DTM erhält einen ersten Eindruck der ‚Cathedral of Speed’ in den Niederlanden | DTM
2019-06-28 11:00:00

DTM erhält einen ersten Eindruck der ‚Cathedral of Speed’ in den Niederlanden

DTM erhält einen ersten Eindruck der ‚Cathedral of Speed’ in den Niederlanden

 

Wenn man seine Rennstrecke als ‚Cathedral of Speed’ bezeichnet, muss man entweder größenwahnsinnig sein, oder die Rennstrecke muss wirklich schnell sein...

Bei Assen ist letzteres ganz sicher der Fall, wie Bruno Spengler, der DTM-Champion des Jahres 2012, bei einer Pressevorstellung für den niederländischen DTM-Lauf, der vom 19.-21. Juli stattfindet, herausfand.

Assen ist eine wirklich schnelle Strecke. Der ‚Ramshoek’, ein Linksknick, der mit 265 km/h im sechsten Gang durchfahren wird, ist wohl die schnellste Kurve im gesamten DTM-Kalender. Laut Spengler ist die High-Speed-Charakteristik für die Fahrer eine einzigartige Herausforderung.

„Ich bin heute nur drei oder vier Runden gefahren, nicht wirklich viel“, sagte der Kanadier. „Die Anlage ist beeindruckend: sehr schnell, mit einigen superschnellen Kurven. Ich schätze, dass die richtige Abstimmung eine knifflige Angelegenheit sein wird, denn der erste Teil der Strecke ist recht langsam, in etwa wie der erste Teil der Strecke in Schanghai, mit einer langen Rechtskurve, die zumacht, und dann in eine relativ langsame Linkskurve übergeht. Das ist interessant und bedeutet, dass man beim Auto von allem etwas braucht: Anpressdruck ebenso wie mechanischen Grip. Ich freue mich, hier im Rennauto zu fahren, das wird toll! Es gibt weitläufige Auslaufzonen, was bei einer Hochgeschwindigkeitsstrecke wichtig ist. Nur zu gerne wäre ich noch weitere Runden gefahren!“

 

Ein spezieller Gast

Spengler fuhr zwar nur Taxirunden mit seinem BMW M4 DTM, aber seine ersten Eindrücke waren durchwegs positiv. Der Kanadier war in Assen, um einen speziellen Gast, Yamaha-SRT-MotoGP-Fahrer Franco Morbidelli, zu unterstützen.

Die Verbindungen zwischen der DTM und der Motorrad-WM werden immer enger. Nachdem Ducati-Star Andrea Dovizioso Anfang Juni in Misano einen eindrucksvollen Auftritt als Gastfahrer gezeigt hat und Valentino Rossi keinen Hehl daraus machte, ebenfalls als Gastfahrer an den Start gehen zu wollen, war es nun an den 24-jährigen Italiener, das DTM-Renntaxi für einige Runden selbst zu fahren.

„Wie Bruno Kurve 6 angegangen ist, hat mich sehr beeindruckt“, berichtete Morbidelli. „Im Vergleich zur MotoGP-Maschine ist das im Auto ein himmelweiter Unterschied. Man lenkt viel schneller ein, und ich glaube, da hatte er noch sehr viel Sicherheitspolster, denn es war erst seine zweite Runde überhaupt hier. Aber das war schon sehr beeindruckend.“

„Franco ist nur zwei Runden gefahren, aber er wurde von Kurve zu Kurve immer besser“, gab Spengler zu Protokoll. „Während wir fuhren, habe ich ihm Tipps gegeben, die er sofort umsetzen konnte. Er hat das Auto wirklich schnell kennengelernt. Dabei war er sehr konzentriert, hat nicht zu stark gepusht, hat nur ein Gefühl für das Auto in den Kurven aufgebaut. Es war cool, neben ihm zu sitzen, wirklich interessant.“

 

DTM bereitet sich auf Assen vor

Spengler nahm im Fahrerlager von Assen zwar behutsam auf einem Motorrad aus der MotoGP Platz, aber das war hauptsächlich, um die zahlreichen Fotografen zufrieden zu stellen. Er betonte, dass sich seine Ambitionen, ein GP-Bike im Renntempo zu bewegen, doch sehr in Grenzen halten.

Sollte es dennoch eines Tages dazu kommen, dann hatte Morbidelli bereits einen vernünftigen Rat auf Lager: „Er sollte es am Anfang ruhig angehen lassen. Wirklich versuchen, es Schritt für Schritt aufzubauen, wie er es mir auch gesagt hat!“

Der Fahrzeugtausch am Donnerstag war nur der erste Austausch zwischen DTM und MotoGP in Assen: Am Rennwochenende startet der Moto2-Fahrer Lukas Tulovic mit DTM-Werbung auf seiner Maschine, um auf die Veranstaltung der Tourenwagenserie im kommenden Monat hinzuweisen.

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