DTM EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse Teil 2 | DTM
2010-06-09 21:00:00

DTM EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse Teil 2

DTM EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse Teil 2

In der DTM-Saison 2010 geht es Schlag auf Schlag. Obwohl keine Platzierungsgewichte mehr zum Einsatz kommen, präsentiert sich das Starterfeld ausgeglichener denn je. Die bisherigen Strecken konnten eindeutig den beiden vertretenen Marken zugeordnet werden. Audi dominierte in Valencia, Mercedes-Benz beim Auftaktrennen in Hockenheim und jüngst auf dem EuroSpeedway Lausitz. Der strahlende Sieger heißt Bruno Spengler, der durch gute Positionen in der Fahrerwertung komfortabel in Führung liegt. Dtm.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams genau unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

ROliver Jarvis (10 / 13 / 13 / 11 / 11): Drei Rennen, null Punkte und viel Pech: Das ist die Ausbeute des Audi-Aufsteigers vom bisherigen Saisonverlauf. Auch wenn es in den Sessions vor dem Rennen nicht für gute Platzierungen reichte, mit einem guten Start im Rennen konnte sich Oliver auf den ersten Metern um einige Positionen verbessern. In die Kollision zwischen Prémat und Ekström war er unverschuldet involviert, verlor viele Plätze. Mit fehlender Balance schaffte er es schlussendlich noch als Elfter ins Ziel.
Note 4

CongFu Cheng (18 / 14 / 16 / 17 / 12): Der Chinese kommt, genau so wie DTM-Neuling Coulthard, immer besser in Fahrt. Zwar ist er von den Punkterängen noch deutlich entfernt, aber die Formkurve zeigte auch in der Lausitz weiter nach oben. Nach einem verkorksten Start in das Rennwochenende, im ersten Freien Training am Freitag hatte CongFu einen Curb zu heftig überfahren und sich seine AMG Mercedes C-Klasse dabei beschädigt, ging es anschließend kontinuierlich nach oben. Am Ende reichte es für Platz zwölf.
Note 3

Miguel Molina (16 / 11 / 11 / 15 / 13): Vor dem Rennen war Miguel noch zuversichtlich, dass er von Startplatz elf aus wieder in der Lage sein würde, zu punkten. Dass jede Serie einmal endet, war dann schon unmittelbar nach dem Start gewiss. Der Spanier wurde in die Kollision in Turn 3 verwickelt und verlor dabei maßgebliche Teile seiner Frontpartie. Mit beschädigter Aerodynamik war sein einziger Lichtblick, das Rennen beendet zu haben.
Note 3

Katherine Legge (17 / 18 / 18 / 17 / 14): Im Freien Training und Qualifying tappte Katherine zusammen mit ihrem Team im Dunkeln, wo die Ursache für den fehlenden Speed lag. Wie immer fehlte nicht viel, aber genug, um auf hintere Plätze abonniert zu sein. Im Rennen sammelte die Britin während der Safety-Car-Phase so viel Schmutz auf, dass sie nach eigenen Aussagen mehr als zehn Runden lang Probleme mit der Balance ihres Audi A4 DTM hatte. Danach lief es zeitweise von den gefahrenen Zeiten her ganz ordentlich. Immerhin stand am Ende die Erkenntnis: „Wir hätten in allen Rennphasen gut sein müssen, um ein besseres Ergebnis zu erreichen.“
Note 4

Maro Engel (3 / 5 / 14 / 3 / 15): Maro konnte auf dem EuroSpeedway Lausitz seinen Speed aus dem Freien Training nicht in das Qualifying retten. Trotz guter Leistungen in den Trainings stand so nur ein enttäuschender 14 Startplatz zu Buche. Im Rennen kollidierte er mit Jarvis. Seine AMG Mercedes C-Klasse wurde dabei beschädigt und ein unplanmäßiger Boxenstopp war unausweichlich. Danach war die Balance zwar wieder in Ordnung, das Rennen aber praktisch gelaufen.
Note 4

RDavid Coulthard (6 / 3 / 8 / 6 / ng): Ein „fast“ perfektes Wochenende liegt hinter David – wenn da nicht die Kollision zwischen Ekström und Prémat gewesen wäre. Bis dahin lief es für den DTM-Newcomer sehr gut: In allen Sessions konnte sich David in den Top 10 platzieren, erreichte die dritte und vorletzte Qualifying-Runde und sicherte sich Startplatz acht. Im dritten Rennen schien es – trotz Euphorie-Bremse des Schotten nach dem Qualifying – als wäre der ehemalige Formel-1-Pilot auf Punktekurs. Die Hoffnungen auf eine Platzierung in den Punkterängen zerplatzen bereits in der ersten Runde: David konnte dem sich drehenden Ekström nicht mehr ausweichen und rammte diesen unsanft. Seine Mücke-Mannschaft versuchte zwar alles Erdenkliche, David wieder ins Rennen zu schicken, am Ende musste er mit einer gebrochenen Radaufhängung aufgeben. Es geht vorwärts....
Note 3

Mattias Ekström (7 / 4 / 3 / 14 / ng): Hoch motiviert ist der zweimalige DTM-Champion in die Lausitz gekommen – und bis zum Rennen sah es für den Schweden auch sehr gut aus. Aber nach der Kollision mit Prémat war das Rennen für Eki früh zu Ende. Ekström war in allen Sessions – abgesehen vom Warm-up – vorne dabei, im Qualifying war er bester Audi-Pilot. Was im Rennen möglich gewesen wäre, ist ungewiss. In jedem Fall wurde ihm die Chance, wichtige Punkte für die Fahrerwertung zu sammeln, verwehrt.
Note 2

Alexandre Prémat (4 / 12 / 7 / 9 / ng): Nach guten Leistungen im Qualifying und den vorangegangenen Session ein extrem kurzes Rennen für Alexandre: Bereits in der ersten Runde rutschte der Franzose seinem Markenkollegen Ekström ins Auto – das vorzeitige Ende für ihn, Eki und David. Dabei sah es bis zum Rennen erneut nach einer guten Einzel- und Mannschaftsleistung für Alexandre und das Phoenix-Team aus. Schade.
Note 5

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