DTM Oschersleben: Die Analyse Teil 1 | DTM
2011-09-19 15:45:00

DTM Oschersleben: Die Analyse Teil 1

DTM Oschersleben: Die Analyse Teil 1

Auch wenn das Wetter etwas zu wünschen übrig ließ, den Fans in der Motorsport Arena Oschersleben bot die DTM ein ereignisreiches Rennen, dass sie so schnell nicht vergessen werden. Die tragische Figur: Bruno Spengler (Mercedes-Benz), der mit technischen Problemen ausschied und ohne Punkte blieb. Dieses Bild hatte Martin Tomczyk (Audi) nach dem Qualifying auch vor Augen, gelang es ihm doch nur, sich für Startplatz 15 zu qualifizieren. Mit einer großen Portion Kampfgeist arbeitete der Rosenheimer sich jedoch an die Spitze des Feldes und musste sich am Ende nur dem überragenden Regenfahrer Mattias Ekström (Audi) geschlagen geben. Daneben feierte Edoardo Mortara (Audi) seinen zweiten Podestplatz in Folge. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Mattias Ekström (8 / 10 / 4 / 2 / 1): Mattias fuhr bei schwierigen Bedingungen ein sehr souveränes Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben. Nach einem ordentlichen Qualifying und Startplatz vier schob der Schwede sich schnell an die zweite Position. Den vor ihm fahrenden Spengler kassierte er in Runde acht und gab von da an seine Führung nicht mehr her. Am Ende bewegte er sich in einer eigenen Liga und überquerte die Ziellinie mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung auf Tomczyk.
Note 1

Martin Tomczyk (7 / 8 / 15 / 1 / 2): Den Kampfgeist von Martin kann man nach diesem Rennen gar nicht hoch genug loben. Nach einem derben Rückschlag im Qualifying stand für den Anwärter auf den DTM-Titel plötzlich nur Startplatz 15 zu Buche – die Gesichter der Phoenix-Truppe waren von großen Fragezeichen überschattet. Doch davon ließ sich der Rosenheimer nicht beirren. Bereits aus der ersten Runde kehrte er als Sechster zurück und schob sich dann – dank einer perfekten Strategie – bis auf Platz zwei nach vorne. Damit festigte er seine Führung in der Fahrerwertung deutlich.
Note 1

Edoardo Mortara (13 / 15 / 8 / 11 / 3): Zum zweiten Mal in Folge fuhr Edoardo auf das Podium. Und zum zweiten Mal in Folge war das Rennen dabei von nassen Witterungsbedingungen geprägt. Die Fahrzeugbeherrschung bei Regen scheint die große Stärke des Italieners zu sein. Startplatz acht war eine gute Ausgangsposition für den späteren Erfolg.
Note 1

Gary Paffett (14 / 9 / - / 15 / 4): Ähnlich wie bei Tomczyk dominierte auch bei Gary die Enttäuschung nach dem Qualifying. Ohne gezeitete Runde war der Brite an das Ende des Starterfeldes verbannt. Und im Rennen war sein Weg nach vorne weitaus steiniger als der von Tomczyk. Position für Position kämpfte er sich nach vorne und legte vor allem in der Schlussphase ein sehenswertes Finish hin. Die Punkte für Platz vier hat er sich redlich verdient.
Note 2

Christian Vietoris (15 / 12 / 13 / 4 / 5): Endlich ist bei Christian auch in der DTM der Knoten geplatzt. Bei ähnlichen Bedingungen wie zuletzt bei seinem GP2-Sieg in Spa-Francorchamps, spielte der junge Eifelaner seine Leistungsfähigkeit voll aus. Von Startplatz 13 ging es im Rennen mit einer anspruchsvollen Leistung bis auf Platz fünf nach vorne. Damit hat der DTM-Rookie mit einem Schlag vier Punkte erzielt und in der Tabelle Kristensen, Coulthard, Albuquerque und Molina hinter sich gelassen.
Note 2

Mike Rockenfeller (2 / 4 / 10 / 17 / 6): Nach Top-Ergebnissen in den Freien Trainings konnte Mike seine Performance nicht in das Qualifying retten. Mit Veränderungen am Setup, die scheinbar in die falsche Richtung zielten, war nicht mehr als Startplatz zehn drin. Im Rennen machte er dann zunächst Boden gut, um ihn jedoch gleich in der zweiten Kurve wieder einzubüßen. Im Rennverlauf konnte er sich dann jedoch wieder steigern und sicher in den Punkten landen.
Note 3

Maro Engel (9 / 14 / 9 / 12 / 7): Maro war einer der großen Verlierer der ersten Rennrunde. Von Position neun aus gestartet, fand er sich nach einem Dreher im ersten Umlauf nur auf Platz 15 wieder. Mit viel Kampfgeist, einer gut abgestimmten C-Klasse sowie einer perfekten Strategie konnte er dann im Verlauf des Rennens bis auf Platz sieben nach vorne fahren und Punkte für die Fahrerwertung sichern.
Note 3

Miguel Molina (3 / 2 / 1 / 7 / 8): Ein magerer Punkt bleibt Miguel nach seinem wohl größten Triumph in der DTM. Souverän sicherte sich der Spanier im Qualifying die Pole-Position. Dass er in der Motorsport Arena schnell ist, hatte er bereits in den Freien Trainings unter Beweis gestellt. Im Rennen zeigte er dann unmittelbar nach dem Start Nerven, als er in Führung liegend den Bremspunkt verpasste und neben die Strecke geriet. Beim Einscheren touchierte er zu allem Überfluss seinen Markengefährten Scheider und leistete sich auch im weiteren Rennverlauf einige Patzer.
Note 3

Oliver Jarvis (6 / 7 / 3 / 13 / 9): Nach einem starken Qualifying blieb Oliver in Oschersleben am Ende doch punktelos. Von Position drei aus gestartet, fiel er in der ersten Runde bis auf Platz fünf zurück. In Runde drei rutschte er dann von der Strecke und fiel bis auf Platz zehn zurück. Wenig später verabschiedete sich die Frontpartie seine Audi A4 DTM. Hinzu kam eine Strategie, die nicht half, maßgeblich Boden gut zu machen.
Note 4

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen

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