DTM erwartet 100.000 Fans am Nürburgring | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-08-04 12:58:21

DTM erwartet 100.000 Fans am Nürburgring

DTM erwartet 100.000 Fans am Nürburgring

Voll besetzte Ränge erwarten die DTM am kommenden Wochenende (5.-7. August) auf dem Nürburgring. Nach dem gegenüber dem Vorjahr noch einmal gesteigerten Vorverkauf rechnen die Organisatoren mit über 100.000 Fans. Das siebte Saisonrennen der populärsten Tourenwagen-Serie Europas sorgt für einen enormen Zuschauerzuspruch, so dass beim insgesamt 65. DTM-Rennen auf der Eifelrennstrecke erstmals eine Verkehrslenkung getroffen wurde wie an einem Grand-Prix-Wochenende. Nach dem Rennen am Sonntag werden die Landstraßen rund um den Nürburgring auf allen Fahrstreifen zur Einbahnstraße, um eine reibungslose Abreise der Fans zu ermöglichen.

Das gegenüber den vergangenen Jahren nochmals gestiegene Interesse hat seinen Grund: Nie war das Duell zwischen den Piloten auf den 500-PSBoliden von Audi, Mercedes-Benz und Opel spannender. Nach einem überaus spektakulären Schlagabtausch auf dem Norisring konnte Gary Paffett (AMGMercedes C-Klasse) die Führung der Gesamtwertung übernehmen. Doch der Brite hat gerade einmal drei Punkte Vorsprung auf seinen Verfolger Mattias Ekström (Audi A4 DTM). Damit könnte es zu einer nahtlosen Fortsetzung des Nürburgring-Duells des vergangenen Jahres kommen. 2004 bildeten Paffett und Ekström das Führungsduo in der Eifel. Sowohl im Qualifying als auch im Rennen rangierte der Mercedes-Benz-Pilot knapp vor dem Audi-Konkurrenten. Dass Ekström die Reihenfolge gerne umkehren würde, versteht sich von selbst. Zumindest im Qualifying bewies er – mit seiner Pole im Jahr 2003 – bereits, dass ihm der Nürburgring bestens liegt.

Spannungsgeladener Beginn der zweiten Saisonhälfte

Dass die versammelten Konkurrenten nicht kampflos zurückstecken, ist klar. Der Tabellendritte Tom Kristensen (Audi A4 DTM) muss Boden gut machen, wenn er in der zweiten Saisonhälfte noch an die Tabellenspitze will: 28 Punkte fuhr er bislang ein – 16 Punkte Rückstand auf Paffett. Mit seinen Pole Positions auf dem Norisring und in Oschersleben ließ er seine Ambitionen aufblitzen. Doch der überaus turbulente Rennverlauf machte dem siebenmaligen Le-Mans-Gewinner einen Strich durch die Rechnung. Ebenso wie der Opel- Fraktion, die in Nürnberg mit Marcel Fässler (Opel Vectra GTS V8) vor dessen unverschuldeten Ausfall auf Siegkurs lag. Auch der Schweizer hat sich für den Nürburgring einiges vorgenommen, zumal er bereits 2004 mit Position vier im Rennen bestplatzierter Opel war.

Heimspiel für Frentzen, Schneider, Stippler, Kaffer und Margaritis

Die Rolle der Opel-Speerspitze auf dem Norisring übernahm nach Fässlers Ausfall Heinz-Harald Frentzen. Der Ex-Formel-1-Pilot aus Mönchengladbach kündigt für sein Heimspiel an: „Ich strebe als Ziel einen Platz auf dem Podium an.“ Als Zehnter wurde in Nürnberg ein Pilot gewertet, der zum nun anstehenden DTM-Lauf eine besondere Beziehung hat. Für den gebürtigen Saarländer Bernd Schneider (AMG-Mercedes C-Klasse) steht sein Heimrennen an, wird das Rennen doch vom ADAC Saarland organisiert. „Das Rennen auf dem Nürburgring ist immer ein Highlight der DTM-Saison“, freut sich der 41-Jährige deshalb. „Dies ist neben dem Hockenheimring eines meiner Heimrennen, und jedes Jahr kommen immer sehr viele saarländische Fans in die Eifel. Ich freue mich sehr auf das DTM-Rennen und die fantastische Atmosphäre hier. Vor allem die zahlreichen Mercedes-Fans in der Mercedes-Arena sorgen für eine super Stimmung.“ Heimrecht beanspruchen in der Eifel aber auch zwei Audi-Piloten. Frank Stippler reist aus Bad Münstereifel an, Markenkollege Pierre Kaffer wohnt zwar mittlerweile in der Schweiz, stammt aber aus Burgbrohl. Die Reihe der Lokalmatadore komplettiert der Bonner Alexandros Margaritis (AMG-Mercedes C-Klasse).

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