DTM goes to Goodwood | DTM
2019-07-10 11:30:00

DTM goes to Goodwood

DTM goes to Goodwood

„Gib mir Goodwood an einem Sommertag“,sagte Rennfahrer Roy Salvadori,„und den Rest kannst du behalten.“

Was der Brite meinte, war klar: Es gibt kaum ein schöneres Erlebnis als einen Tag auf der malerischen Strecke in West-Sussex. Die benachbarte Bergrennstrecke auf dem Areal des majestätischen ‚Goodwood House’ ist übrigens eine würdige Alternative.

Sie ist die Location für das Festival of Speed, bei dem jährlich die besten und berühmtesten Rennfahrzeuge auf zwei und vier Räder zur wohl größten Veranstaltung zusammenkommen, um die Geschichte des Motorsports zu würdigen.

Bei der diesjährigen Veranstaltung gab es einige bedeutsame Jubiläen, darunter den 50. Geburtstag Michael Schumachers, zu dem fast alle seiner F1-Autos bei Demonstrationsfahrten zum Einsatz kamen, vom schönen Jordan 191 bis hin zum AMG-Mercedes aus dem Jahr 2011. Auch 50 Jahre March, mit einer Reihe von Fahrzeugen aus der Formel 1, CART und CanAm, und 100 Jahre Bentley, zu dem eine große Auswahl von historischen Autos im klassischen British Racing Green im Fahrerlager ausgestellt war, wurde gefeiert.

Wie jedes Jahr gaben die Großen des Motorsports ein Stelldichein, darunter Ex-Weltmeister Damon Hill, der Indy-500-Sieger Johnny Rutherford, die noch aktiven Fahrer Daniel Ricciardo und Lucas di Grassi sowie FIA-Präsident Jean Todt.

Die DTM-Legenden Eric van de Poele, Frank Biela, Tom Kristensen und Ellen Lohr waren ebenso im Einsatz, darüber hinaus waren die Marken aus der Serie Aston Martin, Audi und BMW vor Ort.

„Goodwood ist immer etwas ganz Besonderes,“sagte Biela, der am Wochenende für Audi einen Trans-Am aus dem Jahr 1988 fuhr.„Es geht nicht nur darum, die Autos zu fahren. Es geht auch darum, vor Ort zu sein, die Menschen zu sehen. Die Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr größer. Die britischen Fans sind wunderbar: Sie kennen sich bestens aus und interessieren sich für alles. Es ist immer eine tolle Veranstaltung und ein großartiges Wochenende!“

 

Frank Biela, DTM-Champion 1991, fuhr einen Trans-Am-Audi aus dem Jahr 1988 den Hügel hinauf

 

DTM-Rennsieger Kristensen betrachtet die Veranstaltung als ein rollendes Motorsportmuseum. „Hier kommen so viele klassische Fahrzeuge aus der gesamten Geschichte des Motorsports zusammen“, schilderte er. „Die Fans können sehen, wie sich die Autos über die Jahre hinweg entwickelt haben, beispielsweise die Audi-IMSA-Autos, die Quattro aus der Rallye-WM, die Sportwagen und DTM-Fahrzeuge. Für mich ist es eine Ehre, hier mit dabei sein zu dürfen und diese Autos hier in Goodwood demonstrieren zu können.“

 

Kristensen genießt das Privileg, klassische Audi-Rennautos in Goodwood zu fahren

 

Für jüngere Fahrer wie  Alexander Sims und Colin Turkington bot Goodwood die seltene Gelegenheit, einmal am Lenkrad eines DTM-Autos Platz nehmen zu dürfen. Für Turkington, dreimaliger britischer Tourenwagenmeister, war es die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches.

„Mehr als zehn Jahre lang habe ich versucht, einmal ein solches Auto fahren zu dürfen“, gab der Mann aus Ulster zu. „Ich habe die DTM immer verfolgt, somit ist es ein Traum, dieses Auto zu fahren.“

 

Für Turkington ging nach zehn Jahren endlich der Traum vom Fahren eines DTM-Autos in Erfüllung

 

„Im DTM-Auto zu sitzen ist ein himmelweiter Unterschied zu meinem BTCC-Auto. Das Lenkrad ist wie ein Joystick und wenn man das Gaspedal drückt, fühlt es sich brutal an: Es gibt einfach soviel Power... Nur zu gerne würde ich dieses Auto mal auf einer Rennstrecke fahren um herauszufinden, was es wirklich kann.“

Goodwood ist der Ort, an dem sogar für professionelle Rennfahrer ihre Fantasien in Erfüllung gehen!

 

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