Die neuen DTM-Strecken: Spa-Francorchamps | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-03-16 22:29:25

Die neuen DTM-Strecken: Spa-Francorchamps

Die neuen DTM-Strecken: Spa-Francorchamps

Drei neue DTM-Rennstrecken sind im diesjährigen Kalender vertreten. In loser Folge stellt Ihnen dtm.de die Kurse von Belgien, Frankreich und der Türkei vor. Heute: Spa-Francorchamps.

Am 15. Mai 2005 feiert die DTM eine Premiere: Zum ersten Mal trägt die beste internationale Tourenwagenserie im belgischen Spa-Francorchamps einen Lauf aus. Der Kurs nahe der deutschen Grenze ist eine der letzten Naturrennstrecken. 6,968 Kilometer lang schlängelt sich das Asphaltband bergauf und bergab durch die belgischen Ardennen. Obwohl die Strecke immer wieder modifiziert wurde, ist ihr Charakter unverwechselbar und übt noch heute eine große Faszination auf Fahrer und Fans aus.

Rund 50 Kilometer westlich von Aachen gelegen, wurde Spa-Francorchamps im Jahr 1924 eröffnet. Damals betrug die Streckenlänge stolze 14,863 Kilometer und war zeitgleich auch öffentliches Straßennetz. Hindernisse wie Schilder, Gullideckel und Häuser waren an der Tagesordnung. Jedoch erst die Kombination mit dem berüchtigten und wechselhaften Wetter in den Ardennen flößte den Fahrern immensen Respekt ein: Während auf der Start-Ziel-Geraden die Sonne schien, konnte es am anderen Ende der Strecke in Strömen regnen.

Zwischen 1950 und 1970 fand im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft der Große Preis von Belgien in Spa statt. Neben Rennsportlegenden wie Alberto Ascari und Juan Manuel Fangio dominierte vor allem Jim Clark als Seriensieger von 1962 bis 1965 die „Ardennenachterbahn“ in ihrer ursprünglichen Form. Als im Jahr 1970 der Mexikaner Pedro Rodriguez im BRM P153 das Rennen mit einem Schnitt von knapp 240 km/h für sich entschied, war klar, dass Spa für die Formel 1 nicht mehr geeignet war – die Technik hatte sich zu weit entwickelt und die Sicherheit der Fahrer konnte nicht mehr gewährleistet werden. Nach umfangreiche Baumaßnahmen an der Rennstrecke und eine Verkürzung auf 6,939 Kilometer kehrte die Formel 1 1983 nach Spa-Francorchamps zurück.

Die wohl bekannteste und gleichzeitig spektakulärste Passage ist die „Raidillon Eau Rouge“. Mit Vollgas rasen die Rennfahrzeuge bergab auf die Schikane zu. In der Schikane wendet sich das Streckenprofil in einen steilen Anstieg. Die Kompression an dieser Stelle ist enorm, was die Fahrer vor allem in der Magengegend zu spüren bekommen werden. Wer die Kurve mit Vollgas fährt ist ein wahrer Rennfahrer und hat die Achtung der ganzen Motorsportszene.

Die DTM war in ihrer mehr als 20jährigen Geschichte noch nie in Spa-Francorchamps zu Gast. Ob dies ein Vorteil für die ehemaligen Formel-1-Fahrer ist, wird sich erstmals bei den offiziellen ITR-Testtagen auf dem belgischen Grand Prix Kurs zeigen. Ab dem 29. März stehen in Belgien vier Testtage auf dem Programm.

Schon zu Formel-1-Zeiten war Mika Häkkinen ein ausgesprochener Spa Fan. „Ich genieße es immer sehr, in Spa zu fahren. Es ist eine der aufregendsten und herausforderndsten Strecken, insbesondere die Eau Rouge“, so der zweifache Formel-1-Weltmeister.

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