SUPER GT X DTM

Dream-Race-Wochenende startet mit Test in Fuji

22 SUPER GT & DTM Fahrzeuge auf dem Fuji Speedway

22 SUPER GT & DTM Fahrzeuge auf dem Fuji Speedway

Endlich hat das Warten ein Ende: Mit zwei inoffiziellen Tests, bei denen dennoch Zeiten gestoppt wurden, ging es los auf dem Fuji Speedway in Japan, wo an diesem Wochenende das lang erwartete SUPER GT x DTM ‚Dream Race’ ausgetragen wird.

Die beiden SUPER-GT-Fahrer Ryo Hirakawa und Tadasuke Makino bestimmten in beiden Test à 45 Minuten jeweils das Tempo. Die Test-Sessions gaben den sieben DTM-Fahrern die Gelegenheit, erste Erfahrungen auf dem 4,5 Kilometer langen Fuji Speedway zu sammeln, während sie den SUPER-GT-Fahrern beim besseren Umgang mit den Hankook-Reifen für diese Veranstaltung halfen.

Duval schnellster DTM-Fahrer

In beiden Durchgängen war Loïc Duval schnellster DTM-Fahrer: Im ersten Test war er Achter, den zweiten Test schloss er sogar als Drittschnellster ab. Dabei profitierte der Franzose zweifelsohne von seinen Ortskenntnissen: Vor seiner DTM-Karriere gewann der Audi-Fahrer sowohl in der SUPER-GT als auch in der Super-Formula jeweils den Titel und fuhr dabei natürlich auch regelmäßig in Fuji. Marco Wittmann war in beiden Test-Sessions schnellster BMW-Fahrer.

Im KeePer TOM’S-Lexus LC500 fuhr Hirakawa am Vormittag mit 1:31,002 Minuten die Bestzeit. Damit war er 0,313 Sekunden schneller als Koudai Tsukakoshi, der am Wochenende als Einzelfahrer im Keihin-Honda NSX-GT an den Start geht. Die drittschnellste Zeit fuhr Tsugio Matsuda im Motul Autech-Nissan GT-R. Duval war im BMC Airfilter-Audi RS 5 DTM Achtschnellster.

Das erste Training wurde kurz mit der roten Flagge unterbrochen, nachdem René Rast hinten links einen Reifenschaden hatte und mit seinem Audi in der Streckenbegrenzung gelandet war. Nachdem der geringfügige Schaden behoben war, konnte der aktuelle DTM-Champion bald wieder ins Geschehen eingreifen.

Training bei Sonnenschein, aber Regen ist vorhergesagt

Die Bedingungen waren den gesamten Testtag über warm und sonnig, während der teilweise schneebedeckte Mount Fuji majestätisch über die Strecke ragte. Für den Rest des Wochenendes wurden jedoch Regen und kühlere Temperaturen vorhergesagt. Daher könnte der Donnerstag sehr wohl der einzige Tag gewesen sein, an dem die Fahrer den berühmten Berg zu Gesicht bekamen.

Im Nachmittagstest schafften es viele Fahrer bereits auf Rundenzeiten unter 1:31 Minuten. Im Modulo-Epson-Honda NSX-GT schloss Tadasuke Makino mit 1:30,421 Minuten den Tag als Schnellster ab. Auf Platz zwei hatte Kenta Yamashita im WAKO’s-4CR-Lexus LC500 einen Rückstand von 0,227 Sekunden.

Lediglich 0,047 Sekunden hinter Yamashita überzeugte Duval mit der drittschnellsten Zeit. Die Rundenzeiten der ersten 16 Fahrer lagen innerhalb von nur acht Zehntelsekunden, was deutlich die Leistungsdichte im Feld unter Beweis stellt. Auch der Nachmittagstest wurde aus technischen Gründen für kurze Zeit unterbrochen.

René Rast und Kenta Yamashita währen der Training-Session auf dem Fuji Speedway

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