DTM Hockenheim – die Analyse Teil 1 | DTM
2006-04-10 19:12:44

DTM Hockenheim – die Analyse Teil 1

DTM Hockenheim – die Analyse Teil 1

Der Auftakt der DTM 2006 in Hockenheim war ein Rennwochenende ganz nach dem Geschmack der Fans: Spannende Zweikämpfe, strategische Meisterleistungen und ein strahlender Sieger Bernd Schneider. Wir haben für Sie die Leistungen der einzelnen Fahrer genau unter die Lupe genommen und zusammengefasst.

Bernd Schneider (7. / 2. / 8. / 2. / 12. / 1.): Was für Boris Becker Wimbledon, das ist für Bernd Schneider Hockenheim – sein Wohnzimmer. Den Hockenheimring kennt der DTM-Rekordchampion wie seine Westentasche - jede Kurve, jede Bodenwelle und jeden Stein. Auch wenn es in den Tests nicht immer für Top-Platzierungen reichte, im Rennen war Bernd voll da und sein 13. Sieg in Hockenheim, der 40. DTM-Sieg seiner Karriere, war nur noch reine Formsache. Note 1

Tom Kristensen (6. / 4. / 3. / 9. / 5. / 2.): Der Däne ist das erste „Opfer“ des neuen Qualifying-Modus - als Neunter in der zweiten Session musste Tom beim letzten Shoot-out zuschauen. Von Startplatz neun aus ins Rennen gestartet kämpfte er wie ein Löwe und fuhr, auch dank der guten Strategie seiner Mannschaft, auf Platz zwei. Probleme kurz vor Ende des Rennens verhinderten die Schlussattacke auf Schneider. Der Däne zeigte am gesamten Wochenende eine solide und konstante Leistung. Note 1

Heinz-Harald Frentzen (5. / 16. / 4. / 8. / 13. / 3.): Einstand nach Maß bei seinem neuen Arbeitgeber Audi. Im ersten Rennen direkt ein Podiumsplatz für den ehemaligen Formel-1-Fahrer. Bis auf zwei „Ausrutscher“ im zweiten Test am Freitag und im Warm-up, immer in den Top 10 vertreten. Probleme gab es im Qualifying, im Rennen lieferte er sich tolle Zweikämpfe mit Mika Häkkinen. Note 2

Mika Häkkinen (13. / 3. / 9. / 7. / 7. / 4.): Nach dem Qualifying war Mika ratlos. Der Finne schaffte, obwohl fehlerfrei, keine perfekte Runde. Von Position sieben ging es im Rennen Schritt für Schritt nach vorne, an Heinz-Harald biss sich Mika dennoch die Zähne aus. Auf der anderen Seite sicherte er sich mit Platz vier wichtige Punkte und riskierte keine unüberlegte Aktion. Somit geht das Ergebnis in Ordnung. Note: 2

Alexandros Margaritis (14. / 6. / 12. / 12. / 4. / 5.): Die Jahreswagen sind in der DTM 2006 voll konkurrenzfähig - dieser Trend zeichnete sich bereits am Freitag ab. In der 2005er AMG-Mercedes C-Klasse machte Alexandros im Rennen sieben Positionen gut und fuhr auf einen hervorragenden fünften Platz. Das sehr gute Ergebnis unterstrich er mit sehenswerten Überholmanövern und Zweikämpfen – kleiner Schönheitsfehler war lediglich die Kollision mit Ex-Teamkollege Stefan Mücke, der daraufhin ausschied. Note 2

Jean Alesi (1. / 8. / 5. / 16. / 15. / 6.): In diesem Jahr erstmalig nach seinem Einstieg in die DTM auf einem Jahreswagen unterwegs - und das recht erfolgreich: In das DTM-Wochenende startete der Franzose prompt mit einer Tagesbestzeit am Freitag. Im Shoot-out-Poker schied Jean bereits nach dem ersten Durchgang aus - Startplatz 16. Versöhnlicher Abschluss nach verpatztem Qualifying: Im Rennen zeigte er sich kampfstark, machte 10 Positionen gut. Note: 2

Martin Tomczyk (11. / 10. / 2. / 4. / 8. / 7.): Sein selbst erklärtes Ziel hat Martin erreicht. „Beim Auftaktrennen in die Punkte fahren.“ Als Siebter sicherte sich der Rosenheimer zwei Zähler für die Fahrerwertung. Von Position vier ins Rennen gestartet wäre da vielleicht noch mehr möglich gewesen - aber schon kurz nach dem Start fiel er nach zwei Berührungen mit Spengler unverschuldet auf Rang elf zurück. Bis ins Ziel konnte sich Martin wieder auf Platz sieben vorarbeiten. Note 3

Timo Scheider (12. / 14. / 13. / 13. / 14. / 8.): Der Audi-Neuzugang fuhr bei seiner DTM-Rückkehr im Vorjahreswagen auf Anhieb in die Punkteränge. In den Trainingssitzungen rangierte Timo eher im Mittelfeld - im Rennen konnte er sich aber deutlich steigern. Als 13 gestartet reichte es am Ende sogar für einen Platz in den Punkten. Note 2

Bruno Spengler (2. / 1. / 10. / 3. / 3. / 9.): Bruno konnte im Rennen nicht umsetzen, was man sich nach den guten Ergebnissen im Training versprechen durfte: die zweitschnellste Rundenzeit am Freitag und Startplatz drei im neuen Qualifying. Im Rennen lief es dann für den jungen Kanadier nicht rund. Nach einem verpatzten Start machte Bruno zunächst wieder Boden gut, ein Reifenschaden spülte ihn dann endgültig aus den Punkterängen heraus. Die Erwartungen für die kommenden Rennen sind hoch. Note: 4

Susie Stoddart (17. / 17. / 17. / 17. / 17. / 10.): Entscheidend ist, was unterm Strich steht - und so kann man den Einstand von DTM-Lady Susie nur als gelungen bezeichnen. Susie schien ein Abonnement auf Platz 17 zu haben, alle Trainingssitzungen inklusive dem Qualifying beendete Sie auf Platz 17. Als es im Rennen darauf ankam gab die Schottin richtig Gas, lieferte sich sehenswerte Duelle mit Alt-Star Jean Alesi und fuhr in ihrer 2004er C-Klasse auf Platz zehn. Clever hielt sie sich aus allen Rangeleien heraus und fuhr ihr eigenes Rennen mit zwei souveränen Boxenstopps. So kann es in der Saison weitergehen… Note 1

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