DTM Nürburgring: Die Analyse Teil 1 | DTM
2011-08-08 12:30:00

DTM Nürburgring: Die Analyse Teil 1

DTM Nürburgring: Die Analyse Teil 1

Audi-Pilot Mattias Ekström ist endlich zurück auf der Siegerstraße. Nach 15 Monaten ohne DTM-Sieg stand er beim sechsten Lauf des Jahres wieder ganz oben auf dem Podest – die Freude kannte keine Grenzen. Bruno Spengler (Mercedes-Benz) konnte seine Tabellenführung als Zweiter dennoch ausbauen. Mike Rockenfeller wusste am Ende nicht, ob er sich über Platz drei freuen oder ärgern sollte. In der vorletzten Runde verpasste der Deutsche im Audi A4 DTM den Bremspunkt in der ersten Kurve und musste Spengler passieren lassen. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Mattias Ekström (5 / 1 / 1 / 1 / 1): Mattias war auf dem Nürburgring von Samstagmorgen an dominant. Mit Ausnahme des ersten Freien Trainings gingen alle Bestzeiten an den ehrgeizigen Schweden, der nach 15 Monaten endlich wieder einen Sieg einfahren konnte. An der Leistung des Audi-Werksfahrers gab es nichts auszusetzen. Egal ob bei Mischbedingungen oder auf trockener Piste – an Mattias führte an diesem Wochenende kein Weg vorbei.
Note 1

Bruno Spengler (2 / 2 / 4 / 9 / 2): Bruno baut mit Platz zwei beim sechsten Saisonlauf seine Führung in der Fahrerwertung weiter aus. Der Franko-Kanadier lieferte auf dem Nürburgring eine ordentliche Leistung ab, auch wenn er sich Ekström geschlagen geben musste. Im Qualifying hatte Bruno im Einzelzeitfahren schwierige Bedingungen. Von Position vier aus gestartet, schob er sich schnell auf drei nach vorne. Fortan lauerte er auf einen Fehler des bis dato zweitplatzierten Rockenfeller, der in der vorletzten Runde eintrat.
Note 1

Mike Rockenfeller (1 / 3 / 3 / 15 / 3): Selten habe er sich über Platz drei in der DTM so geärgert, sagte Mike nach dem Rennen. Hinter Ekström rangierte der Lokalmatador auf Platz zwei, ehe er sich in der vorletzten Runde in der ersten Kurve verbremste und diese Position einbüßte. Trotzdem kann der Deutsche mit seinem Ergebnis zufrieden sein. In allen Sessions – mit Ausnahme des Warm-ups am Sonntagmorgen – war er Teil der Spitzengruppe.
Note 2

Timo Scheider (8 / 9 / 8 / 8 / 4): Timo konnte im Rennen mit einer perfekten Strategie viel Boden gutmachen. Seine Probleme, die ihn von absoluten Top-Ergebnissen abhalten, liegen nach wie vor im Qualifying, wo er auf eine schnelle Runde gegenüber der Konkurrenz das Nachsehen hat. So stand auch in der Eifel nur Startplatz acht zu Buche. Die ersten beiden Rennabschnitte fuhr Scheider starke Zeiten, mit dem letzten Reifensatz war jedoch keine Verbesserung mehr drin. Sonst hätte er vielleicht sogar noch Spengler attackieren können.
Note 2

Martin Tomczyk (10 / 5 / 7 / 5 / 5): Schon vor dem Rennen prognostizierte Martin, dass auf dem selektiven Nürburgring mit dem Jahreswagen eine Top-Platzierung schwer werden würde. Er sollte Recht behalten, denn an die Leistungen der Abt-Piloten im 2009er-A4 konnte er nicht heranreichen. Dennoch kämpfte er bei dem Heimspiel seines Teams tapfer und holte mit Platz fünf am Ende ein gutes Ergebnis heraus. In der Fahrerwertung büßte er zwar Boden auf den führenden Spengler ein; Martin liegt aber trotzdem weiter in Schlagdistanz.
Note 2

Jamie Green (9 / 10 / 2 / 3 / 6): Jamie zählt zu den großen Verlierern des Rennens auf dem Nürburgring. Bei schwierigen Witterungsbedingungen sicherte er sich am Samstag noch Startplatz zwei. Ein guter Start gelang dem Briten allerdings nicht. Auf den ersten Metern musste er sich hart gegen den nach vorne stürmenden Tomczyk durchsetzen und verlor dabei weitere Positionen. Nach einem mäßigen Boxenstopp hing er dann im Verkehr fest; das Podium geriet so in weite Ferne.
Note 3

Edoardo Mortara (16 / 6 / 5 / 4 / 7): Edoardo punktete auf dem Nürburgring zum zweiten Mal in Folge und stellte erneut seine Stärke unter Beweis. Zwar konnte er den hervorragenden fünften Startplatz, den er im Qualifying errungen hatte, nicht halten. Mit Platz sieben war er am Ende jedoch erneut bester Rookie.
Note 2

Gary Paffett (13 / 7 / 13 / 6 / 8): Auch beim sechsten Rennen kam Gary nicht so richtig in Schwung. Nach einer schwachen Leistung im Qualifying – Startplatz 13 – ging es im Rennen einige Plätze weiter nach vorne, für mehr als Position acht reichte es am Ende jedoch nicht. Das Problem im Qualifying war hausgemacht, denn während bei einsetzendem Regen alle Fahrer zunächst eine ‚Sicherheitsrunde‘ absolvierten, wartete Paffetts Team. Der Brite musste in der Schlussphase von Q1 alles auf eine Karte setzen, um überhaupt Sektion zwei zu erreichen. Hier folgte dann das vorzeitige Aus.
Note 3

Filipe Albuquerque (12 / 14 / 12 / 2 / 9): Filipe verpasste auf dem Nürburgring die Punkteränge als Neunter nur knapp. Im Qualifying hatte er mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Den dritten Abschnitt verpasste er mit acht Hundertstelsekunden um Haaresbreite. Vor allem in der Startphase machte Filipe Boden gut. Ein schwacher Boxenstopp verhinderte allerdings, dass der Portugiese Paffett noch hätte angreifen können.
Note 3

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen

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