DTM Spielberg: Die Analyse Teil 1 | DTM
2011-06-06 19:15:00

DTM Spielberg: Die Analyse Teil 1

DTM Spielberg: Die Analyse Teil 1

Ein Mann hat dem Rennwochenende auf dem wiedereröffneten Red Bull Ring in Spielberg seinen Stempel aufgedrückt: Audi-Pilot Martin Tomczyk. Am Samstag und Sonntag diktierte er das Geschehen an der Spitze des Feldes – und das bei zum Teil schwierigsten Witterungsbedingungen. Dahinter feierte Ralf Schumacher in der AMG Mercedes C-Klasse seinen zweiten Podiumsplatz und Audi-Werksfahrer Oliver Jarvis seinen ersten Podesterfolg für das Audi Team Abt Sportsline. Vor ausverkauften Rängen gelang der DTM ein grandioses Comeback in Österreich, das bereits jetzt Lust auf 2012 macht. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Martin Tomczyk (5 / 1 / 1 / 1 / 1): Schon beim dritten Lauf hat Martin das Versprechen an seinen Teamchef Ernst Moser eingelöst, ihm in dieser Saison einen Sieg zu schenken. Das war – sowohl für den Rosenheimer als auch für das Team aus der Eifel – das perfekte Rennwochenende. Vom zweiten Training an diktierte Martin das Geschehen an der Spitze. Dabei ließ er sich selbst von teils widrigen Bedingungen aufgrund starker Regenschauer nicht aus der Ruhe bringen. Im Rennen war sein Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Note 1

Ralf Schumacher (17 / 9 / 3 / 5 / 2): Auf dem Red Bull Ring konnte Ralf brillieren und schaffte nach dem Auftakt in Hockenheim seinen zweiten Podestplatz. Die Grundlage dafür legte er bereits im Qualifying, das er auf Platz drei als bester Fahrer einer AMG Mercedes C-Klasse abschloss. Im Rennen kam er – auch dank einer sehr guten Strategie – an Jarvis vorbei. Tomczyk hingegen konnte er nicht entscheidend unter Druck setzen.
Note 1

Oliver Jarvis (15 / 6 / 2 / 10 / 3): Oliver hat endlich sein erstes Podiumsergebnis im Team Abt Sportsline eingefahren. Nach einem starken Qualifying mit Platz zwei verhinderte nur ein nicht optimaler erster Stopp, dass am Ende nicht vielleicht sogar noch mehr daraus wurde. Nach hinten konnte er seine Position problemlos gegen alle Mitstreiter verteidigen.
Note 1

Bruno Spengler (16 / 11 / 12 / 3 / 4): Bruno ist es in Spielberg nicht nur gelungen, die Schmach vom Qualifying auszumerzen, sondern mit Platz vier zudem die Tabellenführung zu verteidigen. Unter schwierigen Bedingungen am Samstag war lediglich der zwölfte Startplatz drin. Im Rennen machte er dann mit einer perfekten Strategie acht Positionen gut. Lange zögerte sein Team den ersten Stopp hinaus, bei freier Bahn fuhr der Kanadier die schnellsten Rundenzeiten. Eine reife Leistung.
Note 2

Mike Rockenfeller (6 / 8 / 5 / 13 / 5): Mike war auf dem Red Bull Ring das ganze Wochenende schnell unterwegs; an die Performance von Jarvis und vor allem Tomczyk konnte er jedoch nicht heranreichen. Platz fünf im Qualifying und im Rennen bedeuten wertvolle Punkte, denn nach seinem ersten DTM-Sieg in Zandvoort und Platz drei in der Fahrerwertung ist Rocky zum ersten Mal damit konfrontiert, stets einen sehr genauen Blick auf die Tabelle zu haben. Die Ausgangsposition ist gut.
Note 2

Jamie Green (18 / 16 / 9 / 8 / 6): Nach dem Qualifying war Jamie nicht wirklich unzufrieden, wusste er doch, dass seine Performance im Rennen für eine Steigerung reichen würde. Dennoch war Startplatz neun keine optimale Ausgangsposition. Als Sechster machte der Brite am Ende drei Plätze gut. An Rocky scheiterte er jedoch. Oder besser formuliert: Er verzichtete zugunsten der Punkte auf eine Harakiri-Aktion.
Note 2

Timo Scheider (13 / 3 / 7 / 12 / 7): Timo fuhr bei seinem Heimspiel in Österreich ein mittelmäßiges Rennen. Im Qualifying verpokerte er sich und kam über Startplatz sieben nicht hinaus. Im Rennen blieb er zunächst im Verkehr stecken. Zwei nicht ganz optimale Boxenstopps taten ihr Übriges, so dass am Ende nicht mehr als Platz sieben zu Buche stand.
Note 3

Gary Paffett (12 / 10 / 8 / 14 / 8): Gary kam auf dem Red Bull Ring nicht richtig in Schwung. Dass es ihm dabei als schwächster Fahrer einer aktuellen AMG Mercedes C-Klasse dennoch gelungen ist, in die Punkte zu fahren, zeigt, wie stark die Performance bei Mercedes-Benz ist. Im Rennen befand er sich unmittelbar nach dem Start im Getümmel und fand keinen Weg nach vorne. Er konnte erst mit schnellen Rundenzeiten brillieren, als er freie Bahn hatte. Trotzdem gelang es ihm nicht, wie Spengler entscheidend Boden gut zu machen.
Note 3

David Coulthard (4 / 18 / 14 / 4 / 9): Im Qualifying fehlte David die nötige Erfahrung, um bei den schwierigen Bedingungen eine schnelle Runde zu fahren. Im Rennen lief es dann deutlich besser und er machte Boden gut. Eine Verbesserung um fünf Positionen reichte am Ende jedoch nicht für einen Punkterang. Das Timing des zweiten Stopps war nicht optimal.
Note 3

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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