DTM EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse Teil 1 | DTM
2010-06-07 22:30:00

DTM EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse Teil 1

DTM EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse Teil 1

In der DTM-Saison 2010 geht es Schlag auf Schlag. Obwohl keine Platzierungsgewichte mehr zum Einsatz kommen, präsentiert sich das Starterfeld ausgeglichener denn je. Die bisherigen Strecken konnten eindeutig den beiden vertretenen Marken zugeordnet werden. Audi dominierte in Valencia, Mercedes-Benz beim Auftaktrennen in Hockenheim und jüngst auf dem EuroSpeedway Lausitz. Der strahlende Sieger heißt Bruno Spengler, der durch gute Positionen in der Fahrerwertung komfortabel in Führung liegt. Dtm.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams genau unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Bruno Spengler (9 / 7 / 2 / 1 / 1): Wie sich die Bilder doch gleichen. In Valencia feierte Ekström einen lang erwarteten nächsten Sieg; auf dem EuroSpeedway Lausitz konnte Bruno seine AMG Mercedes C-Klasse endlich wieder in die Arme schließen. Drei Jahre hatte der Kanadier auf diesen Erfolg warten müssen. Und dieser war wichtiger als vielleicht jemals zuvor. In der Fahrerwertung setzte er sich nach zwei zweiten Plätzen und schließlich dem Sieg deutlich von seinen Mitstreitern ab. Ein perfekter Saisonstart, der Lust auf Mehr macht.
Note 1

Paul Di Resta (13 / 2 / 1 / 5 / 2): Paul wirkte auf dem Podium wie versteinert. Während Spengler seinen Sieg feierte, konnte der Schotte seine Enttäuschung nicht verbergen. Von der Pole-Position aus gestartet, dominierte er das Rennen zunächst. Beim zweiten Boxenstopp verlor er aufgrund eines Problems beim Reifenwechsel einige Sekunden und fiel auf Platz zwei zurück. Im direkten Zweikampf mit Spengler auf der Strecke konnte er diesen Rückstand nicht mehr aufholen.
Note 1

Jamie Green (12 / 6 / 4 / 2 / 3): Jamie hat erneut seine Kämpferqualitäten unter Beweis gestellt. Dass seine AMG Mercedes C-Klasse ein Jahr mehr auf dem Buckel hat als die von Spengler und Di Resta, war auf dem EuroSpeedway nicht zu spüren. Nach Platz drei beim Saisonauftakt war dieser zweite Podiumsplatz eine starke Demonstration.
Note 1

Mike Rockenfeller (1 / 1 / 5 / 7 / 4): Früh war auf dem EuroSpeedway Lausitz absehbar, dass Audi nicht die Performance aus Valencia wieder würde abrufen können. Davon ließ sich genau ein Fahrer in keiner Weise beeinträchtigen. Mike spulte am ganzen Wochenende sein Programm ab und war damit äußerst erfolgreich. Platz fünf im Qualifying war nicht gänzlich am Limit, der junge Deutsche dennoch zufrieden. Im Rennen gab er sich keine Blöße und fuhr zum dritten Mal in Folge souverän in die Punkteränge.
Note 1

Gary Paffett (11 / 10 / 9 / 10 / 5): Gary konnte an diesem Rennwochenende den Speed seiner Teamgefährten nicht mitgehen. Bereits im Qualifying verpasste er es als Neunter, einen Grundstein für ein ordentliches Ergebnis zu legen. Im Rennen scheiterte er an Rockenfeller, der sich nicht nur verteidigen, sondern am Ende auch absetzen konnte. Zumindest hat Gary sein Minimalziel - einen Punkterang - erreicht.
Note 3

Martin Tomczyk (8 / 8 / 10 / 8 / 6): Dass er am Ende schnellster Fahrer eines 2009er Audi A4 DTM sein würde, hatte Martin sich bestimmt nicht träumen lassen. Nach einem verkorksten Qualifying folgte ein Rennen, in dem der Deutsche maßgeblich von den Problemen der vor ihm fahrenden Piloten profitierte. Vom Speed her manövrierte er auf verlorenem Posten. Dennoch waren es am Ende die erste Zielankunft und Punkte für Platz sechs - besser, als nichts.
Note 3

Susie Stoddart (5 / 15 / 12 / 13 / 7): Sie hat endlich geschafft, wovon sie so lange geträumt hatte. Susie fuhr auf dem EuroSpeedway Lausitz ihre ersten DTM-Punkte ein. Dabei wurde schon in den Trainingssitzungen und dem Qualifying klar, dass mit ihr zu rechnen sein würde. Mit starken Positionen im Mittelfeld ließ die Schottin so manchen männlichen Mitstreiter alt aussehen. Im Rennen machte sie keine Fehler und wurde von zwölf aus gestartet Position um Position weiter nach vorne gespült. Die zwei Punkte hat sie sich redlich verdient.
Note 2

Timo Scheider (2 / 9 / 6 / 4 / 8): Timo findet in diesem Jahr einfach keinen roten Faden. Auf dem EuroSpeedway Lausitz kam dann noch eine große Portion Pech hinzu. Von Platz sechs aus gestartet, wurde er in das Audi-Debakel der ersten Runde verwickelt und unverschuldet in einen Dreher geschickt. Zwar konnte der zweifache Champion im Rennen auch mit beschädigtem Fahrzeug Boden gut machen, bei einem Boxenstopp verlor er dann jedoch erneut wertvolle Sekunden, als er seinen Wagen abwürgte. Sein Kampfesgeist und insgesamt sieben Überholmanöver wurden am Ende nur mit einem mageren Punkt belohnt.
Note 3

Ralf Schumacher (15 / 16 / 17 / 18 / 9): Experten fragen sich, wann bei Ralf Schumacher endlich der Knoten platzt. Im Rennen mit einem guten Grundspeed unterwegs, verbaute sich der Ex-Formel-1-Star mit Startplatz 17 bereits ein nennenswertes Ergebnis. Der Rückstand auf eine schnelle Runde gerechnet ist nicht groß, aber bei der Leistungsdichte in der DTM nach wie vor einfach zu groß. Hieran muss er weiter arbeiten.
Note 4

Markus Winkelhock (14 / 17 / 15 / 12 / 10): Markus scheiterte auf dem EuroSpeedway Lausitz bereits in den Freien Trainings. Es gelang ihm nicht, seinen Audi A4 DTM ordentlich abzustimmen, um im Qualifying eine brauchbare Zeit zu erzielen. Von Position 15 aus gestartet, ging es im Rennen zunächst schnell nach vorne, über die Distanz und mit einer nicht optimalen Strategie war am Ende aber nicht mehr als ein enttäuschender zehnter Platz drin.
Note 4

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