„Die Meisterschaft ist verrückt“ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-09-07 13:45:00

„Die Meisterschaft ist verrückt“

„Die Meisterschaft ist verrückt“

Daniel Juncadella, Robin Frijns und Joel Eriksson sind die goldene Mitte der DTM. Innerhalb von sechs Punkten belegen die drei Piloten die Plätze zehn bis zwölf in der Fahrerwertung. Aus dem Titelrennen haben sie sich vor den letzten drei Rennwochenenden verabschiedet. Dennoch hatte das Trio bereits spektakuläre Momente in dieser Saison. „Die Meisterschaft ist verrückt“, sagt der Spanier Juncadella. 

Der Mercedes-AMG-Pilot holte nach 64 Rennen Samstags am Norisring seine erste Pole-Position und veredelte Startplatz eins anschließend mit Rang drei und seinem ersten Podiumsplatz.Beim elften DTM-Saisonrennen auf der langen Grand-Prix-Variante in Brands Hatch sicherte sich Juncadella gar seinen ersten Sieg in der Tourenwagenserie. Insgesamt kommt der 27-Jährige 2018 auf zwei Pole-Positionen und zwei Podiumsplätze. Unter dem Flutlicht von Misano fristete Juncadella dann aber ein Schattendasein. Am Samstag war er auf Slicks unterwegs, das Safety-Car ruinierte sein Rennen, am Ende schied er nach einem technischen Problem aus. 

Sonntag stellte er seinen Boliden im Qualifying auf Rang drei, unterm Strich stand Platz 17. Nach dem Boxenstopp setzte wieder der Regen ein. Juncadella konnte mit den Slicks nicht direkt wieder in die Box, weil drei Mercedes-AMG-Autos schon gestoppt hatten. Er drehte sich eingangs der Boxengasse und hatte letztlich auch noch eine Berührung mit dem Auto von Markenkollege Gary Paffett. „Das Wochenende war echt Sch... Es war chaotisch. Da war ich nur noch Passagier. Die Rennen am Nürburgring sind für mich das Saisonhighlight. Das Wetter ist immer ein großes Fragezeichen, aber ich bin bereit für alles.“ 

Während Juncadella in Misano baden ging, hatten Frijns und Eriksson denkwürdige Erlebnisse. „Loïc Duval ist Vorletzter in der Gesamtwertung, er stand in Misano auf der Pole-Position. Auch Joel und Robin hatten vorher wenig Punkte, das zeigt wie eng und professionell die Serie ist“, so Juncadella. Der fliegende Holländer Frijns fuhr in Misano als erster Niederländer nach Christijan Albers bei einem DTM-Rennen aufs Podium, nach 13 Jahren, 11 Monaten und 21 Tagen. Sonntag wurde der Audi-Pilot zudem Vierter. „Das war ein großartiges Wochenende. Mit den Resultaten war ich sehr zufrieden. Ich schaue aber weiter Rennen für Rennen und ich hoffe, ich kann so weitermachen am Nürburgring“, sagt Frijns. „Heute ist es regnerisch. Morgen soll das Wetter besser werden. Das Wetter spielt hier in der Eifel immer eine Rolle. Ich denke, wir sind gut genug, hier auch wieder zu punkten.“

Joel Eriksson wurde am Sonntag in Misano beim Regenrennen auf Platz eins gespült. Der BMW-Pilot ist nun der zweitjüngste Rennsieger in der DTM-Geschichte nach Pascal Wehrlein. „Ich habe mir das Rennen mittlerweile nochmal mehrfach angeschaut. Das ist nach wie vor ein tolles Gefühl“, so der 20-Jährige. „Der Nürburgring ist einer meiner Favoriten. Ich habe hier sehr gute Ergebnisse eingefahren. Ich bin optimistisch.“

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