DTM Debütant Kiesa im Interview | DTM
2006-08-20 11:50:17

DTM Debütant Kiesa im Interview

DTM Debütant Kiesa im Interview

DTM Premiere für Nicolas Kiesa. Auf dem Nürburgring bestreitet der Däne im Audi A4 DTM des Teams Futurecom TME sein erstes Tourenwagenrennen. Im Exklusiv-Interview mit www.dtm.de spricht der Däne über seine ersten Eindrücke und Erwartungen in der DTM.

Wie ist Dein erster Eindruck von der DTM?
Mein erster Eindruck war der Regen am Freitag und die Erkenntnis, dass ein DTM Fahrzeug gar nicht so schwierig zu fahren ist, wie ich dachte. Als die Strecke dann im zweiten Test trocken war, bestätigte sich der erste Eindruck. Das Gripniveau war sehr hoch und vor allem die Bremsen und das aerodynamische Verhalten des Audi A4 DTM sind dem eines Formel-1-Autos sehr ähnlich.

Deine Verpflichtung im Team Futurecom TME kam recht plötzlich. Auch für Dich?
Ich habe vor dem Rennen in Brands Hatch zum ersten Mal Kontakt zum Team gehabt, dann aber nichts mehr gehört. Vor einer Woche wurde ich dann gefragt, ob ich nach wie vor interessiert sei. Am Donnerstag vor dem Rennen war ich dann pünktlich um 07:00 Uhr am Nürburgring und war den ganzen Tag damit beschäftigt, mir den Audi A4 DTM und die Abläufe im Team anzuschauen. Knapp 14 Stunden habe ich mich am Donnerstag in aller Ruhe auf meinen ersten Einsatz vorbereitet.

Wie gut kanntest Du die DTM, bevor Du hier her gekommen bist?
Die DTM ist für mich kein Neuland, denn ich habe bereits 2004 die TV-Übertragungen in meiner Heimat Dänemark moderiert. In dieser Saison war ich beim Saisonauftakt in Hockenheim vor Ort.

Du bist auch schon in der Formel 1 am Start gewesen. Kann man beide Serien miteinander vergleichen?
Die Formel 1 ist technisch auf einem sehr hohen Niveau – was ihr fehlt, ist der packende Sport. Zudem wird die Leistung der Teams extrem vom eingesetzten Budget bestimmt. In der DTM gibt es in dieser Hinsicht mehr Spielräume und die Rennen sind immer sehr umkämpft. Die Stimmung im Fahrerlager ist bei der DTM viel entspannter.

Wie bist Du mit Deinen Leistungen aus dem Qualifying zufrieden?
Auf der einen Seite war mein Qualifying in Ordnung, auf der anderen auch wieder nicht. Ich habe in meiner schnellsten Runde einen Fehler in der sechsten Kurve gemacht, der mich bestimmt vier Zehntelsekunden gekostet hat. Platz 16 geht aber in Ordnung – immerhin war ich schnellster Fahrer eines 2004er-Fahrzeuges.

Was erwartest Du von Deinem ersten Renneinsatz?
Ich will am Ende schnellster 2004er-Fahrer sein – alles darüber wäre ein Bonus. Vor den Zweikämpfen fürchte ich mich nicht, denn auch in der Formel 1 sind Berührungen zwischen den Fahrzeugen an der Tagesordnung. Das einzige Problem wäre, nach einer Berührung Teile der Aerodynamik zu beschädigen – denn dann ist der Grip des Wagens sofort dahin. Ich werde also nicht allzu viel riskieren.

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