Downforce pur: Rookies befürchten Muskelkater | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-12-10 21:30:00

Downforce pur: Rookies befürchten Muskelkater

Downforce pur: Rookies befürchten Muskelkater

Tag eins des „Young-Driver-Tests“ ist Geschichte. Bei strahlendem Sonnenschein im spanischen Jerez absolvierten sieben DTM-Neulinge im Audi RS 5 DTM, BMW M4 DTM und Mercedes-AMG C63 DTM ihre Runden. Daneben testeten Mike Rockenfeller und Bruno Spengler die neuen Turbo-Boliden von Audi und BMW für die Saison 2019.

Für Audi waren Benoît Tréluyer und Mattia Drudi im Einsatz. Referenzfahrer war Jamie Green, der nach dem Test mit beiden Piloten sprach. Der 42-jährige Franzose Tréluyer war in der abgelaufenen Saison in der Trophy Andros auf Schnee und Eis unterwegs. Dementsprechend groß war für ihn die Umstellung auf den Audi RS 5 DTM. „Endlich wieder ein Downforce-Fahrzeug“, sagte der dreimalige Le-Mans-Sieger im Interview mit Green. „Ich bin zwei Jahre lang kein vergleichbares Auto gefahren, daher war ich in den ersten Runden von dem enormen Abtrieb überrascht – vor allem in schnellen Kurven.“ Die G-Kräfte waren auch für den 20-jährigen Drudi ein hoher Spaßfaktor, jedoch fürchtet er die Folgen. „Ich glaube, ich werde morgen Muskelkater haben“, scherzte er. Die Faszination der diesjährigen DTM-Boliden hatte ihn schnell gepackt: „In den ersten Runden habe ich mich darauf konzentriert, mich an das Auto zu gewöhnen. Auf Anhieb bin ich ganz gut zurechtgekommen und konnte mich von Runde zu Runde steigern. In den Kurven ist man sehr schnell unterwegs. Und die Bremsen sind auch brutal.“

Ähnliche Erfahrungen machten Nick Catsburg und Nick Yelloly im BMW M4 DTM. Die Referenzzeit setzte für die Münchner Philipp Eng, der ebenfalls mit seinen potentiellen neuen Teamgefährten sprach. „Es macht Spaß, mir mit Dir ein Auto zu teilen“, sagte der Niederländer zu seinem Le-Mans-Teamgefährten Eng. „Aber ein komplett eigenes Setup zu entwickeln, das hat auch seine Vorteile. In der vergangenen Woche wurde der Sitz speziell angepasst. Und heute gab es nur mich, meinen Ingenieur und das Ziel, die Zeiten zu verbessern. Das war cool.“ Eng lobte die Performance: „Das hast Du gut gemacht.“ Der 28-jährige Yelloly zog Parallelen zu seiner Vergangenheit mit Formel-Fahrzeugen: „Jede Menge Leistung und jede Menge Abtrieb – da habe ich mich schnell wohlgefühlt. Wir haben in unterschiedlichen Abschnitten sowohl Qualifying als auch Rennen simuliert und ich konnte mich in jeder Hinsicht verbessern. Ich hoffe, dass ich am Mittwoch noch einmal ins Auto steigen kann.“

Im Mercedes-AMG C63 DTM testeten am Montag Jake Dennis (23) und Ferdinand Habsburg (21). Für das neue Audi-Kundenteam WRT feierte Jonathan Aberdein (20) sein Debüt im Audi RS 5 DTM. Ergebnisse werden nicht veröffentlicht, da es sich beim „Young-Driver-Tests“ um einen privaten Test der in der DTM engagierten Hersteller handelt. Am Dienstag geht die DTM-Nachwuchssichtung in die zweite Runde.

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