgleich mit Mercedes-Benz-Pilot Bruno Spengler schärfster Verfolger von Bernd Schneider im Titelkampf. Die zweite Startreihe wird mit Martin Tomczyk, als Drittem, und Mattias Ekström von Audi gestellt.

Der Sieger der vergangenen beiden Rennen auf dem Norisring und dem Nürburgring, Bruno Spengler, qualifizierte sich für Startplatz fünf. Der Führende der Gesamtwertung, Bernd Schneider, der am Samstagmorgen aufgrund technischer Probleme nur fünf Runden im Freien Training absolvieren konnte, kam mit seiner AMG-Mercedes C-Klasse auf den siebten Startplatz hinter Heinz-Harald Frentzen im Audi A4 DTM. Pierre Kaffer (Audi Sport Team Phoenix) war als Achter bester Fahrer in einem Jahreswagen.

Mathias Lauda belegte in seiner 2004er AMG-Mercedes C-Klasse einen starken 13. Platz. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Nicolas Kiesa konnte seine Leistung aus dem Freien Training, als er einen exzellenten siebten Platz belegte, nicht wiederholen. Das Qualifying beendete er als 18. vor den Damen Vanina Ickx (Original Zubehör Audi A4) und Susie Stoddart (AutoScout24 AMG-Mercedes C-Klasse).

Die ARD überträgt den siebten Lauf der Saison über 38 Runden und damit 163,666 Kilometer am Sonntag live ab 13.45 Uhr.

Jamie Green (1. Startplatz, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes): „Ich bin sehr glücklich über meine Pole Position, vor allem, da wir 20 Kilogramm mehr haben als die 2006er Audis. Mein Team und ich haben hart gearbeitet, um dieses Resultat zu erreichen. Hoffentlich sind wir im Rennen genauso stark.”

Tom Kristensen (2. Startplatz, Audi Sport Team Abt): „Es sieht gut aus für uns morgen. Mit vier Wagen unter den ersten sechs haben wir ein gutes Teamergebnis. Leider hat es mit der Pole Position nicht geklappt, aber ich bin sicher, dass wir gut auf das Rennen vorbereitet sind.”

Martin Tomczyk (3. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Ich hatte ein gutes Qualifying. Wir hatten Mercedes-Benz stärker als im Freien Training erwartet und so ist es auch gekommen. Wir haben nur einen Mercedes-Benz-Fahrer vor uns, und den packen wir auch noch.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Man muss Jamie Green zugestehen, dass er ein Pole-Mann ist. Leider hat es bislang mit dem ersten Sieg noch nicht geklappt. Er hat eine grandiose Leistung gezeigt. Im Hinblick auf die Gesamtsituation für uns hier in Zandvoort habe ich eine solche Zeit nicht für möglich gehalten. Jamie war hier schon in der Formel 3 Euro Serie sehr gut, und ich hoffe, dass das ein gutes Omen für morgen ist. Für Bernd Schneider und Bruno Spengler wird es sicher schwierig, die Audi-Phalanx zwischen ihnen und Jamie Green zu überwinden. Besonders möchte ich die Leistung von Mathias Lauda erwähnen. Platz 13 mit einem 2004er Auto ist eine tolle Leistung, alle Achtung.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Die Mannschaft hat eine ganz tolle Leistung gezeigt, die Autos liegen sehr dicht beieinander. Jamie Green ist eine hervorragende Runde gefahren, dazu kann ich nur gratulieren. Allerdings ist Tom Kristensen auf seiner schnellen Runde behindert worden. Wir können nicht sagen, wie viel Zeit ihn das gekostet hat, aber für mich sah diese Aktion nicht gut aus. Dennoch bin ich mit dem Gesamtergebnis zufrieden, und wir haben gute Vorraussetzungen für das Rennen morgen und werden versuchen, das Beste daraus zu machen.

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