DTM Norisring - die Analyse Teil 1 | DTM
2006-07-25 17:51:53

DTM Norisring - die Analyse Teil 1

DTM Norisring - die Analyse Teil 1

Auf dem Stadtkurs in Nürnberg gab es auch in diesem Jahr wieder Gewinner und Verlierer. Der 2300 Meter kurze und enge Stadtkurs verlangt den Fahrerinnen und Fahrern immer wieder alles ab - die enorme Hitze tat ihr übriges. Gewinner des turbulenten und packenden DTM Rennens auf dem Norisring war Bruno Spengler. Vor begeistertem Publikum konnte der 22-Jährige seinen ersten Sieg in der DTM feiern. Mercedes-Benz jubelte nach dem Vierfachsieg, Tom Kristensen wahrte als Vierter für sich und Audi alle Chancen im Titelkampf. www.dtm.de hat die Leistungen aller 20 DTM Fahrer am Wochenende unter die Lupe genommen und benotet.

Bruno Spengler (1. / 2. / 1. / 3. / 3. / 1.): A dream came true – auf dem Norisring machte Bruno seinen Traum vom ersten DTM Sieg wahr. In allen Trainingssitzungen war der junge Kanadier ganz vorne mit dabei. Im Rennen profitierte er unter anderem von der perfekten Boxenstrategie seines HWA-Teams. 40 der 69 Rennrunden führte er souverän das Feld an. Mit zehn weiteren Punkten auf seinem Konto eroberte er zugleich Platz drei in der Fahrerwertung. Note: 1

Bernd Schneider (4. / 6. / 6. / 2. / 4. / 2.): Der Titel „Halbzeitmeister“ ist wenig wert – aber vielleicht der erste Meilenstein auf dem Weg zum Titel. Mit Platz zwei setzte Bernd auf dem Norisring seine Erfolgserie, sieben Rennen in Folge gepunktet, ungehindert fort. Seinem Teamkollegen Spengler ließ der Routinier genug Luft zum atmen, die Schlussattacke für zwei Zähler mehr blieb aus. Die Angriffe von Häkkinen konnte Bernd abwehren, das kostete ihn jedoch Zeit. Note: 2

Mika Häkkinen (10. / 8. / 5. / 5. / 6. / 3.): Die Erwartungen an sich selbst hat Mika hoch gesetzt. Mit Platz fünf im Qualifying war der Finne alles andere als zufrieden. Entscheidend ist jedoch das Ergebnis im Rennen, und nicht das im Qualifying. Mit der Podiumsplatzierung war Mika dann doch zufrieden: „Wenn du ein gutes Ergebnis erzielst, macht es einfach nur Spaß.“ Note: 2

LStefan Mücke (12. / 7. / 8. / 19. / 14. / 4.): Was für ein Rennen des Berliners – im Vorjahreswagen holte Stefan nicht nur sein persönlich bestes DTM Ergebnis, sondern auch die beste Platzierung eines 2005er-Autos in diesem Jahr. Im Qualifying sah die Welt noch ganz anders aus: Nach einem kleinen Unfall konnte er nicht mehr aktiv in die Zeitenjagd eingreifen. Zugegeben: Der Vorwärtsdrang von Mücke, der sich im Rennen um 15 Plätze verbessern konnte, verlief eher unauffällig – aber dafür äußerst effektiv! Note: 1

Tom Kristensen (5. / 15. / 14. / 7. / 10. / 5.): Die Chancen auf eine bessere Platzierung waren für Tom schon nach den ersten Metern dahin – im typischen Norisring-Sandwich nach dem Start schob ihn ein Konkurrent auf den Vordermann. Danach war Bremsenbelüftung nicht mehr optimal und die Räder blockierten ständig. Nach dem Restart musste Tom den Hals lang machen, ein Teil der Motorhaube riss ab und verdeckte ihm die Sicht. Profitierte in der Schlussphase von den freundlichen Kollegen die ihm freie Fahrt gewährten. Nach der „Nullnummer“ in Brands Hatch ist Tom wieder zurück im Titelkampf. Note 3

Mattias Ekström (3. / 1. / 9. / 6. / 5. / 6.): Platz sechs ist sicher nicht das Ergebnis, dass sich Mattias erhofft hatte. Im Qualifying brauchte der Schwede zu lange, um die richtige Balance zu finden und mogelte sich förmlich in die letzte Runde des Shootouts – Startplatz fünf. Der Speed im Rennen war besser als erwartet, bei beeiden Boxenstopps ließ Eki jedoch den Motor absterben und verlor wertvolle Zeit. Am Ende profitierte Mattias von der Audi-Stallorder: „Vielen Dank dafür!“ Note: 3

RTimo Scheider (14. / 9. / 4. / 8. / 8. / 7.): Timo bewies sich in Nürnberg vor allem als Teamplayer und ließ die beiden Audi-Speerspitzen Kristensen und Ekström in der Schlussphase passieren. Von Position acht aus gestartet blieben am Ende dennoch ein respektabler siebter Platz und zwei Punkte im Rennen. Und das, obwohl Timo sich bei einer Rangelei in der ersten Kurve seinen Audi leicht beschädigt hatte. Note: 3

Pierre Kaffer (17. / 11. / 16. / 14. / 19: / 8.): Im Qualifying lief es für Pierre nicht so, wie erhofft. Das Setup war nicht ganz optimal und am Ende auch verantwortlich für Startplatz 14. Das Rennen teilte sich der Phoenix-Pilot clever ein. In der Startphase hielt Pierre sich aus allen Rangeleien heraus und haushaltete klug mit seinen Reifen. So arbeitete er sich Platz um Platz nach vorne, kam als Achter ins Ziel und sicherte sich den letzten zu vergebenden Punkt. Note: 2

Frank Stippler (11. / 13. / 10. / 10. / 15. / 9.): An seinen direkten Konkurrenten Scheider und Kaffer gemessen, wäre für Frank in Nürnberg mehr drin gewesen. Im Training verpasste er die Runde der letzten Acht nur knapp und ging von Position zehn aus ins Rennen. Dort wurde wieder einmal deutlich, wie knapp es in der DTM zugeht. Einige Runden zu spät gestoppt, musste Stippi Pierre Kaffer kampflos ziehen lassen. Zwar schob er sich nach einem Fehler des Burgbrohlers erneut auf Platz acht, eine Kollision mit Christian Abt verhinderte dann jedoch eine Punkteausbeute. Note: 4<

Christian Abt (16. / 17. / 13. / 9. / 7. / 10.): Im Qualifying verpasste Christian die letzte Shootout-Runde um nur eine Tausendstelsekunde. Von Platz neun gestartet, war der Kemptener im hart umkämpften Mittelfeld mitten im Geschehen und verbuchte mehrere Feindkontakte. Mit dem zweiten Reifensatz fiel Christian Platz um Platz zurück, so dass er seinen hervorragenden zweiten Platz aus dem Vorjahr nicht wiederholen konnte. Note: 4

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