DTM Hockenheim - die Analyse Teil 2 | DTM
2006-04-11 16:09:48

DTM Hockenheim - die Analyse Teil 2

DTM Hockenheim - die Analyse Teil 2

Der Auftakt der DTM 2006 in Hockenheim war ein Rennwochenende ganz nach dem Geschmack der Fans: Spannende Zweikämpfe, strategische Meisterleistungen und ein strahlender Sieger Bernd Schneider. Wir haben für Sie die Leistungen der einzelnen Fahrer genau unter die Lupe genommen und zusammengefasst.

Mathias Lauda (18. / 19. / 18. / 18. / 18. / 11.): Der Sohn des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda hielt sich an seinem ersten DTM-Rennwochenende merklich zurück und riskierte nichts. Diese Marschrichtung brachte Mathias, der erst seit vier Jahren aktiv Motorsport betreibt, am Ende den achtbaren elften Platz im Rennen ein. Er blieb fehlerfrei und ging unnötigen Konfrontationen aus dem Weg. Note: 3

Frank Stippler (16. / 7. / 16. / 11. / 16. / 12.): „Stippi“ schaffte es leider nicht, sich an seinem 31. Geburtstag selber mit Punkten zu beschenken. Im Qualifying haderte der Audi-Werksfahrer mit Grip-Schwankungen, im Rennen war das Fahrwerk seines S line Audi A4 nach Feindberührungen angeschlagen. Zu allem Überfluss fiel sein Boxenfunk aus, so dass die Strategie zum Glücksspiel geriet. Frank blieb hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Note: 4

Olivier Tielemans (20. / 20. / 19. / 19. / 19. /13.): „Für den Anfang nicht schlecht“, analysierte Olivier nach dem Qualifying selbst. Das ist auch unsere Meinung, denn immerhin hat der Holländer von allen 20 Fahrern die wenigsten Testkilometer abgespult. Auch wenn die gefahrenen Rundenzeiten noch nicht für ganz vorne reichen, Olivier fuhr ein konstantes Rennen auf Platz 13. Note: 3

Daniel la Rosa (15. / 12. / 11. / 10. / 10. / 14.): Dass er schnell ist, hat der DTM-Rookie schon in den Trainingssitzungen gezeigt. Daniel platzierte sich im Qualifying auf Position zehn. Im Rennen duellierte sich der junge Mercedes-Benz Fahrer lange Zeit mit Martin Tomczyk und rangierte in den Punkterängen. Erste Zähler im ersten DTM-Rennen wurden am Ende nur durch Probleme mit dem Benzindruck verhindert. Toller Auftakt. Note: 2

Vanina Ickx (19. / 18. / 20. / 20. / 20. / 15.): Ähnlich wie ihre zwei Mitstreiter in den 2004er-Fahrzeugen setzte auch die Tochter der belgischen Rennsport-Legende auf Ankommen. In den Trainingssitzungen ließ es Vanina ruhig angehen, im Rennen ging sie mit einem frühen Stopp vielen Konfrontationen aus dem Weg. Am Ende sah sie die Zielflagge und war zufrieden. Note: 3

Mattias Ekström (4. / 11. / 1. / 6. / 11. / -): Der DTM-Champion von 2004 hat ein durchwachsenes Rennwochenende auf dem Hockenheimring hinter sich. Mattias war mit seiner Performance und der des Fahrzeuges zufrieden, aber das Ergebnis im Rennen war alles andere als zufriedenstellend. Nach einem Defekt an der rechten Vorderradaufhängung schied der Schwede zum ersten Mal seit 27 Rennen aus. Keine gute Ausgangsposition für das große Ziel 2006 - den Titel zurück zu holen. Note: 3

Stefan Mücke (9. / 9. / 15. / 5. / 1. / -): Der junge Berliner war nach dem Rennen maßlos enttäuscht. Hätte er doch besser einen kühlen Kopf bewahrt, denn in Hockenheim war eine Podiumsplatzierung drin. Im Rennen war Stefan gleich in mehrere Rempeleien verwickelt und schied mit defekter Radaufhängung vorzeitig aus. Platz fünf im Qualifying und Bestzeit im Warm-up - da wäre mehr drin gewesen alles im allem dennoch ein guter Saisonauftakt. Note: 3

Pierre Kaffer (3. / 13. / 6. / 14. / 6. / -): Gleich mehrfach machte der in der Schweiz lebende Burgbrohler am vergangenen Wochenende auf sich aufmerksam. Platz 14 im Qualifying spiegelt nicht die guten Platzierungen aus den Trainingssitzungen wieder. Im Rennen war Pierre dann Opfer des hart umkämpften Mittelfeldes. Nach Feindberührung streikte die Lenkung, das Aus nach nur 14 Runden. Note: 3

Christian Abt (10. / 15. / 7. / 15. / 2. / -): Christian kämpfte an den ersten zwei Tagen mit dem Setup seines Playboy Audi A4. Im Warm-up schien das Problem gelöst, denn der Allgäuer glänzte mit der zweitschnellsten Rundenzeit. Das Rennen war für den neuen „Playboy“ dann jedoch schnell vorbei, als nach 12 Runden die Technik streikte. Note: 4

Jamie Green (8. / 5. / 14. / 1. / 9. / -): Der Brite ist die tragische Figur des ersten DTM Rennens 2006. Im Qualifying war Jamie auf den Punkt genau schnell und sicherte sich die Pole vor Altmeister Schneider. Sein Rennen war jedoch gelaufen, bevor es richtig begonnen hatte. Bereits in der Einführungsrunde drehte sich Jamie mit technischen Problemen. Nach dem Start der nächste Ausrutscher in der ersten Kurve, das endgültige Aus dann nach zwei Runden. Ein Wochenende zum abhaken, Jamie nahm es aber gelassen: „Ich schaue jetzt nach vorn und freue mich auf das Rennen auf dem Eurospeedway Lausitz in drei Wochen.“ Note: 3

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