DTM Hockenheim: Analyse Teil 1 | DTM
2010-04-26 21:15:00

DTM Hockenheim: Analyse Teil 1

DTM Hockenheim: Analyse Teil 1

Die DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison gestartet: Neben bereits bekannten Protagonisten – Timo Scheider, Gary Paffett und Co. – gingen mit CongFu Cheng, David Coulthard und Miguel Molina auch drei DTM-Neulinge an den Start. Vor 78.000 Zuschauern triumphierte Mercedes-Benz mit einem Vierfacherfolg und der Spanier Molina fuhr bei seinem Debüt in der populärsten internationalen Tourenwagenserie auf Anhieb in die Punkteränge. dtm.com hat die Leistungen aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Gary Paffett (12 / 8 / 1 / 7 / 1): Gary will es wissen, und der Brite hat da weitergemacht, wo er am Ende der Saison 2009 aufgehört hat: Nach der souveränen Pole-Position beim Auftaktrennen in Hockenheim sicherte er sich am Sonntag den Sieg – der dritte in Folge. Nachdem Konkurrent Tomczyk das Rennen vorzeitig beenden musste und Ekström aufgrund eines Strategiefehlers ein weiteres Mal die Box ansteuern musste, konnte es der Mercedes-Benz-Pilot etwas ruhiger angehen lassen – einzig Markenkollege Bruno Spengler hätte ihm den Sieg noch streitig machen können.
Note 1

LBruno Spengler (6 / 3 / 3 / 11 / 2): Mit dem besten Saisonstart seiner DTM-Karriere kann der Kanadier zufrieden sein. Den Grundstein dafür legte er mit Platz drei bereits im Qualifying. Vor den Pflichtboxenstopps sah es für Bruno zwischenzeitlich nicht nach einem Podiumsplatz aus. Zwar konnte er beim Start seine Position verteidigen, fiel dann aber bis auf Platz sechs zurück. Durch konstant schnelle Zeiten – darunter auch die schnellste Rennrunde – und Probleme bei der Konkurrenz konnte er sich wieder nach vorne arbeiten.
Note 1

Jamie Green (4 / 11 / 4 / 1 / 3): Bis auf den elften Rang im zweiten Freien Training am Samstagmorgen war Jamie in den Ergebnislisten immer in unmittelbarer Umgebung der 2009er-Fahrzeuge platziert – und das mit einem Modell des Jahrgangs 2008. Im Qualifying schaffte er den Sprung in Q4, musste sich dort aber den aktuellen Fahrzeugen geschlagen geben. Im Rennen verhielt er sich unauffällig und fuhr am Ende den hervorragenden dritten Platz ein.
Note 1

Paul Di Resta (10 / 5 / 8 / 9 / 4): Paul machte den Erfolg von Mercedes-Benz als Vierter perfekt – persönlich hatte der Schotte jedoch mehr erwartet. Bereits im Qualifying lief es für ihn nicht optimal, er wurde Achter. Zwar konnte er sich im Rennen vier Plätze nach vorne arbeiten, wurde dabei aber von den Problemen seiner Konkurrenten begünstigt. An seinen Markenkollegen Green kam er im Schlussspurt noch mal heran, aber nicht vorbei.
Note 2

Mike Rockenfeller (5 / 6 / 7 / 4 / 5): Was in einem DTM-Auto des Jahrgangs 2008 alles möglich ist, zeigte nicht nur Jamie Green. Auch Mike Rockenfeller bewies über das gesamte Wochenende, dass mit ihm zu rechnen ist. Alle Sessions beendete er in den Top 10 und am Ende war der 26-Jährige sogar bestplatzierter Audi-Fahrer. Dabei begann sein Rennen turbulent; nach Runde eins war er bis auf Platz zwölf zurückgefallen. Sukzessive kämpfte er sich nach vorne und wurde am Ende mit Platz fünf belohnt.
Note 2

RMattias Ekström (3 / 9 / 5 / 6 / 6): Ein „fast perfektes Rennen“ für den DTM-Champion von 2004 und 2007 – auf Platz zwei liegend musste der Schwede einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen, da sein erster Stopp nach der neunten Runde – wie der Stopp von Winkelhock – nicht als Pflichtboxenstopp gewertet wurde. Bis dahin hatte der Schwede ein gutes Rennen abgeliefert und hätte dem späteren Sieger Paffett das Leben schwer machen können. So reichte es nur zu Platz sechs – Schadensbegrenzung.
Note 3

Timo Scheider (1 / 4 / 9 / 3 / 7): Die letzten fünf Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg hatte Scheider immer auf dem Podium beendet – das hat dieses Mal nicht geklappt. Immerhin sammelte der Titelverteidiger als Siebter noch zwei Punkte für die Fahrerwertung. Im Rennen kämpfte Scheider mit stumpfen Waffen: Nach vorne konnte er nicht angreifen und die Attacken von hinten nicht abwehren. Nachdem Rockenfeller ihn in Runde 27 überholt hatte, konnte der sich auch direkt absetzen. Bereits im Qualifying musste der zweimalige DTM-Champion anderen den Vortritt lassen und nach Q2 mit Startplatz neun vorlieb nehmen.
Note 4

Miguel Molina (14 / 12 / 13 / 14 / 8): Mit dem ersten Punkt in seinem ersten DTM-Rennen kann der Spanier mehr als zufrieden sein. Als bester der DTM-Neulinge belegte „Magic Molina“ Platz acht. Dabei hatte das Wochenende für ihn alles andere als gut begonnen: Im Freien Training am Freitag beschädigte er seinen Audi A4 DTM nachhaltig und bescherte seinem Team viel Arbeit. Mit einem tollen Rennen bedankte er sich auf seine Art. Man darf gespannt sein wie sich der schnelle Spanier entwickelt...
Note 2

Ralf Schumacher (17 / 16 / 16 / - / 9): Platz neun im Rennen tröstet den ehemaligen Formel-1-Fahrer nur bedingt über die bisherigen Ergebnisse hinweg. Sowohl im Qualifying als auch in den Freien Trainings rangierte er immer im hinteren Teil der Ergebnislisten – Startplatz 16 war darüber hinaus keine gute Ausgangssituation für einen Platz in den Punkten. Mit viel Überblick hielt sich der 34-Jährige im Rennen aus allen Rangeleien heraus und konnte so bis auf Platz neun vorfahren – ein kleiner Trost für ein sonst eher schwaches Wochenende.
Note 4

Alexandre Prémat (8 / 2 / 11 / 8 / 10): Bis zur 14. Runde lag der Franzose in aussichtsreicher Position und konnte den Speed der Spitze problemlos mitgehen. Doch dann zerplatzten seine Träume vom Podium und von Punkten. Mit einem Reifenschaden hinten links musste er in langsamer Fahrt die Box ansteuern und verlor viele Positionen. Zwar kämpfte sich Alexandre im weiteren Rennverlauf wieder nach vorne, für Punkte reichte es aber nicht mehr.
Note 3

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