DTM Oschersleben: Die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2010-09-20 19:15:00

DTM Oschersleben: Die Analyse Teil 1

DTM Oschersleben: Die Analyse Teil 1

Der achte Saisonlauf in der Motorsport Arena Oschersleben war von Spannung und Dramatik geprägt. Während Paul Di Resta in der AMG Mercedes C-Klasse das Geschehen an der Spitze dominierte, setzte Timo Scheider auf eine extreme Strategie, um das Unmögliche möglich zu machen. Allerdings beendete ein Reifenschaden den Angriffsversuch des Deutschen noch ehe es im direkten Duell zu einer Entscheidung kommen konnte. Mercedes-Benz fuhr so einen ungefährdeten Doppelsieg ein; Mattias Ekström hielt sich als Dritter ein kleines Hintertürchen offen, um bei der Titelentscheidung noch ein Wörtchen mitreden zu können. DTM.com hat die Leistungen aller DTM-Piloten von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Paul Di Resta (5 / 5 / 1 / 7 / 1): Paul rief in der Motorsport Arena Oschersleben immer dann sein volles Leistungspotential ab, als es darauf ankam. Im Qualifying und im Rennen sicherte er sich souverän und unangefochten Platz eins und untermauerte so, dass er im Kampf um den Titel noch ein Wörtchen mitreden will. Als Scheider seine Strategie umstellte und einen frühen zweiten Boxenstopp einlegte, zeigte Paul seine wahre Stärke. Mit gebrauchten Reifen zögerte er seinen zweiten Stopp hinaus und war dennoch im Stande, respektable Zeiten zu fahren. So konterte er im Fernduell Scheiders Angriff.
Note 1

Bruno Spengler (6 / 8 / 2 / 2 / 2): Die Tabellenführung als oberste Priorität und mit stets wohl dosiertem Risiko fuhr Bruno erneut wertvolle Punkte ein. Di Resta war schneller – das erkannte der Franko-Kanadier, im Rennen von Platz zwei aus gestartet, schnell. Im Duell mit Scheider übte er ordentlich Druck aus, was schließlich in einem Reifenschaden des Deutschen gipfelte. Dank der schnellen Pace seines Markengefährten blieb nur Platz zwei – jedoch ausreichend, um mit einem Vorsprung von sieben Punkten nach Hockenheim zu reisen.
Note 1

Mattias Ekström (2 / 6 / 6 / 8 / 3): Schon im Qualifying zeichnete sich ab, dass Mattias in der Motorsport Arena Oschersleben für einen Sieg nicht schnell genug sein würde. Daher konzentrierte er sich im Rennen darauf, sein persönliches Maximum herauszufahren. Platz drei hält die Titelentscheidung weiter offen; die Chancen schwinden jedoch zusehens.
Note 2

Gary Paffett (8 / 2 / 10 / 12 / 4): Gary schimpfte wie ein Rohrspatz, als ihm die Rennleitung für ein fragwürdiges Überholmanöver an Tomczyk vorbei im laufenden Rennbetrieb eine Position nach hinten beorderte. Seinen Speed bewies er im Folgenden erneut und presste sich erneut an dem Deutschen vorbei. So merzte der Brite die persönliche Schmach aus dem Qualifying aus, wo die persönlich beste Rundenzeit nur für Startplatz zehn gereicht hatte. Das Podium wäre drin gewesen – die sehr gute Note erhält der Brite für seinen unerschütterlichen Kampfesgeist.
Note 1

Mike Rockenfeller (7 / 10 / 3 / 4 / 5): Vor allem im Qualifying glänzte Mike: Startplatz drei und schnellster Audi-Fahrer, das war Balsam für die Seele. So gut lief es für den schnellen Deutschen vor allem in den letzten vier Rennen nicht. Geräusche und Rauchentwicklung im Audi A4 DTM lenkten Mike dann aber ab, so dass er seine beiden Markengfährten Scheider und Ekström ziehen lassen musste. Sein Fokus lag darauf, den Wagen ins Ziel zu bringen – was auf Platz fünf auch hervorragend gelang.
Note 1

Alexandre Prémat (13 / 7 / 12 / 6 / 6): Alexandre rundete mit Platz sechs das ausgezeichnete Teamergebnis für Phoenix Racing ab. Von Startplatz 12 aus ins Rennen gestartet, kämpfte sich der Franzose mit einer perfekten Strategie Platz um Platz nach vorne. Nach zwei enttäuschenden Rennen endlich einmal wieder ein zählbares Ergebnis.
Note 2

Jamie Green (14 / 14 / 9 / 11 / 7): Jamie kämpfte in Oschersleben, wie seine Kollegen in der 2008er AMG Mercedes C-Klasse, mit stumpfen Waffen. Umso bemerkenswerter, dass er sich im Qualifying mit Startplatz neun und schließlich Platz sieben im Rennen behaupten konnte.
Note 3

Martin Tomczyk (12 / 3 / 5 / 10 / 8): Mit zunehmender Renndistanz zeigte der Audi A4 DTM von Martin Verfallserscheinungen. Bei Rangeleien wurden immer mehr kleine Aerodynamikteile gestript, so dass die Balance am Ende zu wünschen übrig ließ. So ist es zu erklären, dass der Rosenheimer aus einem ordentlichen fünften Startplatz mit Position acht und einem Punkt nur Schadensbegrenzung in Oschersleben betreiben konnte.
Note 3

Ralf Schumacher (11 / 9 / 15 / 14 / 9): Am Freitag und Samstag kämpfte Ralf mit der Balance seiner AMG Mercedes C-Klasse. Ihm gelang kein ordentliches Setup, so dass am Ende nur Startplatz 15 zu Buche stand. Von dort aus kämpfte er sich bis auf Platz neun nach vorne – die Punkteränge verpasste er denkbar knapp.
Note 3

Susie Stoddart (16 / 16 / 14 / 15 / 10): Susie trumpfte in Oschersleben vor allem im Qualifying auf. Dabei erreichte Sie die zweite Runde und errang Startplatz 14. Im Rennen steigerte sie sich Runde für Runde und kam bis auf Platz zehn nach vorne. Note 3

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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